Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Sacha Baron Cohen Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 14.03.2016 19:04 Uhr

Dustin Hoffman konnte die Tränen nicht unterdrücken. Der amerikanische Schauspieler (Rain Man, Kramer gegen Kramer) nahm an der PBS-Serie Finding Your Roots teil, in der Familiengeschichten berühmter Persönlichkeiten erforscht werden. Dabei erfuhr Hoffman von seiner Urgroßmutter Libba, die jahrelang als Jüdin in einem russischen Lager interniert war, bis sie schließlich 1930 aus Argentinien in die USA einwanderte. Libba bekam aufgrund ihrer körperlichen Beeinträchtigungen auf Ellis Island den Vermerk »altersschwach«. Als der Oscar-Preisträger mit der tragischen Geschichte der »Heldin der Familie« konfrontiert wurde, reagierte er äußerst emotional. Unter Tränen sagte Hoffman, wenn er heute nach seiner Herkunft gefragt werde, antworte er nun immer: »Ich bin Jude.«

Indira Weiss hat abgenommen – aber nicht etwa, weil das ein übrig gebliebener Neujahrsvorsatz ist, sondern, so vermutet die Zeitschrift »Gala«, weil die ehemalige »Brosis«-Sängerin Kummer gehabt haben könnte. Die 36-Jährige postete ein Video von sich selbst auf ihrer Facebook-Seite und schrieb darunter: »Wir haben alle unsere persönlichen GZSZ. Aber in der Regel postet man davon nie etwas. Meistens präsentiert man sich strahlend, glücklich und von seiner besten Seite, um allen zu zeigen, wie toll es einem geht. Mir ging es die letzten Wochen so dreckig, dass mir derart der Appetit vergangen ist und ich ganz schön abgenommen habe.« Gute Besserung!

Sacha Baron Cohen hat sich bei der Werbung zu seinem neuen Film The Brothers Grimsby offensichtlich von der berühmten »Keynote« von Apple inspirieren lassen. Um den Film zu promoten, pries der Schauspieler Nobby, den neuen Charakter, als »zwölfmal liebenswerter als Borat und 15-mal dümmer als Ali G.« an. Außerdem könne Nobby viel besser fluchen, weil er eine Kinn-Rasur habe und dadurch der Mund mehr Freiraum hat.

Carrie Fisher, besser bekannt als Prinzessin Leia, war in der ARD-Show Klein gegen Groß – Das unglaubliche Duell zu Gast. Dort trat sie gegen zwei junge Star-Wars-Experten an. Die Show stahl der amerikanischen Schauspielerin aber ihre Bulldogge Gary. Denn der Vierbeiner schlabberte genüsslich aus dem Wasserglas des Tatort-Kommissars Axel Prahl. kat

Interview

»Putin hat einen riesigen Repressionsapparat aufgebaut«

»Memorial«-Mitgründerin Irina Scherbakowa über vier Jahre Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Folgen für die russische Gesellschaft

von Ralf Balke  22.02.2026

Kino

Wegen israelfeindlicher Propaganda-Rede bei Berlinale: SPD-Minister verlässt die Preisverleihung 

 21.02.2026

Berlinale

»Free Palestine« auf der Bühne

Filmemacher Abdallah Alkhatib wirft der Bundesregierung vor: »Sie machen mit beim Genozid Israels in Gaza«

von Katrin Richter  21.02.2026

Berlinale

David Cunio: »Als ich nicht sprechen konnte, habt ihr mir eine Stimme gegeben«

Die israelische Ex-Hamas-Geisel bedankte sich an einem ebenso denkwürdigen wie emotionalen Abend im Babylon-Kino bei Regisseur Tom Shoval für den Film »A Letter To David«

von Ayala Goldmann  21.02.2026

Hollywood

Mikey Madison und Adrien Brody als Oscar-»Presenter« benannt

Bald werden die Academy Awards verliehen. Nun benennt die Filmakademie die ersten Stars, die bei der Gala als »Presenter« auf der Bühne stehen. Den Auftakt machen vier Oscar-Preisträger

 20.02.2026

Berlinale Shorts

In der Kürze ...

»Les Juifs Riches« und »Plan Contraplan« erzählen aus jüdischen Leben

von Katrin Richter  20.02.2026

Berlin

Offener Brief zu Gaza: Berlinale-Chefin weist Zensurvorwürfe zurück

»Es stimmt nicht, dass wir Filmemacher zum Schweigen gebracht hätten«: Festivalchefin Tricia Tuttle reagiert auf harsche Kritik aus einem offenen Brief aus dem Branchenblatt »Variety«

 20.02.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter, Imanuel Marcus  20.02.2026 Aktualisiert

Leipzig

Nach Ofarims Dschungel-Triumph: Influencer sammelt Spenden für Markus W.

Der Mann, den der Musiker 2021 fälschlicherweise des Antisemitismus beschuldigt hatte, bedankt sich und plädiert für Transparenz

 19.02.2026