Sehen!

»Die verlorene Zeit«

Hanna und Tomasz: Flucht aus Auschwitz Foto: arte

Auschwitz 1944: Tomasz Limanowski, Katholik und politischer Häftling, liebt die Jüdin Hanna Silberstein. Die beiden arbeiten in der Lagerbäckerei. Hanna wird schwanger. Um sie und das Kind zu retten, schneidert Tomasz aus alten Uniformresten eine deutsche Uniform. Als Offizier verkleidet, holt er Hanna als »Gefangene« aus dem Lager, um sie zu »verhören«. So beginnt Anna Justices Spielfilm Die verlorene Zeit, den arte am Freitag, den 29. November, um 20.15 Uhr als deutsche Erstausstrahlung zeigt.

New York, Bronx, in den 70er-Jahren: Hanna hat überlebt. Sie ist mit einem Psychiater verheiratet und hat eine Tochter. Eines Tages sieht sie durch Zufall in einer TV-Dokumentation ein Interview mit dem mittlerweile 50-jährigen Tomasz, der von ihrer Liebe in Auschwitz erzählt. Sie nimmt Kontakt mit dem Suchdienst des Roten Kreuzes auf.

untergrund Zurück im Jahr 1944: Die Flucht von Tomasz und Hanna gelingt. Sie schlagen sich zu Tomasz’ Familiengut durch. Tomasz’ Mutter Stefania ist überglücklich, den Sohn wiederzusehen, aber entsetzt darüber, dass er eine Jüdin mitgebracht hat. Tomasz und sein Bruder Czeslaw schließen sich der Untergrundarmee an. Hanna erleidet eine Fehlgeburt, flieht vor der antisemitischen Mutter und kommt bei Czeslaws Ehefrau Magda auf einem Bauernhof unter.

Warschau wird in Schutt und Asche gelegt, Hunderttausende Soldaten der Nationalarmee werden getötet. Czeslaw überlebt, kann seinen Bruder nicht finden und kehrt zu Magda und Hanna zurück. Hanna, die glaubt, dass Tomasz in Warschau umgekommen ist, zieht Richtung Westen. Aber Tomasz hat überlebt und kehrt aus Warschau zurück. Stefania belügt ihn und sagt, dass Hanna tot sei.

Wieder in den 70er-Jahren: Tomasz lebt mit seiner Tochter in einer polnischen Kleinstadt. Das Leben und der repressive polnische Politapparat setzen ihm zu. Da klingelt das Telefon, es ist Hanna. Tomasz erkennt sie sofort wieder und ist erschüttert. Sie verabreden ein Treffen ... ja

»Die verlorene Zeit«. arte, Freitag,
29. November, 20.15 Uhr

Debatte

Danger Dan und Igor Levit: So reagiert »Die Anstalt« in ihrer Sendung auf die Absage des ZDF

In seiner Jubiläumssendung geht es ausführlich auf den Streit ein

 19.07.2026

NRW

Minister sieht bei Danger Dan-Song Nähe zu Extremisten

Der Rapper Danger Dan darf einen neuen Song nicht in der Satiresendung »Die Anstalt« präsentieren. Nun meldet sich der NRW-Medienminister zu Wort, der auch im ZDF-Fernsehrat sitzt

 18.07.2026

Zahl der Woche

70 Prozent

Fun Facts und Wissenswertes

 18.07.2026

Kommentar

Absage an Danger Dan und Igor Levit: Das ZDF hat absolut richtig gehandelt

Nicht alles, was nicht justiziabel ist, muss auch gesendet werden. Schon gar nicht unverhohlene Aufrufe zur linksextremen Gewalt und Verherrlichung der »Hammerbande«-Terroristen

von Philipp Peyman Engel  18.07.2026 Aktualisiert

WM-Nachlese mit Marcel Reif

»Man muss Infantino zum Teufel jagen und die FIFA auflösen«

Der Moderator und Fußballexperte spricht im Interview über seine persönlichen Highlights und Enttäuschungen der WM, über surreale Argentinier und die Sinnhaftigkeit der Trinkpausen

von Michael Thaidigsmann  17.07.2026

Aufgegabelt

Zum Dippen: Tarator

Rezepte und Leckeres

 17.07.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen der Jüdischen Allgemeinen

 17.07.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Sommerfrische oder Warum die Blütezeit dieses nostalgischen Wortes vorbei ist

von Nicole Dreyfus  17.07.2026

Lesen

Welches Buch am Strand?

Redakteurinnen und Redakteure der Jüdischen Allgemeinen geben Tipps für die Urlaubslektüre

 17.07.2026