Kunstmesse

documenta: Bilder rücken IDF in die Nähe der Wehrmacht

Seit Monaten steht die documenta15 wegen antisemitischer Kunst in der Kritik. Foto: IMAGO/Rüdiger Wölk

Besonderes Augenmerk dürfte bei der diesjährigen documenta der Standort WH22 auf sich ziehen, ein altes Kulturareal. Dort stellt auch die palästinensische Gruppe »The Question of Funding« aus, an der sich eine Antisemitismusdebatte um die documenta entzündete.

Mohammed Al Hawajri etwa kombiniert in seiner Serie »Guernica Gaza« Bilder von Angriffen der israelischen Armee auf das Palästinensergebiet mit klassischen Motiven von Millet, Delacroix, Chagall oder van Gogh.

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Der Serientitel stellt eine Verbindung her zum Gemälde »Guernica« von Pablo Picasso - es entstand 1937 als Reaktion auf die Zerstörung der spanischen Stadt Guernica durch einen Luftangriff der »Legion Condor« Nazi-Deutschlands.

Die 15. Ausgabe der documenta wird von Antisemitismus-Vorwürfen überlagert. Die meisten Schlagzeilen machte bislang der Skandal um den nicht hinreichend entkräfteten Vorwurf der Nähe einiger Teilnehmer sowie des kuratorisch verantwortlichen indonesischen Künstlerkollektivs »ruangrupa« zur antisemitischen Israel-Boykottbewegung BDS. dpa

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