Kino

Bund fördert künftig das Jüdische Filmfest Berlin-Brandenburg

Eröffnung der Jüdischen Filmfestspiele Berlin und Brandenburg (Archiv, 2019) Foto: Uwe Steinert

Das Jüdische Filmfestival Berlin-Brandenburg wird künftig vom Bund gefördert. Ziel sei, jüdische Kultur in Deutschland zu stärken und sichtbarer zu machen, erklärte Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) in Berlin zum Start der 28. Auflage des Festivals am Dienstag.

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Ab 2023 solle das Filmfest bis zu 120.000 Euro direkt aus dem Kulturetat des Bundes erhalten. Bisher würden Bundesmittel über den Hauptstadtkulturfonds zur Verfügung gestellt. In diesem Jahr stehen 43 Filme und zusätzlich zwei Serien auf dem Programm des Festivals.

Das Filmfest beleuchte »in hervorragender Weise die Vielfalt jüdischer Tradition in Geschichte, Gegenwart und Zukunft«, betonte Roth: »Damit stärkt es in wichtiger Weise das jüdische Leben in Deutschland als ebenso wertvollen wie selbstverständlichen Teil unseres kulturellen Reichtums.«

Das Filmfest sollte am Dienstagabend im Potsdamer Hans-Otto-Theater eröffnet werden. Die Schirmherrschaft haben Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (beide SPD) übernommen.

Das Filmfest lädt unter dem Motto »Jewcy Movies« noch bis Sonntag in sechs Spielstätten und zwei Open-Air-Kinos in Potsdam und Berlin ein. Im Mittelpunkt des Festivals stehen die beiden Wettbewerbe um den besten Spiel- und Dokumentarfilm. Außerdem wird ein Kurzfilmprogramm angeboten.

Die Preise in den beiden Wettbewerben sind mit jeweils 3000 Euro dotiert. Die Regisseurin und Präsidentin der Berliner Akademie der Künste, Jeanine Meerapfel, wird bei dem Filmfest mit einer Hommage mit mehreren Filmen geehrt. epd

Lesen Sie mehr zum Filmfest in unserer Printausgabe am Donnerstag.

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