New York

Schawuot in der Synagoge?

Park Avenue Synagoge

Jüdische New Yorker könnten sich an diesen Schawuotfest wieder in ihren Gotteshäusern treffen – allerdings nur in kleiner Runde.

Unter der Bedingung, dass die Versammlungen klein bleiben und unter Wahrung der sozialen Distanzregeln stattfinden, könnte ein gemeinsames Gebet an den Feiertagen möglich gemacht werden, sagte der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, laut Medienberichten am Sonntag.

RICHTLINIEN In den nächsten Tagen würden Richtlinien herausgegeben, die sowohl für Schawuot als auch für den Memorial Day gelten, fügte er hinzu. Am Memorial Day wird in den USA am letzten Montag im Monat Mai der Gefallen gedacht, die als Soldaten in Kriegen getötet wurden.

Cuomo war bei einem Briefing für Journalisten gefragt worden, ob eine kleine Anzahl von Betern sich für eine Schawuot-Zeremonie versammeln dürfe.

TORA Schawuot (wörtlich: »Wochenfest«) beginnt am Abend des 28. Mai und endet am Abend des 30. Mai. Das Fest erinnert an die Annahme der Tora am Berg Sinai durch die Israeliten.

Seit Mitte März waren Gottesdienste in New York wegen der Corona-Pandemie untersagt. Cuomo hatte damals Zusammenkünfte jeglicher Größenordnung verboten. Im US-Bundesstaat New York sind bisher weit über 20.000 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, die durch das Coronavirus ausgelöst wird. ag

Minneapolis

»Wir krempeln die Ärmel hoch«

Steve Hunegs über Hilfe der jüdischen Gemeinschaft und Proteste in der amerikanischen Stadt

von Katrin Richter  04.06.2020

Polen

NS-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau bittet um Corona-Hilfen

»Wir wenden uns an alle, denen die Bewahrung der Erinnerung ein Anliegen ist«, erklärt die Gedenkstätte

 04.06.2020

Los Angeles

Bürgermeister zollt George Floyd Respekt

Das Entsetzen über den Tod des Afroamerikanersist groß. Eric Garcetti macht dies mit einer besonderen Geste deutlich

 03.06.2020

Amsterdam

»Schutz des Lebens steht über allem«

Oberrabbiner der Niederlande kritisiert Missachtung der Corona-Regeln bei Anti-Rassismus-Kundgebung

 03.06.2020

USA

Ein Land im Aufruhr

Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd und den Ausschreitungen im ganzen Land versuchen Juden, den Schwächsten zu helfen

von Tobias Kühn  03.06.2020

USA

George Soros als Sündenbock

Nach dem Tod von George Floyd haben Verschwörungstheorien Hochkonjunktur

von Michael Thaidigsmann  03.06.2020

Wien

Jüdischer Weltkongress lobt Österreichs Resolution gegen Hisbollah

Das Parlament hatte am Freitag gefordert, entschieden gegen die Terrororganisation vorzugehen

 31.05.2020

USA

Wenn aus Werbung Wohlfahrt wird

Eine Kampagne in Houston unterstützt jüdische Unternehmer – die dann einen Teil ihrer Einnahmen spenden

von Jessica Donath  31.05.2020

Jim Dratwa

»Der Ethiker sind Sie selbst«

Der Philosophieprofessor über Fürsorge in Zeiten der Pandemie, Solidarität innerhalb der Europäischen Union und Inspiration durch jüdische Feiertage

von Michael Thaidigsmann  31.05.2020