Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Lady Gaga Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 26.05.2015 14:14 Uhr

Barbra Streisand will ihre Memoiren veröffentlichen. Das verkündete das Verlagshaus Viking in der vergangenen Woche. Über Streisand, die bedeutende Auszeichnungen wie den Oscar, den Tony Award und diverse Grammys erhalten hat, seien zwar schon häufiger Biografien veröffentlicht worden. Diese aber, so Viking-Präsident Brian Tart, seien »voller Mythen und Ungenauigkeiten«. In dem für 2017 angekündigten Buch soll nun endlich die »ganze Wahrheit« stehen.

Uri Geller macht sich für den Fußball stark. Der wohl bekannteste Löffelverbieger der Welt hatte angeboten, dem von der Relegation bedrohten englischen Verein Newcastle United mit psychologischen Gesprächen vor den Spielen mental unter die Arme zu greifen. Das sei ihm bereits 2001 gelungen, sagte Geller der Online-Zeitung »Chronicle Live«. Auch diesmal hat es offenbar geholfen, denn Newcastle siegte am Sonntag gegen West Ham United und kann damit in der Premier League bleiben. Vielleicht schafft es Geller ja auch beim Relegationsspiel des HSV?

Oliver Polak wurde vom Magazin der Süddeutschen Zeitung gefragt, auf welchen Gegenstand er so gar nicht verzichten könne. Der Comedian sagte: »Ich hänge am meisten an meinem iPhone. Für viele ist ein Handy vielleicht nur ein kalter Klumpen Technik. Für mich ist es mindestens so persönlich wie die Talcid-Kautabletten, die ich gegen mein Sodbrennen nehmen muss.«

Lady Gaga hat sich bei der Anti-Defamation League (ADL) bedankt. Die Sängerin und ihre »Born this Way Foundation« wurden von der ADL mit dem »No Place for Hate Making a Difference Award« geehrt. Lady Gaga postete: »Das bedeutet mir sehr viel, besonders, da die ADL sich in den vergangenen 100 Jahren gegen Antisemitismus, Homophobie, Fanatismus und Intoleranz eingesetzt hat.« kat

Berlin

»Die Zukunft interessiert mich nicht mehr so furchtbar dolle«

Ein Chor von über 90-jährigen Menschen probt erstmals im Jüdischen Museum

von Nina Schmedding  04.09.2026

Kino

»Zur Not machen wir es in einem Badezimmer«

Zum elften Mal findet in Berlin das israelische Filmfestival »Seret« statt. Trotz schwieriger Zeiten denken die Veranstalter nicht daran aufzugeben

von Leon Stork  04.09.2026

Israel-Hasserin El Hissy

Jüdische Gemeinde Frankfurt übt scharfe Kritik am Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Die Hintergründe

 04.09.2026

Musik

»Ein Tribut an David Bowie«

Daniel Donskoy über das gefeierte neue Musical »Rebel Rebel« und das Erbe des legendären britischen Sängers

von Ralf Balke  04.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  04.09.2026

Junge Israelis, die von Beta Israel, äthiopischen Juden, abstammen

Hamburg

2,5 Millionen Euro für Erforschung religiöser jüdischer Handschriften

Sophia Dege-Müller, Expertin für äthiopische Handschriften, erforscht religiöse Handschriften der äthiopischen Juden, der sogenannten Beta Israel. Ihre bis zu 500 Jahre alten Schriften seien bislang kaum wissenschaftlich untersucht worden

 03.09.2026

Medien

Wie »Die Zeit« den fanatischen Israelhasser Zohran Mamdani zur politischen Lichtgestalt umdeutet

von Regula Stämpfli  03.09.2026

Debatte

Öffentlich-Rechtliche Medien: Macht euren Job, aber macht ihn besser!

Ein Appell von Esther Schapira

von Esther Schapira  03.09.2026

Medien

Stephan-Andreas Casdorff ist wieder für den »Tagesspiegel« tätig

Die KI-generierten Meinungstexte von Stephan-Andreas Casdorff im »Tagesspiegel« hatten in der Branche für viel Aufruhr gesorgt. Seit Juni hatte der Ex-Chefredakteur seine Tätigkeit ruhen lassen. Nun kehrt er zurück

von Jana Ballweber  03.09.2026