Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Yumm: Scarlett Johansson mag Popcorn Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch as der jüdischen Welt

 26.10.2016 13:42 Uhr

Scarlett Johansson ist ins Popcorngeschäft eingestiegen. Die Schauspielerin (Her, Lost in Translation) eröffnete am Samstag vergangener Woche im Pariser Viertel Marais das »Yummy Pop« mit Popcorn für Feinschmecker. Salziges oder süßes Popcorn ist für die Schauspielerin, die gemeinsam mit ihrem Mann auch selbst hinter der Theke stehen will, aber offenbar zu langweilig. Im »Yummy Pop« soll es eher Geschmacksrichtungen wie Trüffel oder Salbei geben. Na lecker!

William Shatner aka Captain Kirk hat in einem Interview mit dem Spiegel zu seinem neuen Buch Spock und ich davon geschwärmt, wie toll es war, mit Spock-Darsteller Leonard Nimoy zusammenzuarbeiten. Shatner sagte: »Wir waren auch nach Drehschluss dauernd einander ausgesetzt: Wir machten nicht nur die Serie zusammen, sondern auch Filme, wir traten gemeinsam auf bei Fantreffen. Wir verbrachten die Abende miteinander, unsere Frauen und Familien lernten sich kennen.« Nimoy, der fast 50 Jahre lang den Vulkanier Spock verkörperte, starb am 27. Februar 2015.

Ewan McGregor hat im Interview mit »The Jewish Journal« über seine Beziehung zum Judentum gesprochen. Der schottische Schauspieler, der durch Trainspotting und Star Wars bekannt wurde, ist mit der jüdischen Produktionsdesignerin Eve Mavrakis verreiratet. Ihre gemeinsamen vier Töchter hat das Paar jüdisch erzogen. McGregor erinnert sich gern an die Batmizwa seiner Kinder: »Ihre Batmizwa-Feiern waren mit die besten Tage in meinem Leben. Ich war sehr gerührt – nicht nur von meinen Kindern, sondern auch von der Feier an sich.«

Sarah Jessica Parker ist mehr als genervt von den Gerüchten um einen angeblichen Streit zwischen ihr und ihrer Sex and the City-Kollegin Kim Cattrall. In Howard Sterns Radiosendung SiriusXM machte sich die 51-Jährige mal Luft. Zu behaupten, dass sie sich schlecht benehme und eine andere Person nicht gut behandele, sei ihr ein Gräuel und habe sie fast verrückt werden lassen.

Lesen!

Existenzialistische Suchbewegungen

In Benjamin Steins »Tiferet« geht es um die letzten Dinge, um alles und nichts – und vor allem um Abschied und Verlust

von Tobias Prüwer  02.11.2026

Interview

»Gemeinsam nach der Wahrheit suchen«

Carlos Fraenkel, der neue Leiter des Potsdamer Einstein Forums, will unterschiedliche Denktraditionen miteinander ins Gespräch bringen – und die Philosophie stärker in der Gesellschaft verankern

von Ayala Goldmann  02.11.2026

Aufgegabelt

Frühstückskartoffeln

Rezepte und Leckeres

 02.11.2026

Sprachen

Neues Spanisch-Wörterbuch: »Jüdisch« bleibt ein Synonym für »geizig«

Die Real Academia Española weigert sich, einen argentinischen Richterspruch umzusetzen - auch in der Neuausgabe ihres Kompendiums der spanischen Sprache findet sich ein Beispiel für Alltagsantisemitismus

von Michael Thaidigsmann  02.11.2026

Plotkes

Liest Britney Spears jetzt auf Hebräisch?

Die Sängerin veröffentlichte ein Foto eines hebräischen Psalmenbuchs auf ihrem Instagramkanal. Spears interessiert sich seit Jahren für jüdische Mystik

 02.11.2026

New York

Nach Paul Simon wird auch Art Garfunkel 85

Mit Songs wie »The Sound of Silence« wurden Simon & Garfunkel weltberühmt – aber auch die Streits der beiden Schulfreunde aus New York sind legendär. Jetzt steht der nächste große Geburtstag an

von Christina Horsten  02.11.2026

Essay

Der neue Jude

Warum ich Mitleid mit den Deutschen habe, die bis heute nicht begreifen wollen, dass wir keine wehrlosen Opfer mehr sind, sondern starke, selbstbestimmte Menschen, die hart zurückschlagen, wenn man uns angreift

von Zeev Avrahami  02.11.2026

Baustelle der Jüdischen Akademie an einer Straße in Frankfurt am Main

Ort jüdischen Denkens

Jüdische Akademie öffnet in Frankfurt

Es soll ein Ort des Diskurses und der Begegnung sein: In Frankfurt wird die Jüdische Akademie feierlich eröffnet

 02.11.2026

Eine Akademie für Deutschland

Heute ist in Frankfurt die Jüdische Akademie feierlich eröffnet worden. Sie soll innerjüdische Debatten fördern und jüdische Perspektiven stärker in die Gesellschaft einbringen

von Josef Schuster  02.11.2026 Aktualisiert