Offener Brief

Mehr als 1000 Autoren verurteilen Putins Krieg

Paul Auster Foto: imago/Agencia EFE

Offener Brief

Mehr als 1000 Autoren verurteilen Putins Krieg

Darunter sind zahlreiche international bekannte Schriftsteller wie Paul Auster, Olga Tokarczuk und Ayelet Waldman

 28.02.2022 14:34 Uhr

Mehr als 1000 Autorinnen und Autoren - darunter Literaturnobelpreisträger und zahlreiche international bekannte Schriftsteller - haben sich in einem Offenen Brief mit der Ukraine solidarisiert. In dem am Montag von der Autorenvereinigung PEN International veröffentlichten Schreiben heißt es: »Wir, Schriftstellerinnen und Schriftsteller in aller Welt, sind entsetzt über die von den russischen Streitkräften gegen die Ukraine entfesselte Gewalt und fordern dringend ein Ende des Blutvergießens«.

Zu den Unterzeichnern gehören beispielsweise Margaret Atwood, Joyce Carol Oates, Paul Auster, Ayelet Waldman, Swetlana Alexijewitsch, Can Dündar, Siri Hustvedt, Orhan Pamuk, Maria Ressa, Salman Rushdie und Olga Tokarczuk. Für das deutsche PEN-Präsidium mit Sitz in Darmstadt hat Vizepräsident Ralf Nestmeyer unterschrieben.

Russlands Präsident Wladimir Putin führe einen »sinnlosen Krieg«, heißt es in dem Offenen Brief. Die Menschen in der Ukraine, darunter auch Schriftsteller, Journalisten und Künstler, durchlebten »ihre dunkelsten Stunden«. Die Unterzeichner betonen: »Wir stehen an ihrer Seite und fühlen ihren Schmerz.«

Alle Menschen hätten ein Recht auf Frieden, freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit. Putins Krieg sei ein Angriff auf Demokratie und Freiheit, nicht nur in der Ukraine, sondern auf der ganzen Welt. Das Schreiben schließt mit den Worten: »Es kann kein freies und sicheres Europa ohne eine freie und unabhängige Ukraine geben. Der Frieden muss siegen.« kna

Geschichtsforschung

Mörderische Mitmacher

Der Historiker Götz Aly geht in seinem neuen Buch der »zentralsten Frage aller deutschen Fragen« nach: »Wie konnte das geschehen?«

von Till Schmidt  04.01.2026

Aufgegabelt

Gesunder Januar-Saft

Rezepte und Leckeres

 04.01.2026

Medizin

Mit mRNA-Impfstoff gegen die Lungenpest

In Israel ist der weltweit erste mRNA-basierte Impfstoff gegen ein tödliches antibiotika-resistentes Bakterium entwickelt worden

von Sabine Brandes  03.01.2026

Erhebung

Dieser hebräische Babyname ist in Deutschland am beliebtesten

Welche Namen geben Eltern ihren Sprösslingen in diesem Jahr am liebsten? In welchen Bundesländern gibt es Abweichungen?

 02.01.2026 Aktualisiert

Theater

Zwischen Witz und Wut

Avishai Milstein erinnert in seinem neuen Stück in den Münchner Kammerspielen an Philipp Auerbach – mit Samuel Finzi in der Hauptrolle

von Michael Schleicher  02.01.2026

Be'eri

Nach dem 7. Oktober

Daniel Neumann hat den Kibbuz Be’eri besucht und fragt sich, wie es nach all dem Hass und Horror weitergehen kann. Er weiß, wenn überhaupt, dann nur in Israel

von Daniel Neumann  02.01.2026

W. Michael Blumenthal

»Jetzt wird es sich zeigen«

Der Gründungsdirektor des Jüdischen Museums Berlin wird 100 Jahre alt. Er floh 1939 nach Shanghai und ging 1947 in die USA. Heute fragt er sich, ob wir aus der Geschichte gelernt haben

von Axel Brüggemann  02.01.2026

Daniel Kahn

»Das Akkordeon war ein Schlüssel«

Der Musiker über seine Liebe zum Instrument des Jahres 2026

von Christine Schmitt  01.01.2026

Sehen!

Fast alles über Johann Strauss

Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Wien

von Tobias Kühn  31.12.2025