New York

Großzügige Spende

Paul Simon während eines Konzertes 2019 in Leipzig Foto: imago/STAR-MEDIA

Der amerikanische Musiker Paul Simon (78) hat eine Million Dollar für Musikunterricht an New Yorker Schulen gespendet. Davon würden nun unter anderem Stipendien für Musiklehrer, Mentorenprogramme und zusätzlicher Musikunterricht für Schüler finanziert, teilte New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio am Montag (Ortszeit) mit.

Das Geld stammt demnach aus den Einnahmen von Simons Abschiedstournee 2018, deren letztes Konzert im New Yorker Flushing Meadows Corona Park stattfand. Nicht weit davon ist der Musiker aufgewachsen.

»Als Absolvent des öffentlichen Schulsystems in New York freue ich mich darauf, zu sehen, wie das musikalische Talent florieren wird, und darauf, was die Kinder uns zeigen werden, wenn sie dieses neue Programm nutzen«, sagte Simon.

Simon & Garfunkel Als Simon & Garfunkel gemeinsam mit seinem Kollegen Art Garfunkel und solo ist der Musiker in den vergangenen Jahrzehnten weltberühmt geworden.

Erfolge feierte das Duo mit Songs wie Bridge Over Troubled Water. Die Songs Sounds of Silence, Scarborough Fair und Mrs. Robinson waren Teil des Soundracks zu dem Oscar-prämierten Film Die Reifeprüfung von Mike Nichols mit Dustin Hoffman (1967). dpa/ja

 

Debatte

»Sie war mehr als froh, als alles zu Ende war«: Berlinale-Kreise: Tuttle überfordert und resigniert

Wie geht es nach Debatten um die Berlinale weiter? Eine Krisensitzung bringt nach Angaben des Kulturstaatsministers keine Entscheidung - zumindest vorerst

 26.02.2026

Thüringen

Jüdisch-israelische Kulturtage fordern Verantwortung ein

16 Musiker und andere Vertreter der Kultur aus Israel sind dieses Mal dabei

 26.02.2026

Interview

»Lachen statt verzweifeln«

Ein Gespräch mit der Meme-Künstlerin ruth__lol über jüdischen Humor, die komische Seite des Antisemitismus und eine Leerstelle in den sozialen Medien

von Joshua Schultheis  26.02.2026

Reaktionen

»Plattform für antisemitische Hetze«: Das sagen Künstler und Politiker zur geplanten Tuttle-Absetzung

Wolfram Weimer will die Berlinale-Chefin nach dem jüngsten Antisemitismus-Skandal absetzen. Das sorgt – so wie die Rede von Abdallah Alkhatib – für kontroverse Diskussionen. Ein Überblick

 26.02.2026

Berlinale

Tom Shoval unterstützt Tricia Tuttle

Der israelische Regisseur schreibt in einem Instagram Post Tuttle sei »eine Person von beispielloser Integrität.«

von Katrin Richter  26.02.2026

Programm

Berliner Rebellin, Kafkas Schwester und ein junger Detektiv: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 26. Februar bis zum 4. März

 26.02.2026

Aufgegabelt

Tomato tonnato mit Kapern

Rezepte und Leckeres

von Alice Zaslavsky  25.02.2026

Rezension

Erfolg und Versagen

Konstantin Richter beschreibt deutsche Wirtschaftsgeschichte seit 1871 – und das Schicksal des jüdischen Bankiers Hermann Wallich

von Maria Ossowski  25.02.2026

Debatte

Streit um die Deutungshoheit

Die harten Auseinandersetzungen um die Studie des Historikers Grzegorz Rossoliński-Liebe über die Rolle polnischer Bürgermeister in der Schoa sind ein Lehrstück über den Umgang mit der Freiheit der Wissenschaft

von Julien Reitzenstein  26.02.2026 Aktualisiert