Musik

Klassik im Negev

Justus Frantz wird neuer Chefdirigent der Israel Sinfonietta Beer Sheva. »Wir sind sicher, mit Justus Frantz den richtigen und genialen Künstler gefunden zu haben, der das Orchester auf Weltniveau bringen wird«, erklärte Sinfonietta-Generalintendant Ofer Sela bei der Vertragsunterzeichung am Montag. Pro Jahr wird Frantz das Orchester weltweit rund 15 Wochen dirigieren.

Repertoire Die Israel Sinfonietta wurde 1973 gegründet. In den 40 Jahren seines Bestehens hat das Orchester ein breites Repertoire an sinfonischen und Chorwerken aufgeführt, darunter Händels Israel in Ägypten, Messen von Schubert und Mozart, Rossinis Stabat Mater und Vivaldis Gloria.

Bekannte Solisten wie Pinchas Zuckerman, Jean-Pierre Rampal, Shlomo Mintz, Gary Karr und Paul Tortelier haben bei den Aufführungen mitgewirkt.

Der Pianist und Dirigent Justus Frantz, 1944 in Hohensalza geboren, gilt als einer der vielseitigsten deutschen Musiker und Impresarios. Sein besonderes Anliegen ist die Popularisierung der klassischen Musik, zu der er als Intendant des von ihm ins Leben gerufenen »Schleswig-Holstein-Musikfestivals« und mit preisgekrönten Fernsehsendungen wie »Achtung Klassik« im ZDF seinen Beitrag geleistet hat. ja

New York

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Mit Songs wie »The Sound of Silence« wurden Simon & Garfunkel weltberühmt – aber auch die Streits der beiden Schulfreunde aus New York sind legendär. Jetzt steht der nächste große Geburtstag an

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Frankfurt am Main

Rote und blaue Fäden

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Fernsehen

»Doitscha« erzählt vom Leben deutscher Juden nach dem 7. Oktober

Im Mittelpunkt der pointierten Tragikomödie steht eine Familie, in der unterschiedliche Identitäten, Ängste und Lebensentwürfe aufeinanderprallen

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Frankfurt

Jüdische Akademie soll »Haus der Zukunft« sein

In der ersten Diskussionsrunde der neuen Jüdischen Akademie in Frankfurt stieß ein Wunsch angesichts von Antisemitismus und innerjüdischer Differenzen auf große Zustimmung: Die Akademie soll ein »Haus der Zukunft« sein

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Kino und Literatur

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Im November kommt der Essayfilm »Holofiction« ins Kino: Regisseur Michal Kosakowski untersucht die filmische Ikonografie des Holocaust. Zur Geschichte des Holocaust-Films gibt es auch schon das gleichnamige Sachbuch

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Lesen!

Existenzialistische Suchbewegungen

In Benjamin Steins »Tiferet« geht es um die letzten Dinge, um alles und nichts – und vor allem um Abschied und Verlust

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Interview

»Gemeinsam nach der Wahrheit suchen«

Carlos Fraenkel, der neue Leiter des Potsdamer Einstein Forums, will unterschiedliche Denktraditionen miteinander ins Gespräch bringen – und die Philosophie stärker in der Gesellschaft verankern

von Ayala Goldmann  02.11.2026

Aufgegabelt

Frühstückskartoffeln

Rezepte und Leckeres

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Sprachen

Neues Spanisch-Wörterbuch: »Jüdisch« bleibt ein Synonym für »geizig«

Die Real Academia Española weigert sich, einen argentinischen Richterspruch umzusetzen - auch in der Neuausgabe ihres Kompendiums der spanischen Sprache findet sich ein Beispiel für Alltagsantisemitismus

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