New York

UN-Generalsekretär besuchte Park East Synagogue

Ban Ki-moon Foto: Flash 90

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat am Samstag bei seinem Besuch der Park East Synagogue in New York der Opfer des Holocaust gedacht. »Meine Hoffnung ist, dass unsere und zukünftige Generationen eine solche Tat nie wieder zulassen werden«, sagte Ban bei der Veranstaltung anlässlich des baldigen »Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust« am 27. Januar.

»Auch heute noch ist der Holocaust schwer zu begreifen«, erklärte Ban. »Die Grausamkeit war abgrundtief. Die Ideologie der Nazis war verzerrt und extrem – und zieht dennoch auch heute noch viele an.« Jeder Mensch müsse daher gegen Intoleranz, Volksverhetzung und religiöse sowie ethnische Diskriminierung angehen, betonte der UN-Generalsekretär. »Diejenigen, die in Kriegsgräuel involviert sind – ganz gleich, ob Staatspräsident oder Armeechef –, müssen zur Verantwortung gezogen werden.«

Forderung Im Rahmen seiner Rede ging Ban auch auf seinen Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau im vergangenen November ein. Dieser hätte ihn nachhaltig verstört und traurig gemacht. Es müsse alles unternommen werden, um zukünftig derartiges Unheil zu verhindern, forderte Ban. Gleichzeitig dürfe die Welt den Holocaust niemals vergessen oder leugnen.

Hauptredner am »Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus« im New Yorker UN-Hauptquartier am 27. Januar wird Regisseur Steven Spielberg. Dessen Organisation »Shoah Foundation« interviewte weltweit zahlreiche Holocaust-Überlebende und machte so deren Erinnerungen an die Schoa nachfolgenden Generationen zugänglich. ppe

Argentinien

Der jüdische Teil von Messi

Während im Internet Gerüchte über Lionel Messis Herkunft und Sympathien rumoren, erzählt der Sohn eines verstorbenen argentinischen Fußballfans eine besonders schöne Geschichte

von Sophie Albers Ben Chamo  09.07.2026

Brüssel

Autorinnen canceln Auftritt wegen geplantem Konzert von Lahav Shani

Die Kontroverse um den Auftritt der Münchner Philharmoniker unter Leitung ihres israelischen Chefdirigenten hält an: Zwei Französinnen verkündeten nun, dass sie nicht wie geplant im Brüsseler Bozar auftreten wollen

 09.07.2026

USA

Aus dem »Deep Shtetl« zur »New York Times«

Yair Rosenberg soll es richten. Der Journalist schreibt fortan über jüdisches Leben und Antisemitismus in den Vereinigten Staaten

von Sophie Albers Ben Chamo  09.07.2026

Nachruf

Louise Lasser, die Frau, die Mary Hartman erfand, ist tot

Die Schauspielerin vertrat Barbra Streisand auf dem Broadway und war mit Woody Allen verheiratet. Sie wurde 87 Jahre alt

 08.07.2026

50 Jahre in Deutschland

»Die Deutschen haben aus ihrer Geschichte gelernt«

Was ist typisch deutsch, was typisch amerikanisch? Holly-Jane Rahlens kennt sich mit beiden Nationen aus. Die Autorin lebt seit mehr als 50 Jahren in Berlin

von Nina Schmedding  08.07.2026

Schweiz

Ein Jahr Gefängnis für jugendlichen Täter

Der Schweizer mit tunesischen Wurzeln hatte am 2. März 2024 auf der Straße einen orthodoxen Juden niedergestochen. Am Dienstag wurde der 17-Jährige verurteilt

von Nicole Dreyfus  07.07.2026

Spanien

Bericht: Jüdische Touristen von Menschenmenge verfolgt

Erneut ist es in Barcelona zu einem antisemitischen Vorfall gekommen: Zwei jüdische Touristen wurden eigenen Aussagen zufolge von mehreren Menschen verfolgt, bespuckt und beleidigt

 07.07.2026

Religionsfreiheit

Oberrabbiner sieht religiöse Praktiken europaweit unter Druck

Bei einem Symposium in Amberg diskutierten Politiker, Vertreter von Religionsgemeinschaften und Juristen über die Einschränkungen der Religionsfreiheit

von Christoph Renzikowski  05.07.2026

Terrorismus

In diesem Land gibt es keinen Platz für Islamisten. Sie sollten konsequent abgeschoben werden

Eine Klarstellung

von Jessie Katz  05.07.2026