Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

natalie portman und Jonathan Safran Foer denken über ein gemeinsames Filmprojekt nach. Die vegan lebende Oscar-Preisträgerin (Black Swan) hat den Schriftsteller gefragt, was er davon hielte, zusammen einen Dokumentarfilm aus seinem Bestseller Tiere essen zu machen. Foer hat allerdings mit Hollywood-Adaptionen seiner Bücher nicht die besten Erfahrungen gemacht. Die Verfilmung seines Bestsellers Extrem laut und unglaublich nah wurde von der Kritik verrissen und war an den Kinokassen kein großer Erfolg.

Itay Sheshter hält die Schabbatruhe ein – gezwungenermaßen. Der israelische Mittelstürmer des FC Kaiserslautern wurde wegen Tätlichkeit in der Partie gegen Hannover 96 für zwei Spiele gesperrt. Die Begegnungen mit Bremen am 21. Januar und mit Augsburg eine Woche später muss sich der 24-Jährige von der Tribüne aus ansehen.

kyra sedgwick ignoriert das halachische Tabu gegen Tätowierungen. Die Schauspielerin, bekannt als Hauptdarstellerin der Krimiserie The Closer, wurde von Paparazzi beim Badeurlaub in Hawaii fotografiert. Auf den Bildern sieht man ein großformatiges Steißbein-Tattoo, umgangssprachlich auch als »Arschgeweih« bekannt.

billy joel leidet an der US-Immobilienkrise. Der Musiker kriegt sein Luxushaus im Promi-Feriengebiet Hamptons bei New York nicht verkauft. Joel hatte das Anwesen 2007 erworben und nach seiner Scheidung 2009 für 22 Millionen Dollar zum Verkauf ausgeschrieben. Obwohl der Preis inzwischen auf 16 Millionen gesenkt wurde, hat sich kein Interessent gemeldet, so dass der »Pianoman« jetzt das Haus frustriert vom Markt nehmen musste.

indira weis verschont für ein paar Wochen die Welt mit ihren Eskapaden. Sie leide an Burn-out, teilte das Busensternchen auf Facebook mit. Von dem Erschöpfungssyndrom will die Ex-Bro’Sis-Sängerin sich jetzt in den Alpen erholen. Spätestens Mitte Februar kehrt Indira aber in die Öffentlichkeit zurück, kündigte sie in der Bild-Zeitung an. Dann erscheint ihre neue Single. ja

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026

Presse

Stimme des Neubeginns

Anfang 1946 kehrten Karl und Lilli Marx aus dem britischen Exil nach Deutschland zurück und übernahmen in Düsseldorf die Herausgeberschaft eines jüdischen Gemeindeblattes. Im Laufe der Jahre ging daraus die Jüdische Allgemeine hervor. Porträt eines Vermittlerpaares

von Ralf Balke  07.05.2026

Zeitungsproduktion

Mit Papier, Schere und Klebestift

Texte kamen per Fax, Manuskripte per Post. Unsere ehemalige Kollegin erinnert sich, wie früher die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung gemacht wurde

von Heide Sobotka  07.05.2026

Essay

Herzenstexte auf gedrucktem Papier

Unsere Autorin begann beim Fernsehen, war lange Zeit beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und schreibt heute für die Jüdische Allgemeine. Eine Liebeserklärung

von Maria Ossowski  07.05.2026

Lübeck

Thomas-Mann-Preis geht an David Grossman

Der israelische Autor wird für seine Romane und Essays geehrt – und für seinen Mut, in schwierigen Zeiten Verständigung zu suchen

 07.05.2026

Jubiläum

Starke Stimme

Vor 80 Jahren erschien die erste Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen. Mehr denn je braucht es eine präsente und selbstbewusste jüdische Zeitung in Deutschland

von Philipp Peyman Engel  07.05.2026

Programm

Urbane Ästhetik, cineastische Architektur und späte Aufklärung: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 7. Mai bis zum 14. Mai

 06.05.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Imanuel Marcus, Bettina Piper  06.05.2026

Kino

Am Puls der Zeit

Gegen Polarisierung und Boykott: Das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg will den Blick weiten

von Ayala Goldmann  06.05.2026