Jüdisches Museum Berlin

Pelikan, Faultier & Co.

Zu den fantasievollen Tieren im Kindermuseum ANOHA gehört auch ein Pelikan. Foto: kubix Berlin

Fast alle Tierskulpturen sind schon fertig, nur am Faultier wird noch getüftelt: Anfang nächsten Jahres soll das neue Kindermuseum ANOHA des Jüdischen Museums Berlin laut Website öffnen. Wegen der Corona-Pandemie war die Eröffnung bereits einmal verschoben worden.

Wie das Berliner Unternehmen kubix mitteilte – es gestaltet die animalischen Kunstwerke gemeinsam mit Berliner Künstlerinnen und Künstlern –, besiedeln die 150 Tierskulpturen aus gebrauchten Gegenständen die hölzerne Arche im Kindermuseum und verkörpern Noahs Geschichte »überraschend weltoffen und divers«.

SCHUTZBLECHE Das größte und prominenteste Exponat der Sammlung ist ein Faultier, das derzeit aus Schutzblechen alter Fahrräder gebaut wird: »Sie visualisieren Extremitäten, Krallen und die feine Haarstruktur des sympathischen Säugers. Was Kopf und Augen formieren wird, ist noch unklar«, hieß es weiter.

Fest steht aber, dass das Faultier sich künftig an der Fassade des Museums entlang hangeln und den jungen Besucherinnen und Besuchern den Weg weisen wird. An der Fixierung des enormen Objekts an der Außenwand wird derzeit noch getüftelt. ja

»Imanuels Interpreten« (24)

Stan Getz: Der Saxofon-Poet

Wenn Getz live spielte, wollten alle da sein und zuhören. Der Vollblutmusiker kämpfte jedoch über Jahrzehnte hinweg mit Dämonen, die ihn zerstörten

von Imanuel Marcus  02.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  02.09.2026

Interview

»Meine Musik soll Herzen öffnen«

Motty Steinmetz ist in der orthodoxen Welt ein Superstar. Sein Großvater überlebte Auschwitz, nun tritt er zum ersten Mal in Deutschland auf. Wir haben mit dem chassidischen Sänger gesprochen

von Jan Feldmann, Mascha Malburg  02.09.2026

Musik

»Wir müssen laut sein. Stark sein. Kämpfen«

Der Rapper Ben Salomo hat in den sozialen Medien eine eindringliche Botschaft an die jüdische Gemeinschaft gerichtet. Was ihn zu dem Appell bewegt hat, erklärt er im Gespräch mit JA-Videoredakteur Jan Feldmann

von Jan Feldmann  02.09.2026

Albrecht Weinberg (1925 - 2026)

Kino

»Es ist immer in meinem Kopf«

Im Mai starb Albrecht Weinberg im Alter von 101 Jahren. Nun erscheint ein bewegendes Porträt über den Holocaust-Überlebenden, der nie den Glauben an die Menschheit verlor und seine letzten Lebensjahre der Erinnerungsarbeit widmete

von Wiebke Hollersen  02.09.2026

Zahl der Woche

6,6 Gramm Zucker

Fun Facts und Wissenswertes

 01.09.2026

Kino

Eine Rückkehr, keine Heimkehr

Hanns Zischler und Sandra Hüller glänzen in »Vaterland«, Pawel Pawlikowskis Drama über Thomas Manns Reise durch das geteilte Deutschland 1949

von Rudolf Worschech  01.09.2026

London

Gal Gadot drehte »The Runner« auf Krücken: »Ich brauchte eine Pause«

»Irgendwann waren meine Füße kaputt und das war’s dann«, sagt die israelische Darstellerin. »Danach musste ich mich erholen und all das.«

 01.09.2026

Literatur

Die perfekte Paranoia

»Howl« ist eine romangewordene Angstattacke, die Hoffnung macht. So etwas kann nur der britische Schriftsteller Howard Jacobson

von Sophie Albers Ben Chamo  01.09.2026