Geheimnise und Geständnisse

Plotkes

Regine Sixt freut sich auf die Wiesn. Die Unternehmergattin und Ehrenvorsitzende im Hadassah-Board wird – wie in jedem Jahr – ihre traditionelle Damen-Wiesn geben. Na dann: O’zapft is!

Julia Louis-Dreyfus ist bei den diesjährigen Emmys als beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie (Veep) ausgezeichnet worden. Neben der ehemaligen Seinfeld-Darstellerin räumte auch die Serie Homeland ab, die auf dem israelischen Format Hatufim basiert. Leer dagegen gingen die Schauspielerinnen Mayim Bialik und Lena Dunham aus.

Monica Lewinsky schreibt an einem Enthüllungsbuch. Die einst berühmteste Praktikantin der USA möchte, 16 Jahre nach der Affäre mit dem ehemaligen amerikanischen Präsidenten Bill Clinton, alles offenlegen. Dazu zählten Details »um die unersättliche Gier nach Sex zu dritt, Orgien und den Gebrauch von Sexspielzeug jeder Art«, wie die 36-Jährige dem »National Enquirer« in einem Interview erzählte.

Leonard Cohen vermisst West-Berlin. Der kanadische Sänger, der kürzlich zweimal in Deutschland aufgetreten ist, erklärte in einem B.Z.-Interview, warum die Stadt eine solche Anziehungskraft nicht nur auf ihn, sondern auch auf andere Künstler gehabt hatte: »Damals hatte Berlin etwas Klaustrophobisches, Dekadent-Verfallenes und etwas Surreales«, sagte er dem Boulevardblatt. Allerdings sei das neue Berlin auch ganz schön.

Mark Zuckerberg hat es wirklich nicht leicht. Nach dem verpatzten Börsengang seines Unternehmens Facebook ist der 28-Jährige auch noch auf der berühmten Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt mit einem Vermögen von 7,2 Milliarden Euro von Platz 14 auf Platz 35 gerutscht. Vielleicht finden sich ja im sozialen Netzwerk User, die ihm etwas spenden. kat

7. Oktober

Maxim Biller und die Barbaren

In »Schwarze Samstage« kämpft der Schriftsteller mit den Folgen des Massakers in Israel – und zieht eine harte Linie zwischen Juden und »Gojim«

von Tobias Kühn  07.10.2026

TV-Tipp

»Phoenix« - herausragender Film über eine Holocaust-Überlebende

Christian Petzolds grandiose Parabel auf Deutschland im »Jahre Null«

von Felicitas Kleiner  07.10.2026

Programm

Musikalische Crossovers, Kontroverse, Krimi und Krav Maga: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 8. Oktober bis zum 14. Oktober

 07.10.2026

Deutscher Buchpreis

Hermeskeil ist stolz auf Shida Bazyar

Die Auszeichnung würdigt den Roman einer Autorin aus dem Hunsrück. Das gibt der Stadt neuen Anlass, sich mit den verdrängten Kapiteln seiner Geschichte auseinanderzusetzen.

von Ira Schaible, Sandra Trauner  07.10.2026

TV-Tipp

Zwischen Terror und Trauma

Eine Reportage von Jan Philipp Burgard auf WELT TV zeigt Israel und seine Menschen drei Jahre nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023

von Detlef David Kauschke  07.10.2026

Im Kino

Mutiges Biopic über Österreichs Ex-Kanzler: »Bruno – Der junge Kreisky«

Harald Sicheritz hat ein Biopic gedreht, das die politischen Kämpfe zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten, zwischen der Linken an sich und den Nationalsozialisten in den 1930er Jahren differenziert darstellt

von Sascha Westphal  06.10.2026

Literatur

Neues Jugendbuch von Holly-Jane Rahlens: Ein eher unbekanntes Kapitel deutsch-jüdischer Geschichte

Displaced Persons Camps der Nachkriegszeit: Sie stehen im Zentrum eines neuen Buches von Holly-Jane Rahlens. »Frostblüten« heißt und erzählt von der Freundschaft der jüdisch-polnischen Estera und der Berlinerin Lotte

von Nina Schmedding  06.10.2026

Aufruf

Buchpreis-Trägerin Shida Bazyar warnt vor AfD

Shida Bazyar ist mit dem diesjährigen Deutschen Buchpreis ausgezeichnet worden. In einem Vorab-Interview äußerte sie sich auch politisch

von Anita Hirschbeck  06.10.2026

Literatur

Shida Bazyar für ihren Roman »Die Lücken« mit Deutschen Buchpreis ausgezeichnet

Der Preis wurde am Montagabend im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse vergeben

 05.10.2026 Aktualisiert