USA

Wieder »top secret«

Jared Kushner Foto: dpa

Jared Kushner, Nahost-Vermittler und Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, hat die Sicherheitsüberprüfung im Weißen Haus erfolgreich abgeschlossen. Das berichteten US-Medien. Damit darf Kushner nach drei Monaten Sperre wieder streng geheime Dokumente einsehen, weil er erneut über den dafür erforderlichen Sicherheitsstatus verfügt.

Im Februar war Kushners Status von »streng geheim« auf »geheim« herabgestuft worden. Medien hatten berichtet, Kushners Familienunternehmen sei hoch verschuldet. Daher sei es möglich, dass ausländische Vertreter Druck auf ihn ausüben könnten.

Jared Kushner ist mit Trumps Tochter Ivanka verheiratet. Als Berater und Vermittler ist er zuständig für den Nahen Osten, die Beziehungen zu Mexiko und die Modernisierung der Regierungsarbeit. Bei der Eröffnung der neuen US-Botschaft in Jerusalem waren Kushner und Ivanka Trump als Vertreter der US-Regierung vor Ort.

Sonderermittler Die »New York Times« schrieb, Kushner habe ausführlich mit FBI-Sonderermittler Robert Mueller gesprochen. Der Ermittler untersucht den möglichen Einfluss Russlands auf die Präsidentschaftswahlen 2016 und den Verdacht geheimer Absprachen mit Trumps Umfeld. Kushner habe laut Angaben seines Anwalts vollständig kooperiert, schrieb die Zeitung. ag

Großbritannien

Grünen-Chef will Ermittlungen gegen Briten, die in Israels Armee dienen

Zack Polanski gehört ebenso wie Jeremy Corbyn zu den Unterstützern einer Kampagne, die sich gegen britische Staatsbürger im israelischen Militär richtet

 05.06.2026

Meinung

Entlarvte Gesinnung

Ausgerechnet jener Schweizer Politiker, der sich im Parlament gegen das Hamas-Verbot stellte, lädt die französische Abgeordnete und Israelhasserin Rima Hassan nach Bern ein

von Nicole Dreyfus  04.06.2026

Großbritannien

Unterhausabgeordneter unterstellt Israel »Blutdurst«

In einer Parlamentsdebatte zu Israels Krieg gegen die Hisbollah im Libanon verstieg sich ein Parlamentarier zu antisemitischen Aussagen

 04.06.2026

Essay

Sündenfall des Big Apple

New Yorks Bürgermeister macht den Nahostkonflikt zur Innenpolitik und feiert BDS, während seine Frau den 7. Oktober rechtfertigt. Hinter der Fassade der Wohltäter steht die harte Ideologie der Ausgrenzung

von Louis Lewitan  04.06.2026

Brnenec

Museum in Oskar Schindlers Fabrik - Politiker sagen Unterstützung zu

Auf dem Gelände der früheren Fabrik von Oskar Schindler gibt es heute ein Museum. Noch zwickt es dort finanziell ordentlich. Aber Hilfe für die NS-Gedenkstätte ist zumindest am Horizont

von Alexander Brüggemann  03.06.2026

Meinung

Sauna der Toleranz - aber nur ohne Davidstern

Zwei Frauen werden in Barcelona wegen eines jüdischen Symbols verhört, als »Zionistinnen« aussortiert und schließlich hinausgeworfen – im Namen einer Offenheit, die sich selbst ad absurdum führt

von Sabine Brandes  02.06.2026

Essay

Wenn ein Platz nicht schweigt

Gedanken zum 85. Jahrestag der Zerstörung der alten Synagoge von Esch-sur-Alzette durch die Nationalsozialisten

von Andreas Albrecht  02.06.2026

Hintergrund

»Lady Gaza« kommt in die Schweiz

Ein sozialdemokratischer Abgeordneter hat die umstrittene französische Europaabgeordnete Rima Hassan nach Bern eingeladen und damit Empörung ausgelöst. Erste Stimmen fordern nun ein Einreiseverbot

von Nicole Dreyfus, Michael Thaidigsmann  02.06.2026

Punta Cana

Gal Gadot und Mila Kunis zeigen sich entspannt im Karibikurlaub

Die jüdischen Schauspielerinnen gehen in Puerto Rico ganz besonderen Freizeitaktivitäten nach

 02.06.2026