Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Oliver Polak Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 21.10.2014 20:06 Uhr

Monica Lewinsky hat sich in Philadelphia öffentlich über ihre Erfahrungen nach der Affäre mit dem ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton geäußert. Bei der Veranstaltung »30 under 30« des »Forbes«-Magazins sagte die einst wohl berühmteste Praktikantin, sie sei die Erste gewesen, deren Ruf durch das Internet zerstört wurde: »I was Patient Zero«. »Über Nacht wurde ich von einer nicht öffentlichen Person zu einer geächteten Figur«, erklärte die mittlerweile 41-Jährige. Lewinsky wolle ihre Erfahrungen im Umgang mit derartigen Situationen in Zukunft anderen Betroffenen des »Shame Game«, wie sie es nannte, zukommen lassen und Wege aus der Krise suchen.

Oliver Polak mag Udo Jürgens – zugegeben, das ist nichts Neues, aber er vermisst auch die alten Show-Zeiten. In einem Interview mit der Tageszeitung »Die Welt« sagte der Stand-up-Comedian, Jürgens habe sein Leben verändert. »Bei ihm und Leuten wie Rudi Carrell oder Hans Rosenthal entstand eine Wärme, die heute verschwunden scheint. Harald Schmidt und sein eitler, extra cleverer Humor sind nur kalt.« Jürgens, der gerade seinen 80. Geburtstag gefeiert hat, sei zudem eine Art Verbündeter: »Wir sind beide missverstanden. In mir sehen alle nur den Juden, obwohl ich Stand-up-Comedian bin, in ihm sehen sie nur den Schlagerstar, obwohl er Chansonnier ist.«

Mark Zuckerberg
spendet für die Ebola-Bekämpfung. Rund 25 Millionen Dollar stellen seine Frau Priscilla und er für Maßnahmen zur Eindämmung der lebensbedrohlichen Virusinfektion bereit. Das Geld geht an die US-Seuchenbehörde Centers for Disease Control. Und weil man sich selbst ja auch mal Gutes tun kann, haben sich die Zuckerbergs noch ein Grundstück auf Hawaii gekauft. Die Summe war etwas höher als die Ebola-Spende, aber Schwamm drüber.

Richard Gere spielt offenbar in Joseph Cedars nächstem Film Oppenheimer mit. So ganz genau wollte der Regisseur es noch nicht verraten, aber gerüchteweise soll der Schauspieler einen amerikanisch-jüdischen Geschäftsmann verkörpern. Was auf den ersten Blick erst einmal nicht so spannend klingt, könnte vielleicht trotzdem ganz interessant werden. Immerhin war Regisseur Cedar mit seinem Film Beaufort für einen Oscar nominiert. kat

Geschichtsforschung

Mörderische Mitmacher

Der Historiker Götz Aly geht in seinem neuen Buch der »zentralsten Frage aller deutschen Fragen« nach: »Wie konnte das geschehen?«

von Till Schmidt  04.01.2026

Aufgegabelt

Gesunder Januar-Saft

Rezepte und Leckeres

 04.01.2026

Medizin

Mit mRNA-Impfstoff gegen die Lungenpest

In Israel ist der weltweit erste mRNA-basierte Impfstoff gegen ein tödliches antibiotika-resistentes Bakterium entwickelt worden

von Sabine Brandes  03.01.2026

Erhebung

Dieser hebräische Babyname ist in Deutschland am beliebtesten

Welche Namen geben Eltern ihren Sprösslingen in diesem Jahr am liebsten? In welchen Bundesländern gibt es Abweichungen?

 02.01.2026 Aktualisiert

Theater

Zwischen Witz und Wut

Avishai Milstein erinnert in seinem neuen Stück in den Münchner Kammerspielen an Philipp Auerbach – mit Samuel Finzi in der Hauptrolle

von Michael Schleicher  02.01.2026

Be'eri

Nach dem 7. Oktober

Daniel Neumann hat den Kibbuz Be’eri besucht und fragt sich, wie es nach all dem Hass und Horror weitergehen kann. Er weiß, wenn überhaupt, dann nur in Israel

von Daniel Neumann  02.01.2026

W. Michael Blumenthal

»Jetzt wird es sich zeigen«

Der Gründungsdirektor des Jüdischen Museums Berlin wird 100 Jahre alt. Er floh 1939 nach Shanghai und ging 1947 in die USA. Heute fragt er sich, ob wir aus der Geschichte gelernt haben

von Axel Brüggemann  02.01.2026

Daniel Kahn

»Das Akkordeon war ein Schlüssel«

Der Musiker über seine Liebe zum Instrument des Jahres 2026

von Christine Schmitt  01.01.2026

Sehen!

Fast alles über Johann Strauss

Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Wien

von Tobias Kühn  31.12.2025