Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

»Alive and Kicking«: Mark Zuckerberg Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 14.11.2016 18:43 Uhr

Rolf Eden macht Werbung für die B.Z. Der »ewige Playboy«, wie es in der Anzeige heißt, der gerade an fast jeder Berliner Bus- und Straßenbahnhaltestelle lässig aus dem Auto lehnt und der Welt zwei Finger entgegenstreckt, sagt auf dem Plakat: »Ich musste für meine ersten 666.666 Euro arbeiten. Bei der B.Z. gibt’s Bares für einen Anruf!« Damit unterstützt der 86-Jährige das Gewinnspiel des Boulevard-Blattes.

Kirk Douglas hat schon mal ein Geschenk zum 100. Geburtstag bekommen. Der Vater des Schauspielers Michael Douglas, wurde vom World Jewish Congress für sein Engagement um die jüdische Kultur mit dem Teddy-Kollek-Preis ausgezeichnet. Michael Douglas nahm die Ehrung stellvertretend für den 99-Jährigen entgegen. »Am 9. Dezember wird mein Vater 100 Jahre alt. Ich weiß, dass er diese Auszeichnung als sehr verfrühtes Geburtstagsgeschenk betrachtet«, sagte Douglas junior. Kirk Douglas wurde 1916 als Issur Danielovitsch Demsky in Amsterdam im Bundesstaat New York geboren.

Mark Zuckerberg
lebt. Ja, klar – was sonst, meinen Sie jetz vielleicht? Nun, sein eigenes Unternehmen Facebook erklärte den Chef kurzzeitig für tot und sendete Erinnerungsnachrichten an Freunde des quicklebendig Verstorbenen. Das Unternehmen reagierte prompt auf den Fauxpas und entschuldigte sich. »Das war ein schrecklicher Fehler, den wir nun behoben haben.« Kann ja mal vorkommen.

Adam Cohen hat sich auf seiner Facebook-Seite bei den Fans für die Anteilnahme nach dem Tod seines Vaters Leonard bedankt, »für die freundlichen Nachrichten, die Sympathiebekundungen und für die Liebe zu meinem Vater«. Außerdem erinnerte sich Adam Cohen, der selbst seit vielen Jahren Musiker ist, an all die Dinge, die ihm sein Vater gegeben hat. An lange Unterhaltungen, die Liebe zu Montreal und Griechenland oder das Privileg, selbst mit ihm zu musizieren. Adam Cohen hatte auch das letzte Album seines Vaters produziert.

Berlin

Auschwitz-Überlebende fordern Konzertverbote für Kanye West

Kanye Wests geplante Shows in Polen und Italien sorgen für Empörung. Holocaust-Überlebende fordern von Regierungen und Veranstaltern ein klares Signal - wie zuletzt aus Großbritannien

 11.04.2026

Essay

Zwischen Räumen

Wenn der Maler Navot Miller im Flugzeug sitzt, ist er in einer Welt, die ihn für eine kurze Zeit vor der Schwere der Realität schützt. Gedanken von unterwegs

von Navot Miller  10.04.2026

Iran-Krieg

Europa darf Israel nicht im Stich lassen

Während die USA und Israel der Bedrohung durch das Mullah-Regime militärisch begegneten, standen die Europäer an der Seitenlinie und übten Kritik. Die nun herrschende Feuerpause gibt ihnen Gelegenheit, ihre Haltung zu überdenken

von Rafael Seligmann  10.04.2026

Netflix-Dokumentation

Der Mann, der die Chili Peppers Red Hot machte

Man kann ohne weiteres behaupten, dass die Rockwelt ohne Hillel Slovak weniger bunt wäre. Eine Streaming-Doku hat dem in Israel geborenen ersten Gitarristen der Chili Peppers ein Denkmal gesetzt

von Richard Blättel  07.04.2026

Antisemitismus

London verweigert US-Skandalrapper Kanye West die Einreise

US-Skandalrapper Kanye West darf nach seinen antisemitischen und rassistischen Aussagen nicht nach Großbritannien reisen. Das hat auch gravierende Auswirkungen auf das mit ihm geplante Festival

 07.04.2026

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Fünf Gründe, den jüdischen Staat zu lieben – mit all seinen Stärken und Schwächen

von Daniel Neumann  07.04.2026

Weltglücksbericht

Israelis und die Freude am Leben

Trotz Kriegen und Terror landet der jüdische Staat weit vorn auf Platz 8. Die Forscherin Anat Fanti erklärt, warum

von Sabine Brandes  06.04.2026

Jazz

Omer Klein: »The Poetics«

Der israelische Pianist hat ein neues Album veröffentlicht. Es ist ein analoges Klangerlebnis, das innere und äußere Räume weit öffnet

von Ayala Goldmann  06.04.2026

Iryna Fingerova

»Man darf Kulturen nicht vergleichen«

Die Schriftstellerin und Ärztin über die Folgen einer Emigration, ihr Verhältnis zur Ukraine und das Leben als Jüdin in Deutschland – allesamt auch Themen ihres Romans »Zugwind«

von Maria Ossowski  05.04.2026