Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Larry Ellison ist der reichste Jude der Welt. Der Chef des Softwarekonzerns Oracle belegt mit einem Privatvermögen von 36 Milliarden US-Dollar Platz 6 der Welt-Milliardärs-Liste des amerikanischen Wirtschaftsmagazins Forbes. Zu den Söhnen Israels mit neunstelligem Vermögen zählen auch der Spielka-sino-Magnat Sheldon Adelson (Platz 14: 24,9 Mrd.), New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg (Platz 20: 22 Mrd.), die Investorlegende George Soros (Platz 22: 20 Mrd.) sowie Google-Gründer Sergey Brin (Platz 24: 18,7 Mrd.). Reichster Mann der Welt ist mit Carlos Slim (69 Mrd.) aus Mexiko ein arabischstämmiger Christ.

barbra streisand macht auf jünger. Die 70-Jährige wird in dem geplanten Musicalfilm »Gypsy« über das Leben der amerikanischen Striptease-Legende Gypsy Rose Lee die Mutter der Burlesque-Künstlerin spielen. Die ist in der Broadway-Vorlage Mitte 30. Der Altersunterschied ist jedoch kein Problem für die Produzentin des Films. Ihr Name: Barbra Streisand.

mike D versucht sich in der Kunstszene. Der Beastie-Boys-Drummer kuratiert eine Ausstellung junger New Yorker Künstler im renommierten Los Angeles Museum of Contemporary Art. Michael Diamond, wie der jüdische Hip-Hopper mit bürgerlichem Namen heißt, tritt damit in die elterlichen Fußstapfen. Sein Vater ist Kunsthändler, die Mutter Innenarchitektin.

drake nutzt jede Gelegenheit, Frauen anzumachen. Eine Reporterin des Lifestyle-Magazins GQ besuchte kürzlich den Rapper in seinem Haus bei Los Angeles. Drake führte sie persönlich durch das Anwesen. Im Schlafzimmer mit 4 x 4-Meter-Bett und großer Kinoleinwand mit Dolby-Surround-Soundsystem kam der Musiker dann auf den Punkt. »Schläfst du jetzt mit mir?«, fragte er die Journalistin. Die reagierte cool, schaute auf die Uhr und sagte: »Sorry, ich habe gleich einen anderen Termin!«

rachel weisz lehnt Schönheitschirurgie ab. Wenn es um digitale Verjüngung geht, ist die britische Schauspielerin allerdings flexibler. Eine Anzeige für Hautcreme, in der die 42-Jährige glatte 20 Jahre jünger aussieht, musste auf Geheiß des britischen Werberats zurückgezogen werden, nachdem herauskam, dass Weisz’ jugendlicher Teint auf dem Bild nicht das Ergebnis der Creme, sondern von Photoshop-Bearbeitung war. ja

Meinung

Die Juden waren’s!

Claudia Roth und die jüdische Lobby: Eine kleine Chronik der Unschuld

von Andreas Büttner  06.11.2026

Nachruf

Eine Welt voller Wärme

Die jüdische Kinderbuchautorin Myriam Halberstam nimmt Abschied von Janosch, dem Vater von Tiger, Bär und Tigerente

von Myriam Halberstam  06.11.2026

Fernsehen

Biedere Bürgerlichkeit und organisierter Massenmord

Das ZDF zeigt den Oscar-prämierten Spielfilm »The Zone of Interest« über den KZ-Kommandanten Rudolf Höß, der mit seiner Familie unmittelbar neben dem Vernichtungslager Auschwitz lebte

von Josef Lederle  06.11.2026

New York

Nach Paul Simon wird auch Art Garfunkel 85

Mit Songs wie »The Sound of Silence« wurden Simon & Garfunkel weltberühmt – aber auch die Streits der beiden Schulfreunde aus New York sind legendär. Jetzt steht der nächste große Geburtstag an

von Christina Horsten  06.11.2026

TV-Tipp

Viele Jahre bis zum großen »Hallelujah«: Arte zeigt Porträt von Leonard Cohen zum zehnten Todestag

Es ist wohl das bekannteste Lied des kanadischen Sängers Leonard Cohen. Und so steht »Hallelujah« auch im Zentrum eines so unterhaltsamen wie inspirierenden Porträts über den legendären Sänger

von Jan Lehr  06.11.2026

Hintergrund

Claudia Roth und der »unfassbare Druck vom Zentralrat«

Die Ex-Kulturstaatsministerin bezeichnet es als »totalen Fehler«, auf der Berlinale Regisseure wegen ihrer israelfeindlichen Aussagen kritisiert zu haben und sucht dafür die Schuld beim Zentralrat der Juden

von Michael Thaidigsmann  05.11.2026

Interview

»Ich bin von Natur aus kein glücklicher Mensch«

Die Schriftstellerin Nele Pollatschek verrät im Gespräch zu ihrem neuen Buch, wie sie gelernt hat, das Leben bewusster und positiver wahrzunehmen – ohne die Augen vor dem Leid der Welt zu verschließen

von Katrin Richter  05.11.2026

Kulturkolumnne

Bis 120 oder Wie wir doch noch zu Muskeljuden werden

In der heutigen Zeit ziehen körperliche Optimierungstrends nicht spurlos an uns vorbei. Sollen wir uns davon beherrschen lassen?

von Laura Cazés  05.11.2026

Kino

Im Angesicht der Schmerzen, der Angst und Scham

»Block 10« beleuchtet die medizinischen Experimente an Frauen in Auschwitz – und versteht sich auch als eine Antwort auf die Gegenwart

von Chris Schinke  05.11.2026