Armee

Armee arbeitet künftig enger mit jüdischem Dachverband zusammen

Foto: imago images/Pius Koller

Die Schweizer Armee arbeitet künftig enger mit Verbänden von Juden und Muslimen zusammen. Die Regeln für die seelsorgliche Betreuung der Armeeangehörigen sollen fortan für alle Religionsgemeinschaften gelten, teilte die Schweizer Armee am Montag mit.

Deswegen gebe es nun die engere Partnerschaft mit dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG) und der Föderation Islamischer Dachorganisationen der Schweiz (FIDS). Damit wolle die Armeeseelsorge dem Anspruch von Diversität und Inklusion in den eigenen Reihen gerecht werden, hieß es.

Im März 2020 hat der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, den Angaben zufolge die Grundlagen dafür gelegt, dass die Armeeseelsorge mit weiteren Kirchen und religiösen Gemeinschaften eine Partnerschaft eingehen kann.

Die Armeeseelsorge arbeitet bereits eng mit der evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS), der römisch-katholischen Kirche, der christkatholischen Kirche und dem Verband Freikirchen Schweiz respektive le Reseau evangelique suisse zusammen. kna

Schweiz

Ein Importverbot von koscherem Fleisch gefährdet jüdisches Leben

Ein Kommentar von Jonathan Kreutner, Generalsekretär des jüdischen Dachverbands SIG

von Jonathan Kreutner  02.10.2026

Madrid

Kritik an Zara wegen Halloween-Kostüm mit Ähnlichkeit zu KZ-Kleidung

Die Hintergründe

 02.10.2026

Gespräch

Jüdische Stimme am Vatikan

Viktor Eichner vom Jüdischen Weltkongresses hat ein großes Ziel: sich für die jüdische Gemeinschaft einzusetzen – vor allem beim Heiligen Stuhl

von Sabine Kleyboldt  02.10.2026

USA

Jüdischer Stolz auf der New York Fashion Week

Zum ersten Mal war eine exklusiv jüdische Modenschau Teil des berühmten Events. Mit Modest Fashion, Abendkleidern und Bikinis

von Sophie Albers Ben Chamo  01.10.2026

Großbritannien

Dame Esther Rantzen mit 86 Jahren gestorben

Die Journalistin setzte sich für Kinder, Senioren und eine Legalisierung der Sterbehilfe ein

 01.10.2026

New York

Mamdani legt Antisemitismus-Plan vor, jüdische Organisationen üben scharfe Kritik

Das Konzept des Bürgermeisters blende den Zusammenhang zwischen der Gewalt gegen Juden in New York und antiisraelischer Propaganda bewusst aus, sagt einer der Kritiker

 30.09.2026

Kiew

85. Jahrestag: Selenskyj gedenkt ermordeter Kyjiwer Juden

Vor 85 Jahren besetzten deutsche Truppen die heutige ukrainische Hauptstadt. Sie ermordeten zehntausende Menschen. Präsident Selenskyj stellt bei einer Gedenkfeier den Bezug zur Gegenwart her

 30.09.2026

Fußball

Im Kreuzfeuer: Irischer Nationalspieler mit israelischer Mutter

Finn Azaz wurde für Irlands Nationalkader für die Länderspiele gegen Israel nominiert. Weil er eine israelische Mutter hat, soll seine Zukunft im irischen Team aber infrage stehen

von Michael Thaidigsmann  29.09.2026

Interview

»Es ist beängstigend, wie sich die Geschichte wiederholt«

Evan Bernstein (51) ist seit Kurzem neuer CEO von B’nai B’rith International, der ältesten jüdischen Wohltätigkeitsorganisation. Um den wachsenden Antisemitismus zu bekämpfen, will Bernstein vor allem die lokale Vernetzung verbessern

von Michael Thaidigsmann  29.09.2026