Livestream

»Musik ist es, die uns heute verbindet«

Stargeiger Daniel Hope Foto: imago/epd

Mit Musik von Johann Sebastian Bach und Franz Schubert hat der Geiger Daniel Hope (46) am Mittwochabend seine Reihe von Wohnzimmerkonzerten gestartet.

Bis zum 7. April will er täglich im Livestream beim deutsch-französischen Kultursender »Arte Concert« mit wechselnden Gästen ein etwa halbstündiges Konzert aus seiner Berliner Wohnung geben. Zum Auftakt war der Pianist und Komponist Christoph Israel bei »Hope@Home« zu Gast.

Komponisten Die beiden Musiker begannen mit Bachs Sonate c-Moll für Violine und Piano und spielten dann das berühmte Motiv »Air« von Bach. Nach dem Lied »A Chloris« des aus Venezuela stammenden französischen Komponisten Reynaldo Hahn (1874–1947) beendeten sie das Konzert mit Franz Schuberts »An die Musik«.

»Musik ist es, die uns heute verbindet«, sagte Hope. Als Gast am Donnerstagabend kündigte er den Sänger Max Raabe an. Hope warb zugleich für Spenden an den Corona-Nothilfefonds der Deutschen Orchester-Stiftung für freischaffende Musiker, die von der Absage zahlloser Veranstaltungen massiv betroffen sind.

Der in Südafrika geborene und in Berlin lebende britische Geiger Daniel Hope zählt zu den bekanntesten Klassik-Künstlern in Deutschland. Er ist Künstlerischer Direktor der Dresdner Frauenkirche und seit Kurzem auch Präsident des Beethoven-Hauses Bonn.  dpa

Die Träger des Georg-Stefan-Troller-Preises 2026

Frankfurt am Main

Auszeichnung für Journalisten und Buchautoren

Der Georg-Stefan-Troller-Preis für die Berichterstattung über jüdisches Leben wurde erstmals verliehen. Mit Mascha Malburg und Joshua Schultheis sind auch zwei JA-Journalisten unter den Ausgezeichneten

 11.10.2026

Frankfurt am Main

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Philippe Sands überreicht

Der Völkerrechtsanwalt forderte in seiner Rede ein Ende angeblicher »Debattenbeschränkungen« in Deutschland

 11.10.2026

Julia Franck

»Sie liebt, aber sie wird nicht geliebt«

Die Schriftstellerin über ihre literarische Biografie der Jüdin Baladine Klossowska und den Dichter Rainer Maria Rilke

von Knut Elstermann  11.10.2026

Aufgegabelt

Rote Bete mit Tahini

Rezepte und Leckeres

 11.10.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Texten der Jüdischen Allgemeinen

 10.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026