Berlin

James-Simon-Galerie soll jüdische Mäzene würdigen

Die James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel Foto: dpa

Mit der neuen James-Simon-Galerie auf der Berliner Museumsinsel will die Stiftung preußischer Kulturbesitz die Bedeutung jüdischer Mäzene für die Entwicklung der Museumslandschaft in Deutschland betonen.

James Simon (1851-1932) sei einer der ganz großen Mäzene gewesen, »die so unendlich viel für Kultureinrichtungen in Deutschland und eben auch in Berlin getan haben«, sagte Stiftungspräsident Hermann Parzinger am Mittwoch in Berlin.

Museumsinsel Die Galerie, aus Sicht Parzingers das siebte Museum auf der zum Weltkulturerbe zählenden Museumsinsel, wird an diesem Freitag im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eröffnet. Das Gebäude mit einer Nutzfläche von 4600 Quadratmetern hat der britische Stararchitekt David Chipperfield realisiert.

Die 134 Millionen Euro teure James-Simon-Galerie dient nicht nur als Eingangs- und Servicebereich, sondern soll die Museen künftig auch über eine unterirdische Promenade verbinden. Diese archäologische Promenade soll zudem für Ausstellungen genutzt werden, die die Museen inhaltlich miteinander verknüpfen.  dpa

Kunst

Feier der Verweigerung

Anlässlich des 100. Geburtstags von Boris Lurie zeigt eine Ausstellung in Venedig seine eindrucksvollsten Werke

von Dorothee Baer-Bogenschütz  19.07.2024

Diskussion

Scharfe Kritik an Preisträger der Buber-Rosenzweig-Medaille

Der Präsident des Zentralrats der Juden kritisiert, dass die Buber-Rosenzweig-Medaille an Meron Mendel geht

von Leticia Witte  18.07.2024

TV-Tipp

Liebe in finsteren Zeiten - die Doku »Verbotenes Begehren«

Die Dokumentation von Fritz Kalteis zeigt, wie die Nazis die lesbisch-schwule Subkultur brutal zerstörten. Heute Abend auf Arte

 18.07.2024

Antisemitismus-Vorwurf

Adidas reagiert auf Kritik an Kooperation mit Bella Hadid

Das Model mit palästinensischen Wurzeln bewirbt den Olympia-Sneaker von 1972

 18.07.2024 Aktualisiert

Verortung

Ringen um Sprache

Künstler und Publizistinnen bestimmen ihren Standpunkt nach dem 7. Oktober

von Eugen El  18.07.2024

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter  18.07.2024

Bücher

»Warum Freiheit durch den Magen geht«

Ute Cohen hat ein amüsantes wie spannendes Buch über die Geschichte der Kulinarik geschrieben. Im Interview spricht die Autorin über Revolutionen, Veggie Days und Dom Perignon

von Stefan Meetschen  17.07.2024

»Die Ermittlung«

Der Film, den die Berlinale nicht wollte

Die Adaption des Stücks von Peter Weiss bringt den Auschwitz-Prozess ins Kino – ein hervorragendes Werk

von Ayala Goldmann  17.07.2024

Dokumentation

»Nichts ist mehr wie zuvor«

Berichten im Ausnahmezustand – der 7. Oktober und seine Folgen: Auszüge aus der Heidelberger Hochschulrede des Chefredakteurs der Jüdischen Allgemeinen, Philipp Peyman Engel

von Philipp Peyman Engel  17.07.2024