Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Yael Ronen Foto: dpa

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 08.02.2016 18:32 Uhr

Yael Ronen ist mit ihrem aktuellen Stück The Situation zum diesjährigen 53. Theatertreffen vom 6. bis zum 22. Mai nach Berlin eingeladen worden. In der Begründung hieß es, »Yael Ronens Diversitätspatchwork bringt sämtliche fixen Bilder von Migration und Integration zum Zerbröseln. Lauter Einzelne beschwören am Ende die Hoffnung auf das Unmögliche, das manchmal doch geschieht: sich zu verständigen. Anzukommen.«

Bernie Madoff hat sich – so berichtet zumindest sein Anwalt – darüber beschwert, dass ihn niemand aus seiner Familie im Gefängnis besucht. Madoff, der derzeit eine 150-jährige Haftstrafe im Staatsgefängnis von North Carolina verbüßt, bedauere, in welche Situation er seine Familie gebracht hat. Seine Frau Ruth hat laut einem Bericht des Fernsehsenders ABC ihre Besuche schon vor Jahren eingestellt. Auch seine Enkelkinder würden sich nicht nach ihrem Großvater erkundigen.

Wladimir Kaminer hat sich in einem Interview mit dem Magazin »Stern« zum Fall der als verschwunden geglaubten, dann wieder aufgetauchten 13-jährigen Lisa geäußert. Kaminer sagte: »In Deutschland wird der Propagandakrieg des Kreml massiv unterschätzt. Russland fährt große Medien-Kanonen auf, um Europa zu schwächen und die rechten Extremisten hier zu unterstützen.«

Noah-Levi fand seinen Auftritt bei der Jewrovision in Mannheim richtig gut. Auf Facebook postete der »The Voice Kids«-Gewinner: »Krasse Show gestern in Mannheim. Vielen Dank an alle, die da waren.« Auf dem Weg zurück nach Berlin wurde der 14-Jährige dann auch noch im Zug ausgerufen. Ob er allerdings singen sollte, blieb geheim.

Dominique Strauss-Kahn wird künftig für die ukrainische Bank Kredit Dnipro im Aufsichtsrat sitzen. Strauss-Kahn, der im vergangenen Jahr vom Vorwurf der Zuhälterei freigesprochen wurde, soll die Bank beraten. Strauss-Kahn war wegen des Vorwurfs der versuchten Vergewaltigung 2011 festgenommen worden. kat

Berlinale

Eine respektvolle Berlinale scheint möglich

Die 76. Berlinale hat mit Glamour, großen Gefühlen und einem wunderbaren Eröffnungsfilm begonnen. Respekt wurde großgeschrieben am ersten Tag. Nur auf der Pressekonferenz der Jury versuchte Journalist Tilo Jung vergeblich zu polarisieren

von Sophie Albers Ben Chamo  13.02.2026

Potsdam

Barberini-Museum zeigt deutsche Impressionisten

Drei große Sonderausstellungen präsentiert das Potsdamer Barberini-Museum pro Jahr. 2026 werden zum Auftakt Werke von Max Liebermann und weiteren Künstlern des Impressionismus in Deutschland gezeigt

 13.02.2026

Analyse

Historiker: Dirigent von Karajan kein Hitler-Sympathisant

Opportunist oder Gesinnungsnazi? Das historische Bild des Dirigenten Herbert von Karajan leidet seit Längerem unter seiner NSDAP-Mitgliedschaft. Der Historiker Michael Wolffsohn will ihn nun von mehreren Vorwürfen freisprechen

von Johannes Peter Senk  13.02.2026

Berlinale-Film

Special Screening: David Cunio in Berlin erwartet

Das Kino Babylon zeigt vier Monate nach der Freilassung der israelischen Hamas-Geisel eine neue Fassung des Films »A Letter To David«

von Ayala Goldmann  12.02.2026

Meinung

Schuld und Sühne?

Martin Krauß irritiert der Umgang mancher Medien mit dem »Dschungelcamp«-König Gil Ofarim

von Martin Krauß  12.02.2026

Kulturkolumne

»Konti: Mission BRD«

Meine Bewältigung der Einwanderung nach Deutschland: Wie ich als Immigrant ein Brettspiel entwickelte

von Eugen El  12.02.2026

Hollywood

Rachel Weisz spielt in Neuauflage von »Die Mumie« mit

Beim dritten Teil hatte die Schauspielerin eine Mitwirkung abgelehnt, da sie das Drehbuch nicht überzeugt hatte. Auf den neuesten Film müssen Fans noch etwas warten

 12.02.2026

Erfurt

Jüdische Kulturtage mit mehr Sichtbarkeit in Israel

Dank eines gewachsenen Netzwerks erwarten die Organisatoren von Thüringens größtem jüdischen Festival zahlreiche Künstler aus Israel

 12.02.2026

Filmfestspiele

Was die Berlinale diesmal bietet

Wieder läuft keine israelische Produktion im Wettbewerb. Dafür finden sich viele jüdische und israelische Perspektiven im gesamten Programm

von Sophie Albers Ben Chamo  11.02.2026