Ehrung

Ahmad Mansour ausgezeichnet

Kulturstaatssekretär Tim Renner und Ahmad Mansour (v.l.) Foto: Fabian Weißbarth

Der Psychologe Ahmad Mansour ist mit dem Moses-Mendelssohn-Preis ausgezeichnet worden. Die mit 10.000 dotierte Ehrung wurde dem 1976 in Israel geborenen Mansour am Montag im Berliner Rathaus von Kulturstaatssekretär Tim Renner (SPD) überreicht. Der Preis würdigt die Toleranz gegenüber Andersdenkenden und zwischen den Völkern und Religionen.

Gesellschaft Renner würdigte Mansour als »weltoffenen, jungen Aufklärer im Geist Moses Mendelssohns, der aktiv und mutig dazu beiträgt, unsere Gesellschaft toleranter werden zu lassen«. Der Preis wird alle zwei Jahre vom Land Berlin ausgelobt.

Mansour kommt aus einem kleinen arabischen Dorf in Israel und lebt seit neun Jahren in Deutschland. Er beschäftigt sich nach eigenen Angaben mit einer Reihe von Projekten und Initiativen gegen Radikalisierung, Unterdrückung im Namen der Ehre und Antisemitismus in der muslimischen Community, so etwa bei der Gesellschaft Demokratische Kultur, der Beratungsstelle Hayat, dem Heroes-Projekt sowie der European Foundation for Democracy. epd

Schule

Wissenschaftler fordert bessere Holocaust-Bildung

Es sei wichtig, mit der Vermittlung der Schoa bereits bei der Ausbildung der Lehrer anzusetzen

 12.11.2019

NS-Raubkunst

Leitfaden zur Provenienzforschung veröffentlicht

Die Publikation des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste soll als Orientierungshilfe für Museen und Sammlungen dienen

 12.11.2019

Karneval

Protest mit »Applausminute«

»Kölsche Kippa Köpp« will auf Antisemitismus aufmerksam machen

 11.11.2019

Filmvertrag

Woody Allen und Amazon legen Rechtsstreit bei

Der Fall soll ohne Urteil abgewiesen worden sein

 10.11.2019

Lesen!

»Kompass ohne Norden«

Neal Shustermans neuer Roman über seinen Sohn

von Katrin Diehl  10.11.2019

Filmgeschichte

Rückkehrer und Dagebliebene

Wie jüdische Regisseure ihre Erfahrungen mit Deutschland künstlerisch verarbeiten

von Lea Wohl von Haselberg  10.11.2019