Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Leon de Winter hat 15 Kilo abgespeckt und fängt auf seine alten Tage mit Sport an, wie der 59-Jährige der Berliner Zeitung verriet. Was ihn allerdings zu der Schlankheitskur motiviert hat, sagte der Schriftsteller im Interview nicht. Möglicherweise sind es Verlustängste. In seinem neuen Roman Ein gutes Herz wird der Protagonist, der Schriftsteller Leon de Winter, von seiner Frau Jessica Durlacher zugunsten eines reichen Architekten abserviert.

bar refaeli findet keinen Mann. »Ich verstehe das nicht«, klagte das 28-jährige israelische Supermodel gegenüber der New York Daily News. »Ich sehe gut aus. Ich bin cool, ich gehe gern aus. Ich bin gern zu Hause, ich mag Filme, ich esse gern. Was stimmt also mit mir nicht? Warum bin ich allein?«

woody Allen traut »Israelkritikern« nicht über den Weg. »Es gibt viele Menschen, die ihre Abneigung gegen Juden als antiisraelische Kritik tarnen, als politischen Standpunkt, wo sie in Wirklichkeit einfach Juden nicht leiden können«, sagte der Regisseur dem israelischen Fernsehsender Channel Two.

Natalie Portman eröffnet neue Fronten im Konkurrenzkampf unter Hollywoodaktricen. »Ich sehe jüdischer aus als Scarlett Johansson«, insistierte die 31-Jährige in einem Gespräch mit dem Frauenmagazin Marie Claire. Portman, 1981 als Natalie Hershlag in Jerusalem geboren, wird demnächst als Regisseurin debütieren. Sie verfilmt Amos Oz’ Roman Eine Geschichte von Liebe und Finsternis mit sich selbst in der Rolle von Oz’ Mutter.

ilja richter engagiert sich für Bäume in Berlin. Der Schauspieler kämpft gemeinsam mit anderen Anwohnern der Pappelallee in Prenzlauer Berg gegen einen Plan der Bezirksverwaltung, 58 teils jahrzehntealte Pappeln abzuholzen. Die Bäume seien, so die Verwaltung, altersschwach und beschädigt, vor allem aber stehen sie einem geplanten Umbau der Straße im Weg. Richter zum zuständigen Stadtrat von den Grünen: »Hätten Sie Venedig zu verwalten, verschwänden alle Brücken.« ja

Geburtstag

Wider die Gedankenlosigkeit: Wolf Biermann wird 90

Als junger Mensch war für ihn die DDR das bessere Deutschland. Doch bald wurde Lyriker und Liedermacher Wolf Biermann ihr schärfster Kritiker. Auch nach der Ausbürgerung blieb er ein wacher und kritischer Geist. Am 15. November wird er 90

von Thomas Bickelhaupt  05.11.2026

Meister der Melancholie

Leonard Cohen: »Jikan der Stille« lebte seine Religion - und auch eine andere

Seine Lieder sind geheimnisvoll, oft düster - und doch von beklemmender Schönheit. Leonard Cohen war nie zu greifen, mit niemandem zu vergleichen. Vor zehn Jahren ist er gestorben

von Alexander Brüggemann  05.11.2026

TV-Tipp

Viele Jahre bis zum großen »Hallelujah«: Arte zeigt Porträt von Leonard Cohen zum zehnten Todestag

Es ist wohl das bekannteste Lied des kanadischen Sängers Leonard Cohen. Und so steht »Hallelujah« auch im Zentrum eines so unterhaltsamen wie inspirierenden Porträts über den legendären Sänger

von Jan Lehr  05.11.2026

Sehen!

»Doitscha – Alles geht vorüber«

Die Tragikomödie »Doitscha – Alles geht vorüber« in der ARD beruht auf einem Buch von Adriana Altaras

von Pascal Beck  04.11.2026

Essay

Der neue Jude

Warum ich Mitleid mit den Deutschen habe, die bis heute nicht begreifen wollen, dass wir keine wehrlosen Opfer mehr sind, sondern starke, selbstbestimmte Menschen, die hart zurückschlagen, wenn man uns angreift

von Zeev Avrahami  04.11.2026

Programm

Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 4. November bis zum 12. November

 04.11.2026

Sachbuch

Der Kampf jüdischer Gemeinden für den Synagogen-Aufbau nach dem Krieg

Durch die Nationalsozialisten zerstört, wollten jüdische Gemeinden viele Synagogen in Deutschland nach dem Krieg wieder aufbauen. Doch sie hatten mit Widerständen zu kämpfen - und mit Parkplätzen und Einkaufszentren

von Thomas Klatt  04.11.2026

New York

Nach Paul Simon wird auch Art Garfunkel 85

Mit Songs wie »The Sound of Silence« wurden Simon & Garfunkel weltberühmt – aber auch die Streits der beiden Schulfreunde aus New York sind legendär. Jetzt steht der nächste große Geburtstag an

von Christina Horsten  04.11.2026

Frankfurt am Main

Rote und blaue Fäden

Mit der Installation »A Sky Full of Hope« will die Künstlerin Janet Echelman globale Vernetzung sichtbar machen – und eckt in der Stadt damit an

von Eugen El  03.11.2026