Kassel

»Ein Meilenstein«: Briefe von Franz Rosenzweig jetzt digital zu lesen

In Kassel geboren: der Religionsphilosoph Franz Rosenzweig Foto: dpa

Knapp 700 Dokumente aus einem Nachlass des jüdischen Religionsphilosophen Franz Rosenzweig (1886-1929) sind nun digital zugänglich - darunter viele Briefe. Dies sei ein Meilenstein für die Rosenzweig-Forschung, teilte die Universität Kassel am Donnerstag mit.

Originaldokumente eines 2006 von der Universitätsbibliothek Kassel erworbenen Bestandes stünden »erstmals vollständig digital und unter freier Lizenz« der Forschung und Interessierten zur Verfügung. Mit der Digitalisierung dieses Teilnachlasses von Rosenzweig ermögliche die Bibliothek einen zeitgemäßen und umfassenden Zugang zu diesem Forschungsmaterial.

Korrespondenzen Rosenzweig, der in Kassel geboren wurde und aufwuchs, war ein bedeutender Religionsphilosoph. In seinen Korrespondenzen mit Freunden, Verwandten und Kollegen formulierte er auch Positionen seiner Gedankenwelt. Die Unibibliothek erwarb den Bestand von Rosenzweigs Schwiegertochter Ursula. Es handele sich um viele Briefe, Briefkopien, Textentwürfe, Fotos und weitere Dokumente aus der Zeit von 1901 bis 1929, so die Universitätsbibliothek.

Der Briefnachlass Rosenzweigs insgesamt verteile sich im Wesentlichen auf das Leo Baeck Institut (Center for Jewish History) in New York, das Archiv der Familie Rosenstock-Huessy im Dartmouth College im amerikanischen Hanover und die Unibibliothek Kassel.

Buber-Rosenzweig-Medaille Franz Rosenzweig ist Namensgeber der seit 1968 vergebenen Buber-Rosenzweig-Medaille, die auch nach dem jüdischen Philosophen Martin Buber (1878-1965) benannt ist. Mit ihr ausgezeichnet werden Personen, Institutionen oder Initiativen für Verdienste um eine Verständigung zwischen Christen und Juden.

Zu den Trägern der Medaille gehören der Geigenvirtuose Yehudi Menuhin (1916-1999), der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker (1920-2015), Ex-Außenminister Joschka Fischer (Grüne) und die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel(CDU). kna

Fernsehen

»Ich war soooo verliebt in Gil«

So war die dritte Folge des »Dschungelcamps« von RTL

von Martin Krauß  25.01.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Immer auf die Kleinen? Ich swipe alle weg!

von Margalit Edelstein  25.01.2026

Archäologie

Ton, Steine, Scherben in der Datenbank

Israel startet eines der ehrgeizigsten Digitalisierungsprojekte weltweit zu Ausgrabungen und historischen Funden

von Sabine Brandes  25.01.2026

Aufgegabelt

Fruchtige Babka

Rezepte und Leckeres

 25.01.2026

Fernsehen

»Gil - das G steht für gelogen«

Zweiter Tag, und schon prägt eine merkwürdige Lust am Verhör das diesjährige Dschungelcamp

von Martin Krauß  24.01.2026

Fernsehen

Dieser Israeli begleitet Gil Ofarim ins »Dschungelcamp« nach Australien

Ofarims Ehefrau Patricia fliegt nicht mit, da sie sich lieber im Hintergrund hält. Wer ist es dann?

 24.01.2026 Aktualisiert

Fernsehen

Gil Ofarim im Dschungelcamp: Sonja Zietlow spricht Klartext

Die Moderatorin der Sendung spricht vor der ersten Folge erstaunlich offen über die viel diskutierte Teilnahme des Sängers

von Martin Krauß  24.01.2026 Aktualisiert

Hollywood

Diese Juden sind 2026 für die Oscars nominiert

Die 98. Vergabe der begehrten Academy Awards findet am 15. März statt. Auch dieses Jahr gibt es viele jüdische Aspekte rund um den Filmpreis

von Imanuel Marcus  24.01.2026

TV

Gil Ofarim: »Ich kann die Kritik nachvollziehen - vor allem, wenn ich auch nur das wüsste, was die Öffentlichkeit weiß«

Einzug ins Dschungelcamp - »Heikle Themen« gleich zu Beginn

von Inga Jahn  24.01.2026