Geheimnnisse & Geständnisse

Plotkes

Prince Charles will innerhalb der nächsten drei Jahre Israel besuchen, sagt der Vorsitzende der britischen zionistischen Föderation, Eric Moonman. Vorbereitungen für eine offizielle Reise des Thronfolgers seien bereits in Arbeit. Charles wolle vor allem ökologische Projekte im jüdischen Staat anschauen. Falls die Visite tatsächlich zustande kommt, wäre sie der erste Staatsbesuch eines Windsors in Israel überhaupt.

sharon Brauner heiratet in den deutschen Adel ein. Die Berliner Entertainerin hat sich mit ihrem langjährigen Freund Matthias Baron Teuffel von Birkensee verlobt. Die Hochzeit soll noch im Sommer stattfinden. Brauner war bereits auf dem Standesamt, um sich nach den Formalitäten zu erkundigen. Familiäre Folgen sind auch schon eingeplant: »Kinder sind in Arbeit«, verriet die 42-Jährige der Berliner B.Z.

ruth westheimer ist ins Weingeschäft eingestiegen. Ihr »Dr. Ruth’s Vin d’Amour« hat mit sechs Volumenprozent nur etwa die Hälfte des üblichen Alkoholgehalts von Wein. Das, so die 84-jährige Sexualtherapeutin, sei die ideale Stärke, um erotisch anzuregen, ohne alkoholbedingten Leistungsabfall im Bett zu riskieren.

bob dylan zeigt ungern Gesicht. Zur Verleihung der »Medal of Freedom«, der höchsten zivilen Auszeichnung der USA, im Weißen Haus vorige Woche erschien die Musiklegende mit einer großen Sonnenbrille. Möglicherweise wollte der Sänger und Songwriter damit sein Desinteresse an der Ehrung bekunden. Während Präsident Obamas Laudatio auf ihn gab sich Dylan jedenfalls nach Meinung von Beobachtern seltsam unberührt.

Goldie Hawn widerlegt alle Klischees von der jiddischen Mamme. Statt an ihren Kindern herumzumäkeln, beschenkt sie den Nachwuchs großzügig. Die Filmschauspielerin hat ihrem Sohn Oliver Hudson kürzlich ein Haus überschrieben. Das 370 Quadratmeter große Anwesen liegt im wohlhabenden Stadtteil Brentwood im Westen von Los Angeles und dürfte nach Einschätzung von Immobilienexperten um die 2,5 Millionen US-Dollar wert sein. ja

Meinung

Antisemitische Verschwörungen, Holocaust-Relativierung, Täter-Opfer-Umkehr: Der Fall Samir

Der Schweizer Regisseur möchte öffentlich über seine wirren Thesen diskutieren. Doch bei Menschenhass hört der Dialog auf

von Philipp Peyman Engel  22.04.2024

Essay

Was der Satz »Nächstes Jahr in Jerusalem« bedeutet

Eine Erklärung von Alfred Bodenheimer

von Alfred Bodenheimer  22.04.2024

Sehen!

Moses als Netflix-Hit

Das »ins­pirierende« Dokudrama ist so übertrieben, dass es unabsichtlich lustig wird

von Sophie Albers Ben Chamo  22.04.2024

Immanuel Kant

Aufklärer mit Ressentiments

Obwohl sein Antisemitismus bekannt war, hat in der jüdischen Religionsphilosophie der Moderne kein Autor mehr Wirkung entfaltet

von Christoph Schulte  21.04.2024

TV

Bärbel Schäfer moderiert neuen »Notruf«

Die Autorin hofft, dass die Sendung auch den »echten Helden ein wenig Respekt« verschaffen kann

von Jonas-Erik Schmidt  21.04.2024

KZ-Gedenkstätten-Besuche

Pflicht oder Freiwilligkeit?

Die Zeitung »Welt« hat gefragt, wie man Jugendliche an die Thematik heranführen sollte

 21.04.2024

Memoir

Überlebenskampf und Neuanfang

Von Berlin über Sibirien, Teheran und Tel Aviv nach England: Der Journalist Daniel Finkelstein erzählt die Geschichte seiner Familie

von Alexander Kluy  21.04.2024

Glosse

Der Rest der Welt

Nur nicht selbst beteiligen oder Tipps für den Mietwagen in Israel

von Ayala Goldmann  20.04.2024

Frankfurt am Main

Bildungsstätte Anne Frank zeigt Chancen und Risiken von KI

Mit einem neuen Sammelband will sich die Institution gegen Diskriminierung im digitalen Raum stellen

von Greta Hüllmann  19.04.2024