Brooklyn

Sieben Kinder bei Brand gestorben

Das ausgebannte Wohnhaus der Familie Foto: dpa

Sieben Kinder einer orthodoxen Familie sind bei einem Wohnungsbrand im New Yorker Stadtteil Brooklyn in der Nacht zu Samstag (Ortszeit) ums Leben gekommen. Die drei Mädchen und vier Jungen im Alter von fünf bis 15 Jahren konnten von der Feuerwehr (NYFD) nur noch tot geborgen werden.

Die 45-jährige Mutter der Kinder und die älteste Schwester konnten sich durch einen Sprung aus dem Seiten- beziehungsweise Front-Fenster des zweistöckigen Hauses retten – sie werden derzeit mit Verbrennungen und Rauchvergiftung im Krankenhaus behandelt. Ihr Zustand sei kritisch, sagte Daniel Nigro vom NYFD auf einer kurzen Pressekonferenz vor Ort.

Schabbat Vermutlich ist eine Fehlfunktion einer Heizplatte, die zum Warmhalten der Speisen während des Schabbats genutzt wird, Auslöser für den Brand gewesen.

Die Feuerwehr hatte den Brand, der kurz nach Mitternacht in der Küche ausgebrochen sein soll und sich dann im Haus verbreitet hatte, unter Kontrolle gebracht, twitterte das New York Fire Department. Offenbar seien zwar im Keller des Wohnhauses Rauchmelder gewesen, nicht jedoch in den Stockwerken.

Daniel Nigro sagte der New York Post, das dieses Feuer die größte Tragödie, die die Stadt in sieben Jahren gesehen hat.» kat

Berlin

Daniel Libeskind warnt vor Judenhass und AfD-Erfolgen

In einem Interview kritisiert der Architekt die israelische Regierung und äußert Sorgen in Zusammenhang mit dem Erstarken der AfD in der Bundesrepublik. Auch spricht er über jüdische Identität

 08.05.2026

Comedy-Legende

Don Rickles: Meister der Beleidigungen

Heute wäre der große Stand-Up-Comedian 100 Jahre alt geworden. Seine Spezialität: Er zog sein Publikum durch den Kakao

von Imanuel Marcus  08.05.2026

Prag

Jüdischer Protest gegen Kanye-West-Konzert

Der US-Rapper Kanye West ist wegen wiederholter Äußerungen zu Hitler und der NS-Zeit höchst umstritten. In Prag formiert sich nun Widerstand gegen ein geplantes Konzert - insbesondere von jüdischer Seite

 07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

80 Jahre

Was unsere Leser sagen

Die Jüdische Allgemeine hat auch im Ausland Fans. Um unsere Leser besser kennenzulernen, haben wir unter anderem in Finnland, Malta, der Schweiz, Spanien, Israel und in den USA nachgefragt

 07.05.2026

Kanada

Festnahme nach Schüssen auf Synagogen im Raum Toronto

Eine Aufklärung der Anschläge auf die Synagogen Beth Avraham Yoseph und Shaarei-Shomayim-Synagoge könnte damit näher gerückt sein

 07.05.2026

Jubiläum

Starke Stimme

Vor 80 Jahren erschien die erste Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen. Mehr denn je braucht es eine präsente und selbstbewusste jüdische Zeitung in Deutschland

von Philipp Peyman Engel  07.05.2026

Brit Mila

»Belgien wird nun in der ganzen Welt als antisemitisch gelten«

Die geplante Anklage von zwei jüdischen Beschneidern führt wieder zu schweren politischen Verwerfungen: Israels Außenminister Gideon Sa’ar und US-Botschafter Bill White sprechen von einem »Schandfleck«

von Michael Thaidigsmann  06.05.2026

Großbritannien

Geschworene sprechen »Palestine Action«-Aktivisten schuldig

Die Mitglieder der mittlerweile als terroristisch eingestuften Organisation hatten eine Niederlassung des israelischen Konzerns Elbit Systems in Bristol verwüstet und eine Polizistin schwer verletzt

 06.05.2026