Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Palina Rojinski Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 08.09.2015 17:46 Uhr

Palina Rojinski hat offenbar einen neuen Freund. Bild.de will herausgefunden haben, wer der junge Mann ist. »Er heißt Joachim Bosse (32) und ist Geschäftsführer der Berliner Werbeagentur DOJO. Wenn man gemeinsamen Freunden der beiden glauben darf, sind sie schon seit knapp zwei Jahren glücklich«, heißt es bei Bild.de. Auch bei Rojinskis russischer Verwandtschaft soll das Paar schon zu Besuch gewesen sein.

Mark Ronson
hat dem SZ-Magazin ein »Sagen Sie jetzt nichts«-Foto-Interview gegeben. Ronson, der das Album »Back to Black« von Amy Winehouse produziert hat, zeigte in elf Bildern, was er von Hipstern hält, wie es war, als er das erste Mal mit seiner Mutter nach New York reiste, und wie es sich anfühlte, mit sieben Geschwistern aufzuwachsen. Auf die Frage, wie religiös Ronson sei, der streng jüdisch erzogen wurde, posierte der Musikproduzent in schwarzem Jackett mit geneigtem Kopf und dem rechten Arm auf Herzhöhe. Mehr muss man wohl nicht sagen.

Susan Sideropoulos konnte den Start ihrer neuen Serie Mila kaum abwarten. Seit Wochen postet die Berliner Schauspielerin nicht nur Bilder der Werbeplakate auf ihrem offiziellen Instagram-Account, sondern auch ein Foto mit eher ungewöhnlicher Location (zumindest für die breite Öffentlichkeit). Denn Sideropoulos ließ sich auf dem stillen Örtchen fotografieren und schrieb unter ihr Bild: »Nur noch 4 Tage bis Mila«. Danach folgten gefühlte zehn Hashtags. Viel Erfolg!

Mayim Bialik befürwortet es, sich auf genetische Krankheiten testen zu lassen, die besonders bei aschkenasischen Juden vorkommen. In ihrem Blog schrieb die Big Bang Theory-Schauspielerin kürzlich: »Es ist außerordentlich wichtig, sich testen zu lassen und herauszufinden, ob man ein Träger ist. Es gibt praktisch keinen anderen Weg.« Bialik empfiehlt eine Testreihe der Emory University, die sich »JScreen« nennt. Auch Nichtjuden sei dieser Test zu empfehlen, erklärt Bialik.

Esti Ginzburg soll für ein kleines Verkehrschaos auf dem Ayalon Highway in Tel Aviv verantwortlich sein. Nicht sie persönlich, aber eine Werbung, auf der das Model so fotografiert ist, dass offenbar fast jedem Autofahrer die Geschwindigkeitsbegrenzung egal zu sein scheint. Anscheinend haben sich mehrere Autofahrer beschwert, sie würden von der Werbung abgelenkt. kat

Netflix-Dokumentation

Der Mann, der die Chili Peppers Red Hot machte

Man kann ohne weiteres behaupten, dass die Rockwelt ohne Hillel Slovak weniger bunt wäre. Eine Streaming-Doku hat dem in Israel geborenen ersten Gitarristen der Chili Peppers ein Denkmal gesetzt

von Richard Blättel  07.04.2026

Antisemitismus

London verweigert US-Skandalrapper Kanye West die Einreise

US-Skandalrapper Kanye West darf nach seinen antisemitischen und rassistischen Aussagen nicht nach Großbritannien reisen. Das hat auch gravierende Auswirkungen auf das mit ihm geplante Festival

 07.04.2026

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Fünf Gründe, den jüdischen Staat zu lieben – mit all seinen Stärken und Schwächen

von Daniel Neumann  07.04.2026

Weltglücksbericht

Israelis und die Freude am Leben

Trotz Kriegen und Terror landet der jüdische Staat weit vorn auf Platz 8. Die Forscherin Anat Fanti erklärt, warum

von Sabine Brandes  06.04.2026

Jazz

Omer Klein: »The Poetics«

Der israelische Pianist hat ein neues Album veröffentlicht. Es ist ein analoges Klangerlebnis, das innere und äußere Räume weit öffnet

von Ayala Goldmann  06.04.2026

Iryna Fingerova

»Man darf Kulturen nicht vergleichen«

Die Schriftstellerin und Ärztin über die Folgen einer Emigration, ihr Verhältnis zur Ukraine und das Leben als Jüdin in Deutschland – allesamt auch Themen ihres Romans »Zugwind«

von Maria Ossowski  05.04.2026

Dana von Suffrin

Wutgeburt

»Toxibaby« erzählt von einer toxischen deutsch-jüdischen Beziehung

von Katrin Diehl  04.04.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der Jüdischen Welt

von Katrin Richer, Imanuel Marcus  04.04.2026

Michael Brenner

»Für die Nazis durfte es ›arische Juden‹ eigentlich nicht geben«

Der Historiker erforscht das Schicksal von Konvertiten in der NS-Zeit. Ein Gespräch über Menschen, die in keine Schublade passten

von Ayala Goldmann  04.04.2026