Jüdisches Museum Berlin

Pelikan, Faultier & Co.

Zu den fantasievollen Tieren im Kindermuseum ANOHA gehört auch ein Pelikan. Foto: kubix Berlin

Fast alle Tierskulpturen sind schon fertig, nur am Faultier wird noch getüftelt: Anfang nächsten Jahres soll das neue Kindermuseum ANOHA des Jüdischen Museums Berlin laut Website öffnen. Wegen der Corona-Pandemie war die Eröffnung bereits einmal verschoben worden.

Wie das Berliner Unternehmen kubix mitteilte – es gestaltet die animalischen Kunstwerke gemeinsam mit Berliner Künstlerinnen und Künstlern –, besiedeln die 150 Tierskulpturen aus gebrauchten Gegenständen die hölzerne Arche im Kindermuseum und verkörpern Noahs Geschichte »überraschend weltoffen und divers«.

SCHUTZBLECHE Das größte und prominenteste Exponat der Sammlung ist ein Faultier, das derzeit aus Schutzblechen alter Fahrräder gebaut wird: »Sie visualisieren Extremitäten, Krallen und die feine Haarstruktur des sympathischen Säugers. Was Kopf und Augen formieren wird, ist noch unklar«, hieß es weiter.

Fest steht aber, dass das Faultier sich künftig an der Fassade des Museums entlang hangeln und den jungen Besucherinnen und Besuchern den Weg weisen wird. An der Fixierung des enormen Objekts an der Außenwand wird derzeit noch getüftelt. ja

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