Axel Springer Award

Mark Zuckerberg ausgezeichnet

Like: Mark Zuckerberg erhält am 25. Februar den ersten Axel Springer Award. Foto: dpa

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (31) ist der erste Träger eines neuen Innovationspreises des Axel-Springer-Konzerns. Der Vorstandsvorsitzende des sozialen Netzwerks nimmt den Axel Springer Award am 25. Februar in Berlin entgegen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Mit dem neuen Preis sollten von nun an jährlich herausragende Unternehmerpersönlichkeiten aus dem In- und Ausland ausgezeichnet werden, »die in besonderer Weise innovativ sind, Märkte schaffen und verändern, die Kultur prägen und sich gleichzeitig ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen«.

Kultur Der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer SE, Mathias Döpfner, sagte zur Begründung, Zuckerberg habe mit Facebook das wichtigste Kommunikationsmittel einer neuen Generation geschaffen. »Facebook hat unsere Kultur verändert und bereichert, stellt uns aber auch vor neue Herausforderungen«, erklärte er. »Jeder kann sich jederzeit vor breitem Publikum über alles äußern.« Zuckerberg setze sich intensiv mit der Frage auseinander, wie man mit dieser Macht verantwortungsvoll umgehe.

Für die Medienwirtschaft sei Facebook ein wichtiger Vertriebskanal geworden, sagte Döpfner weiter. Dabei habe das Unternehmen neue Möglichkeiten entwickelt, wie man mit Kreativen und ihren Verlegern fair umgehe. »Unser Preis soll Zuckerberg ermuntern, diesen Weg allen Widerständen zum Trotz weiter zu beschreiten,« erklärte der Konzernchef.

»Instant Articles«
Mehrere deutsche Medienhäuser veröffentlichen seit Mai vergangenen Jahres komplette Artikel direkt auf Facebook. Die Inhalte des Dienstes »Instant Articles« können laut Facebook zehn Mal schneller geladen werden als herkömmliche Web-Artikel. Testpartner in Deutschland sind unter anderem die Online-Ableger von »Bild« und »Spiegel«. Zuvor hatten die Presseverlage in der Regel nur Anreißer ihrer Beiträge in dem sozialen Netzwerk publiziert.

Der Axel Springer Award ist ein undotierter Preis. Über seine Vergabe entscheidet der Springer-Vorstand laut eigenen Angaben nach Vorschlägen von Mitarbeitern des Hauses und künftig auch aus der breiten Öffentlichkeit. epd

Frankreich

»Fick dich, Gisèle, fickt euch, ihr Zionisten«

Gisèle Journo ist Jüdin und betreibt in Paris eine Agentur für Influencer. Jetzt ist sie Zielscheibe antisemitischer Anfeindungen geworden. Auslöser war der Boykottaufruf einer Europaabgeordneten

von Michael Thaidigsmann  21.08.2026

Orlando (Florida)

Harrison Ford wird erneut zu Indiana Jones

Diesmal wird der jüdische Darsteller kein Abenteuer auf der Leinwand erleben. Aber worum geht es dann?

 21.08.2026

Memoiren

Und dennoch!

2012 erschienen die Lebenserinnerungen der Schoa-Überlebenden Charlotte Knobloch. Titel: »In Deutschland angekommen«. Heute sagt sie: »Ich habe mich getäuscht.« Jetzt legt deshalb ein weiteres Buch vor

von Christoph Renzikowski  21.08.2026

Yotam Ottolenghi (l.) und Anthony Bourdain

Kulinarisches

Als Yotam Ottolenghi mit Anthony Bourdain einmal in der Wüste landete

Der israelisch-britische Koch erinnert sich zum Filmstart von »Tony« an seine Begegnung mit seinem berühmten amerikanischen Kollegen

von Katrin Richter  21.08.2026

London

Boy George nimmt Pro-Israel-Song mit großer Band neu auf

Mit diesem Schritt erhofft sich der britische Popsänger eine größere Verbreitung von »We Will Dance Again«. Auf den Hass von Israelfeinden reagiert er ebenfalls mit einem neuen Lied

von Imanuel Marcus  21.08.2026

Frankfurt am Main

Motty Steinmetz stimmt auf die Hohen Feiertage ein

Es dürfte es ein Abend werden, bei dem Musik und Spiritualität besonders eng miteinander verbunden sind

 20.08.2026

Vorschau

Widderhorn im Dom und ein Hauch von »Yiddish Summer« - Festival »Shalom-Musik.Koeln«

Begegnungen, Neugier und Zuhören fördern - das wollen die Macher des Festivals »Shalom-Musik.Koeln«. Und reichlich Musik und Gesang auf die Bühne bringen. Der Verein hinter dem Festival bekommt dafür jetzt einen Preis

von Leticia Witte  20.08.2026

Kunst

Von Guggenheim bis Geffen

Wie jüdische Mäzene im 20. Jahrhundert der Moderne zum Durchbruch verhalfen

von Jana Talke  20.08.2026

Kulturkolumne

Some like it cold

Warum Disneys Eiskönigin nicht nur gegen Hitze hilft

von Sophie Albers Ben Chamo  20.08.2026