Das »Fotografie-Forum der StädteRegion Aachen« in Monschau widmet dem Kriegsfotografen Robert Capa (1913-1954) seit Sonntag eine Ausstellung. Die Schau umfasst dem Forum zufolge rund
100 Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die zwischen 1936 und 1954 entstanden sind. Capa, der eigentlich als Sohn jüdischer Eltern »Endre Friedmann« hieß, zählt zu den bekanntesten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung »Der visuelle Journalist« ist bis zum 3. Mai zu sehen.
Weltruhm erlangte Capa den Angaben zufolge mit der ikonischen Fotografie »Tod des Milizionärs«, die im Jahr 1936 während des Spanischen Bürgerkriegs entstanden war. Das Bild zeigt den Moment der Erschießung eines Soldaten. Die Fachwelt beschäftige sich seit fast
50 Jahren mit der Frage, ob diese Aufnahme gestellt war oder tatsächlich den Augenblick des Todes darstellte, wie das Forum mitteilte. epd