USA

»National Medal of Arts« für Julia Louis-Dreyfus

Die Schauspielerin, Comedienne und Produzentin Julia Louis-Dreyfus Foto: picture alliance / Chris Pizzello/Invision/AP

US-Präsident Joseph »Joe« Biden wird heute dem 62-jährigen Multitalent Julia Louis-Dreyfus die bedeutendste Kultur-Auszeichnung überreichen, die in den Vereinigten Staaten verfügbar ist, nämlich die »National Medal of Arts«. Diese wird an Künstler verliehen, die einen besonderen Beitrag zur amerikanischen Kultur geleistet haben.

Die aus einer jüdischen Familie stammende Julia Louis-Dreyfus ist unter anderem in dem kürzlich erschienen Film »You People« in der Rolle der Shelley zu sehen. Weitere 16 Kinofilme sowie eine lange Liste an TV-Produktionen stehen in ihrem Lebenslauf. Sie ist nicht die einzige amerikanische Schauspielerin und Comedienne, die durch die Fernsehreihe »Saturday Night Live« bekannt wurde. Als Produzentin und vor allem als Elaine war sie maßgeblich an der Erfolgsserie »Seinfeld« beteiligt.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Kavallerie Ihr Vater war der in Frankreich geborene Gérard Louis-Dreyfus, der als Chef der bekannten Louis Dreyfus Company tätig war, ebenso wie ihr Großvater, der das Unternehmen gründete und als Kavallerieoffizier in der Résistance gegen die Nazis kämpfte. Als Julia Louis-Dreyfus vier Jahre alt war, zog sie mit ihrer Mutter in die Vereinigten Staaten.

Präsident Biden wird auch den Rocksänger und Komponisten Bruce Springsteen entsprechend auszeichnen, sowie die Soulsängerin Gladys Knight und die Designerin Vera Wang. Die »National Medal of Arts« wurde in den 1980er-Jahren vom US-Kongress eingeführt.

Zusätzlich beabsichtigt Joe Biden, die »National Humanities Medal« zu vergeben. Sie wurde erstmals 1989 verliehen und zielt insbesondere auf Geisteswissenschaften ab. Ausgezeichnet werden sollen zum Beispiel die Schriftstellerin Tara Westover und der Autor Walter Isaacson, der unter anderem eine Biografie über den im Jahr 2011 gestorbenen Apple-Gründer Steve Jobs verfasst hat. dpa/ja

Wien

14 Aktivisten bei Anti-Israel-Demo festgenommen

Vor Beginn des ESC-Finales gab es mehrere Demonstrationen gegen Israels Teilnahme

 17.05.2026

Meinung

Ein Mutmacher in trüben Zeiten

Die Abstimmung für Noam Bettan beim Eurovision Song Contest zeigt, dass sich die Bürger nicht so einfach von israelfeindlicher Propaganda beeinflussen lassen

von Daniel Killy  17.05.2026

Eurovision Song Contest

Als die Zuschauer abstimmten, rutschte Noam Bettan deutlich nach oben

Das Zuschauervoting mit einer Abstimmung für Israels Ansehen zu verwechseln, wäre ein Fehler. Aber es sagt etwas über ESC-Fans

von Martin Krauss  17.05.2026

Aufgegabelt

Mocktail: Tel Aviv Spritz

Rezepte und Leckeres

 17.05.2026

Wien

Israel holt zweiten Platz beim Eurovision Song Contest

Bulgarien konnte den Gesangswettbewerb für sich entscheiden. Noam Bettan holte trotz des Boykotts mehrerer Länder den zweiten Platz

 17.05.2026

Stuttgart

Startschuss für die Jewrovision

Der jüdische Jugend-Musikwettbewerb hat begonnen. In der baden-württembergischen Landeshauptstadt treten heute 13 Teams aus ganz Deutschland auf

von Joshua Schultheis  15.05.2026 Aktualisiert

Jewrovision 2026

Die Nervosität steigt …

Schon bald gehen die Scheinwerfer an und 600 jüdische Jugendliche aus ganz Deutschland werden ihre Showacts zum Besten geben

von Nicole Dreyfus  15.05.2026

Kino

»Palästina 36«

In ihrer Doku geht die palästinensische Regisseurin Annemarie Jacir fahrlässig mit einem historischen Thema um

von Ralf Balke  15.05.2026

Gesangswettbewerb

ESC: Ein bisschen Aufregung in Wien

In Wien sollen Kaffeehäuser Patenschaften für die Teilnehmerländer übernehmen, doch ausgerechnet für Israel fand sich keines bereit

von Martin Krauss  15.05.2026