Eurovision Song Contest

Gal Gadot sagt ab

Bei der Oscarverleihung 2018: Gal Gadot Foto: dpa

Die israelische Schauspielerin Gal Gadot (Wonder Woman) will den Eurovision Song Contest 2019 in Israel nicht präsentieren. Wie die Nachrichtenseite »ynet« berichtete, hat Gadot angeblich aus Termingründen abgesagt.

»Gal wäre glücklich gewesen, bei der Eurovision dabei zu sein und das Event zu präsentieren, doch leider gestatten Terminengpässe und frühere Verpflichtungen dies nicht«, teilte die Agentur der Schauspielerin laut »ynet« mit. Beim Eurovision Song Contest in Lissabon hatte Gal Gadot die israelische Sängerin Netta Barzilai aktiv unterstützt und die Fans in sozialen Medien aufgerufen, für Netta zu stimmen. Nach ihrem Sieg hatte die 33-jährige Gal Gadot der Newcomerin gratuliert.

Austragungsort Die Eurovision findet traditionell in dem Land statt, das den Wettbewerb im vergangenen Jahr gewonnen hat. Die ESC-Verantwortlichen haben unterdessen Gerüchte über politische Spannungen als Spekulation bezeichnet. »Es gibt keine Entscheidung zum Austragungsort für den Eurovision Song Contest 2019«, hieß es. Die letztendliche Entscheidung werde von der Übertragungsanstalt des Gastgebers (Kan) in Übereinstimmung mit der European Broadcasting Union getroffen.

Laut »ynet« will Kan den Austragungsort im September 2018 bekanntgeben. Es wird damit gerechnet, dass der Eurovision Song Contest 2019 in Jerusalem stattfindet. Israel hat den Wettbewerb mit dem Sieg von Netta bereits zum vierten Mal gewonnen. Bereits 1979 und 1999 fand der Song Contest in Jerusalem statt. ag

Zionismus

Die Wüste blüht

Mit dem Projekt »Israel 2040« setzt der jüdische Staat die Ideen seiner Gründerväter fort

von Michael Wolffsohn  26.09.2020

Ernährung

Das richtige Timing

Fasten ist keine neue Idee. Moderne Ansätze bringen Schwung in ein altes Konzept der gesunden Gewichtsabnahme

von Ralf Balke  25.09.2020

Jüdisches Filmfestival Wien

Filme gegen das Vergessen

Vom 7. bis 21. Oktober werden in der österreichischen Hauptstadt zahlreiche Streifen jüdischer Filmemacher gezeigt

 25.09.2020

Niedersachsen

Erste Reformsynagoge wird virtuell rekonstruiert

Der 1938 von den Nazis zerstörte Jacobstempel in Seesen soll mit »Extended Reality« wieder erlebbar werden

 24.09.2020

Nahost

Teschuwa ist möglich!

Unser Autor blickt auf ein verflixtes Jahr zurück. Und hat für 5781 dennoch große Hoffnungen

von Hannes Stein  24.09.2020

Kino

Rettendes Wort

In Vadim Perelmans »Persischstunden« gibt sich ein belgischer Jude im KZ als Perser aus, um zu überleben

von Christian Buckard  24.09.2020

Finale

Der Rest der Welt

Von Pescetariern und Veganern: Mittagspause mit den neuen Kollegen

von Beni Frenkel  24.09.2020

Zahl der Woche

10 Tage der Umkehr

Fun Facts und Wissenswertes

 24.09.2020

Worms

Ausstellung zu jüdischem Leben am Rhein

Eine neue Dauerausstellung über jüdisches Leben in den SchUM-Städten ist künftig im Jüdischen Museum Worms zu sehen

 24.09.2020