Soul

»In Her Words«: Notizen von Amy Winehouse

Amy Winehouse (1983 - 2011) im Februar 2007 Foto: picture alliance / Photoshot

Eine Sammlung von bisher unveröffentlichten Aufzeichnungen, handgeschriebenen Lyrics und persönlichen Fotos von Amy Winehouse (»Rehab«) wird Ende August erscheinen – zwei Wochen, bevor die 2011 verstorbene jüdische Sängerin 40 Jahre alt geworden wäre.

Das Buch trägt den Titel Amy Winehouse: In Her Words, also »in ihren Worten«, und soll laut einer Ankündigung bei Twitter das »unglaubliche Schreibtalent, ihren Witz, ihren Charme und ihre Lebensfreude beleuchten«. Es erscheint zunächst auf Englisch und kostet umgerechnet etwas mehr als 30 Euro.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Guter Zweck Laut Buchbeschreibung kann so die Entwicklung der Grammy-Gewinnerin vom Aufwachsen bis zur Legende nachempfunden werden. Das Projekt dürfte nicht nur Fans freuen, sondern dient auch einem guten Zweck: Wie das Musikmagazin »Rolling Stone« berichtet, werden alle Einnahmen aus dem Verkauf des Buchs an die Amy Winehouse Foundation gespendet, mindestens aber 70.000 Pfund. Die Stiftung arbeitet daran, das Selbstwertgefühl junger Menschen zu stärken.

Das bewegte Leben der Soulsängerin und Musikikone wird derzeit auch verfilmt. Winehouse starb im Jahr 2011 im Alter von 27 Jahren an einer Alkoholvergiftung, nachdem sie jahrelang mit Drogen- und Alkoholproblemen gekämpft hatte. dpa

Los Angeles

Gene Simmons gab seinen Kindern kein Taschengeld

»Taschengeld? Wofür auch – fürs bloße Leben? So zieht man Verlierer groß«, sagt der Rockstar

 13.05.2026

Eurovision

»Das hat mir Kraft gegeben« - Noam Bettan suchte im Publikum nach Israelfahnen

Als der Israeli im Halbfinale antrat, gab es deutliche Buhrufe von Zuschauern

 13.05.2026

Wien

Israel zieht ins Finale des ESC ein

Noam Bettan überzeugt mit seinem Lied »Michelle« Jury und Publikum

von Martin Krauß  12.05.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Warum ich die schlechte Antwerpener Luft so manchem Insekt vorziehe

von Margalit Edelstein  12.05.2026

Ausstellung

Zerstörung bauen

Das Jüdische Museum Berlin würdigt das Werk von Daniel Libeskind und feiert den 80. Geburtstag des Architekten

von Thomas Sparr  12.05.2026

Eurovision Song Contest

Irlands ESC-Boykott gegen Israel: Autor von Kultserie macht TV-Sender schwere Vorwürfe

Irlands Sender RTÉ boykottiert den diesjährigen ESC, weil Israel daran teilnimmt. Jetzt kommt Gegenwind: Drehbuchautor Graham Linehan will nicht, dass zeitgleich eine Episode der von ihm mitgeschaffenen Sitcom »Father Ted« ausgestrahlt wird

 12.05.2026

Serie

Filmemacher: Tagebuch von Etty Hillesum als Pflichtlektüre an Schulen

Die jüdische Autorin Etty Hillesum wurde 1943 in Auschwitz ermordet. Eine Serie über den Holocaust ist »Etty« jedoch nicht: Es geht vielmehr um ihr Leben und ihre Ideen - die heute höchst aktuell erscheinen

von Paula Konersmann  12.05.2026

Eurovision

Weimer fährt für Israels ESC-Auftritt nach Wien

»Es ist kein Ort, wo politische Dinge in dieser Dimension eine Rolle spielen sollten«, sagt der Kulturstaatsminister

 12.05.2026

Filmfestivals

Regisseurin: Filmfeste müssen politische Debatten aushalten

Wird es in Cannes ähnlich politisch wie bei der Berlinale?

 12.05.2026