Berlin

Israel beim lesbisch-schwulen Stadtfest

Am Samstag hat in Berlin das 23. Lesbisch-schwule Stadtfest begonnen. Damit wurde zeitgleich auch die Pride Week eröffnet.

Noch bis zum Abend gibt es auf fünf Bühnen rund um den Nollendorfplatz Konzerte, Lesungen und Diskussionen. Auch die israelische Botschaft ist mit einem Stand auf Europas größtem LGBT-Fest mit dabei.

Der Botschafter des Staates lsrael, Yakov Hadas-Handelsman, eröffnete zusammen mit dem ehemaligen Regierenden Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit, den Stand.

Gleichstellung An der Seite der beiden israelischen Dragqueens Oshri und Mazy Mazeltov will die Botschaft die »bunte Vielfalt der LGBT-Szene« zeigen. Hadas-Handelsman sagte der Jüdischen Allgemeinen: »Israel ist weltweit eines der fortschrittlichsten Länder in Bezug auf die Gleichstellung von sexuellen Minderheiten. In unserer offenen und pluralistischen Gesellschaft sind die Rechte von Lesben und Schwulen fest verankert.«

Vor einer Woche, am 12. Juni, feierten weit über 100.000 Teilnehmer in Tel Aviv die Gay Pride Parade. »Damit ist Tel Avivs Gay Pride Parade die größte auf dem asiatischen Kontinent. Ich freue mich, dass Israel hier in Berlin bei einem ähnlichen Fest der Vielfalt mit einem Stand vertreten ist«, betonte der Botschafter.

Dragqueen Mazy Mazeltov sagte der Jüdischen Allgemeinen am Sonntag: »Es war ein wahres Fest voller Diversität und Stolz. Wir haben als Gemeinschaft noch einen langen Weg vor uns, aber auf die Straße zu gehen ist der beste Weg, für eine Gleichberechtigung einzutreten.« Außerdem sei, sagte Mazeltov, dies der einzige Ort, »an dem ich mich am sichersten fühle, wenn ich meinen Davidstern trage.«

Das Fest steht unter dem Motto »Gleiche Rechte für Ungleiche«. Der Veranstalter Regenbogenfonds erwartete über 350.000 Besucher. ja

www.stadtfest.berlin.de

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