Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Vielleicht besser bekannt als Fox Mulder: David Duchovny Foto: dpa

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 01.02.2016 18:12 Uhr

David Duchovny ist ein Star, das ist klar, aber seit vergangenem Montag hat der Akte-X-Schauspieler – vielleicht besser bekannt als FBI-Ermittler Fox Mulder – auch einen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood. Der 55-jährige Schauspieler, der auch sieben Jahre in der Serie »Californication« die Hauptrolle spielte, freute sich schon vorher. Der Zeitung »Variety« sagte er: »Ich glaube, wenn ich den eigentlichen Stern sehen werde, wird das schon etwas hermachen.«

Susan Sideropoulos erholt sich gerade in Thailand vom Stress. Die Berliner Schauspielerin postet derzeit viele Bilder und Videos auf ihrer öffentlichen Facebook-Seite. Strand und blauer Himmel – man könnte bei den hiesigen Wetterverhältnissen fast neidisch werden. Aber es sei ihr gegönnt. Schauspielerisch tut sich auch gerade etwas bei der zweifachen Mutter: Sie spielt in der Komödie Gut zu Vögeln an der Seite von Sonja Kirchberger und Kai Wiesinger.

Israel Kristal ist mit 112 Jahren der vermutlich älteste Mensch der Welt. Ein bestimmtes Geheimnis hat der 1903 geborene Kristal eigentlich nicht. Seine Tochter Shulamit Kupferstoch verriet der Tageszeitung »Die Welt« allerdings: »Sein Motto ist: Man isst, um zu leben, man lebt nicht, um zu essen.« Kristal, dem seine Ausbildung zum Konditor mehr als einmal das Leben rettete, sei zudem sehr religiös, sagte seine Tochter. »Er legt bis heute jeden Morgen seine Gebetsriemen an und betet.«

Michael Degen
hat am vergangenen Sonntag seinen 84. Geburtstag gefeiert. Der Schauspieler, der vielleicht vielen noch aus der Werbung für »4711 – Echt Kölnisch Wasser« bekannt ist, steht aber auch in wesentlich ernsteren Rollen auf der Bühne. Gerade dreht er in Potsdam Das letzte Mahl, einen Film, in dem er die Rolle des Jakob Glickstein spielt. Und so schlecht war es offenbar gar nicht, den Geburtstag bei der Arbeit zu verbringen: Es gab nämlich eine Torte. Masal Tow nachträglich! kat

Filmfestspiele

Was die Berlinale diesmal bietet

Wieder läuft keine israelische Produktion im Wettbewerb. Dafür finden sich viele jüdische und israelische Perspektiven im gesamten Programm

von Sophie Albers Ben Chamo  11.02.2026

Berlinale

»Wir wollen die Komplexität aushalten«

Wenn die Welt um einen herum verrücktspielt, helfen nur Offenheit und Dialog, sagt Festivalchefin Tricia Tuttle

von Sophie Albers Ben Chamo  11.02.2026

Meinung

Oliver Pochers geschmacklose Witze über Gil Ofarim

Der Comedian verkleidet sich auf Instagram als Ofarim und reißt Witzchen über die Schoa. Während echte Komiker Humor stets als ein Mittel nutzen, um sich mit den Schrecken und Abgründen dieses Verbrechens auseinanderzusetzen, tritt Pocher nur nach unten

von Ralf Balke  11.02.2026

Nachruf

Israels verkanntes Musikgenie

Unser Autor hörte Matti Caspi schon als Kind bei einem Konzert im Kibbuz. Eine persönliche Erinnerung an den Sänger und Komponisten, der mit 76 Jahren an Krebs gestorben ist

von Assaf Levitin  11.02.2026

Kultur

Ensemble, Schmäh und Chalamet: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 12. Februar bis zum 18. Februar

 11.02.2026

»Imanuels Interpreten« (18)

Clive Davis: Der Produzent

Ohne die lebende Legende wäre die Welt um viele umwerfende Songs ärmer. Von Chicago über Whitney Houston bis hin zu Santana: Alle arbeiteten mit ihm

von Imanuel Marcus  11.02.2026

Beverly Hills

Mit Hudson, Chalamet, Spielberg: Hollywood-Größen feiern Oscar-Nominierungen beim Lunch

Dieses Mittagessen gehört in Hollywood zur Oscar-Tradition: Beim traditionellen Oscar-Lunch treffen die Nominierten zusammen. Auch Deutsche sind dabei

 11.02.2026

Leipzig

Fall Gil Ofarim: Behörde sieht keinen Anlass für Ermittlungen

Im RTL-Dschungelcamp äußert sich der Sänger überraschend zu seinem damaligen Verfahren um angebliche antisemitische Äußerungen. Zu neuen Ermittlungen führen seine Mutmaßungen aber nicht

 11.02.2026

Leipzig

Hotelmitarbeiter: Gil Ofarim inszeniert sich wie ein Opfer

Vor vier Jahren warf der Musiker dem Hotelmitarbeiter Markus W. vor, ihn aus antisemitischen Gründen nicht einchecken lassen zu haben. Die Vorwürfe waren erfunden. Nun äußert sich der Mitarbeiter erstmals

 10.02.2026