Jüdisches Museum Berlin

Pelikan, Faultier & Co.

Zu den fantasievollen Tieren im Kindermuseum ANOHA gehört auch ein Pelikan. Foto: kubix Berlin

Fast alle Tierskulpturen sind schon fertig, nur am Faultier wird noch getüftelt: Anfang nächsten Jahres soll das neue Kindermuseum ANOHA des Jüdischen Museums Berlin laut Website öffnen. Wegen der Corona-Pandemie war die Eröffnung bereits einmal verschoben worden.

Wie das Berliner Unternehmen kubix mitteilte – es gestaltet die animalischen Kunstwerke gemeinsam mit Berliner Künstlerinnen und Künstlern –, besiedeln die 150 Tierskulpturen aus gebrauchten Gegenständen die hölzerne Arche im Kindermuseum und verkörpern Noahs Geschichte »überraschend weltoffen und divers«.

SCHUTZBLECHE Das größte und prominenteste Exponat der Sammlung ist ein Faultier, das derzeit aus Schutzblechen alter Fahrräder gebaut wird: »Sie visualisieren Extremitäten, Krallen und die feine Haarstruktur des sympathischen Säugers. Was Kopf und Augen formieren wird, ist noch unklar«, hieß es weiter.

Fest steht aber, dass das Faultier sich künftig an der Fassade des Museums entlang hangeln und den jungen Besucherinnen und Besuchern den Weg weisen wird. An der Fixierung des enormen Objekts an der Außenwand wird derzeit noch getüftelt. ja

Kino

Film über einen kreativen Geist

»Biermann« ist ein dokumentarisches Porträt des Liedermachers Wolf Biermann, der auch 50 Jahre nach seiner Ausbürgerung aus der DDR noch immer künstlerisch aktiv ist. Allerdings hat der Film auch Leerstellen

von Reinhard Kleber  22.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter, Imanuel Marcus  22.10.2026

Berlin

Igor Levit spricht über eigenes Label

Der Starpianist will andere Künstler unterstützen

 22.10.2026

Bildung

»Wir müssen investieren«

Der Präsident der Bar-Ilan-Universität, Arie Zaban, über Wissenschaft in politischen Krisenzeiten und deutsch-israelische Zusammenarbeit

von Gabriele Hermani  22.10.2026

Glosse

Beim »Spiegel« kann man jetzt mit der Nazi-Kartei chatten

Das Hamburger Nachrichtenmagazin hat nachgelegt: Nun gibt es einen Chatbot, mit dessen Hilfe der Leser mit der NSDAP-Mitgliederkartei interagieren kann. Dafür verdient der »Spiegel« Lob, Grimme-Preis und Dank, findet unser Autor

von Michael Thaidigsmann  21.10.2026

Programm

BALAGAN, KUKURÍKU und Jazzy Diaspora: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 22. Oktober bis zum 28. Oktober

 21.10.2026

Mirjam Zadoff

Leiterin verlässt NS-Dokuzentrum München

Die Innsbruckerin geht zum 1. März 2027 ans Haus der Geschichte Österreich in Wien

 21.10.2026

Funfacts & Wissenswertes

10 Jahre

Zahl der Woche

 20.10.2026

Punk

»Gefilte Fuck« und andere Provokationen

Ein neuer Sammelband beleuchtet jüdische Identitäten, Antisemitismus und den Kampf dagegen in der Szene

von Pascal Beck  19.10.2026