Arolsen Archives

500.000 neue Namen

Schülerinnen nehmen am Crowdsourcing-Projekt #everynamecounts teil. Foto: Arolsen Archives

Die Onlinedatenbank der Arolsen Archives wächst. Wie das internationale Zentrum über die Opfer der NS-Verfolgung am Mittwoch in Bad Arolsen mitteilte, sind 500.000 Namen hinzugekommen und können online recherchiert werden. Insgesamt stünden nun 28 Millionen Dokumente über die Opfer und Überlebenden der nationalsozialistischen Verfolgung digital bereit.

crowdsourcing Die neuen Namen seien von Freiwilligen der Crowdsourcing-Initiative »#everynamecounts« erfasst worden. Dank ihrer Hilfe wachse das weltgrößte digitale Denkmal für die NS-Verfolgten jeden Tag, sagte die Direktorin der Arolsen Archives, Floriane Azoulay. Bis 2025 soll den Angaben zufolge der größte Teil der Sammlungen digital verfügbar und somit eine einfache Suche möglich sein.

Freiwillige aus aller Welt bearbeiten im Rahmen der Initiative »#everynamecounts« auf einer Internet-Plattform Dokumente der Arolsen Archives, um sie nach Namen, Wohn- und Haftorten sowie weiteren Angaben durchsuchbar zu machen. Zu den Dokumenten zählen Fragebögen, die Häftlinge bei ihrer Ankunft im Konzentrationslager beantworten mussten. epd

Medien

»Journalisten des Jahres« 2023 bei Preisverleihung in Berlin geehrt

Der undotierte Preis wird jährlich vergeben. Damit werden herausragende journalistische Leistungen gewürdigt. In diesem Jahr geht der Hauptpreis an eine Korrespondentin der ARD

 11.06.2024

Berlin

FU-Professor findet antisemitischen Post »witzig«

An Universitäten in Berlin häufen sich entsprechende Skandale

 11.06.2024

Film

Das Erbe des Rudolf Höß

Die Doku »Der Schatten des Kommandanten« ist eine wichtige Ergänzung zu Jonathan Glazers Spielfilm »The Zone Of Interest«

von Ayala Goldmann  11.06.2024

Aufgegabelt

Frischkäsekuchen ohne Backen

Rezepte und Leckeres

 11.06.2024

Hamburg

Museum gibt von Nazis geraubten Buddha-Kopf zurück

Die Erben einer Kunstsammlerin mussten Jahrzehnte auf Gerechtigkeit warten

 11.06.2024

Philipp Peyman Engel bei der Preisverleihung in Berlin

In eigener Sache

Philipp Peyman Engel als Chefredakteur des Jahres ausgezeichnet

»Kraftvolle jüdische Stimme«: In Berlin wurde der Chefredakteur der Jüdischen Allgemeinen geehrt

 10.06.2024

Dokumentarfilm

Krieg als Kriegsverbrecher

Marcus Vetter erzählt in »War and Justice« die Geschichte des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag

von Maria Ossowski  10.06.2024

Auszeit

Zwischen den Welten

Ist es erlaubt, nach Auschwitz zu lachen? Ist es erlaubt, nach dem 7. Oktober in die Ferien zu fahren? Unsere Autorin sagt: Ja und nein. Gedanken von Adriana Altaras über eine Welt im Ausnahmezustand

von Adriana Altaras  10.06.2024

Kunst

Fast wie echte Menschen

Das Museum Barberini in Potsdam zeigt markante Porträts von Amedeo Modigliani – gemeinsam mit Werken von Pablo Picasso, Auguste Rodin und Egon Schiele

von Eugen El  10.06.2024