Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Natalie Portman Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 21.03.2016 18:26 Uhr

Adam Sandler rüstet sich schon mal für Chanukka. Der amerikanische Schauspieler hat vor Kurzem für 150 Dollar eine »Klempner«-Menora in Manhattan gekauft. Bei den Dreharbeiten zum neuen Noah-Baumbach-Film Yen Din Ka Kissa – gemeinsam mit den Schauspielkollegen Ben Stiller und Dustin Hoffman – hatte er das ungewöhnliche Stück im Schaufenster von »Beacon Paint & Hardware« in der Amsterdam Avenue entdeckt, wo die Menorot aus Rohrverschraubungen schon seit Jahren verkauft werden. Voller Stolz und Dankbarkeit wollte der Inhaber des Ladens, Bruce Stark, dem amerikanischen Star den Leuchter schenken, aber Sandler ließ es sich nicht nehmen, wie jeder andere zu bezahlen. Recht so!

Natalie Portman hat endlich einen Mann gefunden. Nein, nicht im richtigen Leben, sondern im Biopic Jackie, in dem die ersten Tage im Leben von Jacqueline Kennedy nach dem Attentat auf ihren Mann, den US-Präsidenten John F. Kennedy, im Jahr 1963 im Mittelpunkt stehen. Auch wenn JFK selbst daher wohl nur einen kurzen Auftritt im Film haben wird, galt es bislang noch, die Rolle des Staatsoberhauptes zu besetzen. Laut »The Hollywood Reporter« ist man nun in dem dänischen Schauspieler Caspar Phillipson fündig geworden. Black Swan-Regisseur Darren Aronofsky fungiert als Produzent des Films, das Drehbuch stammt von Noah Oppenheim.

Harrison Ford kommt als »Indiana Jones« zurück auf die Leinwand. US-Regisseur Steven Spielberg dreht eine fünfte Episode des Abenteuerstreifens. Der Film mit dem 73-Jährigen in der Titelrolle soll 2019 anlaufen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Spielberg gescherzt, er hoffe, einen Indiana Jones 5 zu drehen, »bevor Harrison Ford 80 wird«.

Tallana Gabriel hat Dieter Bohlen zum Staunen gebracht. Die DSDS-Teilnehmerin beeindruckte den Juror der RTL-Castingshow im dritten Recall mit ihrer Interpretation des Céline-Dion-Hits »All By Myself« derart, dass er nur noch sagen konnte: »Das ist Frauenpower hoch hundert.« Gabriel trat gemeinsam mit der Kandidatin Anita Wiegand auf. bp

Meinung

Warum der Begriff »Davidstern-Skandal« unpassend ist

Die Formulierung beschreibt den Vorfall nicht nur falsch, sie deutet ihn auch als ein jüdisches Vergehen

von Martin Krauß  30.01.2026

TV-Tipp

Brillanter Anthony Hopkins glänzt in »One Life«

Kurz nach dem Holocaust-Gedenktag zeigt 3sat ein biografisches Drama über den Briten Nicholas Winton, der 1939 Kindertransporte von Prag nach London organisierte und damit mehrere hundert Kinder vor den Nazis rettete

von Jan Lehr  29.01.2026

Kairo/Berlin

Ägypten verbietet Buch zu Gaza-Krieg - Autoren: Das Interesse ist riesig

Ihr Streitgespräch über den Nahostkonflikt sorgte in Deutschland für viel Aufmerksamkeit - doch Ägyptens Zensur verbietet das Buch von Philipp Peyman Engel und Hamed Abdel-Samad. Die Autoren nehmen es eher gelassen

 29.01.2026 Aktualisiert

Literatur

Waisenkinder des Lebens

Aus Barbara Honigmanns neuem Buch »Mischka. Drei Porträts« lässt sich erfahren, welch strenge Schönheit und unprätentiöse Würde in der Erinnerung liegen

von Marko Martin  29.01.2026

Kulturkolumne

Jüdischer Humor als Überlebensstrategie

»Happy Place«: Eine TV-Serie, bei der es sich sicher anfühlt zu lachen, aber den Schmerz dahinter auch tatsächlich zu spüren

von Laura Cazés  29.01.2026

Rechtsstreit

Bericht: Schauspielerin verliert Hauptrolle wegen Pro-Israel-Haltung

In »Die Todessehnsucht der Maria Ohm« sollte Sarah Maria Sander laut Vertrag die Hauptrolle spielen

 29.01.2026

Kino

»EPiC: Elvis Presley In Concert« feiert Kinostart

Laut Regisseur Baz Luhrmann ist das Werk weder eine reine Dokumentation noch ein klassisches Konzertfilm-Format, sondern ein tiefgründiges Porträt des 1977 verstorbenen jüdischen Stars. Die Kritiker sind beeindruckt

 29.01.2026

Australien

»Respekt für Gil«

Was das Dschungelcamp an seinem 5. Tag abliefert, könnte glatt schon hart an die großen Brecht’schen Dramen heranreichen

von Martin Krauss  29.01.2026

Fernsehen

Gil Ofarim: »Das kann es nicht gewesen sein«

Was genau er damit meint und ob er sich auf den Skandal bezieht, der das öffentliche Bild von ihm zuletzt geprägt hatte, lässt Ofarim als Cliffhanger offen

 28.01.2026