Australien

Wegen Mordes an Israelin angeklagt

Trauer in Melbourne um die 21-jährige israelische Studentin Aiia Maasarwe (Januar 2019) Foto: dpa

Weil er eine israelische Studentin vergewaltigt und getötet haben soll, hat die Polizei in Australien einen 20 Jahre alten Rapper festgenommen.

Die Leiche der 21-jährigen Israelin Aiia Maasarwe, die in Melbourne Englisch studierte, war am Mittwochmorgen in einem Gebüsch entdeckt worden.

Am Samstag wurde eine Anklage wegen Vergewaltigung und Mordes erlassen.

Der Musiker, der in der Nähe des Fundorts wohnte, wurde bereits am Freitag festgenommen. Am Samstag wurde eine Anklage wegen Vergewaltigung und Mordes erlassen, wie der Sender ABC berichtete.

ANTEILNAHME Das Verbrechen löste in Melbourne Entsetzen und Trauer aus. Mehr als 1000 Menschen, die meisten von ihnen Frauen, nahmen am Freitag an einer Trauerfeier auf den Stufen des Parlamentsgebäudes teil.

Eine mit Blumen geschmückte Straßenbahn fuhr die Strecke entlang, die das Opfer auf seinem Heimweg genommen hatte.

1000 Menschen nahmen an der Trauerfeier für die Studentin teil.

Bei der Trauerfeier anwesend war auch der Vater der jungen Frau, der aus Israel nach Melbourne geflogen war. Er dankte den Menschen für ihre Unterstützung. Regierungschef Scott Morrison wollte ihn am Samstag treffen. »Mir wird es die Sprache verschlagen bei diesem Gespräch von Vater zu Vater«, sagte Morrison zu Reportern.  dpa

Besuch

Milei ist in Israel, um die Botschaft in Jerusalem zu eröffnen

Der argentinische Präsident gilt als enger Verbündeter des jüdischen Staates, es ist sein dritter Besuch binnen zwei Jahren

 19.04.2026

Großbritannien

Weitere Synagoge in London angegriffen

Die Angriffe auf die jüdische Gemeinschaft in Großbritannien reißen nicht ab. Ein angeblicher Drohnenangriff auf die israelische Botschaft hat sich als Falschmeldung herausgestellt

 19.04.2026

Frankreich

Französisches Gericht: Antisemitismus kein Motiv für die Vergiftung jüdischer Familie durch Nanny

Ein Gericht in Versailles sieht Antisemitismus nicht als Motiv des Versuchs einer Nanny, ihre Arbeitgeber und deren Kinder zu vergiften

 19.04.2026

Spanien

Madrid ist raus

Premier Pedro Sánchez geriert sich und seine Anti-Israel-Politik seit dem 7. Oktober 2023 als vorbildlich. Das hat nun Folgen

von Michael Ludwig  19.04.2026

Iran

Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig

Keine 24 Stunden nach der Zusage des Iran, die Straße von Hormus zu öffnen, wurde sie wieder zurückgenommen.

 19.04.2026

Frankreich

43 Jahre nach Anschlag auf jüdisches Lokal: Verdächtiger Palästinenser ausgeliefert

Der Anschlag auf das »Chez Jo Goldenberg« in der französischen Hauptstadt am 9. August 1982 erschütterte das Land und seine jüdische Gemeinschaft schwer

 17.04.2026

New York

Die Tiger der Tora

Einst feierten jüdische Fußballclubs in der Bronx das Leben, und sogar Marilyn Monroe kickte den Ball. Schwarz-weiße Erinnerungen zur Einstimmung auf die WM in den USA, Kanada und Mexiko

von Helmut Kuhn  16.04.2026

Ungarn

Wer ist Péter Magyar?

Viktor Orbán hat die Wahl verloren. Sein Nachfolger strebt weitreichende Veränderungen an. Doch bei vielen Themen setzt auch Magyar auf Kontinuität

von Michael Thaidigsmann  15.04.2026

Rom

Auch die »Trump-Flüsterin« Meloni fällt in Ungnade

Eigentlich gilt Italiens Ministerpräsidentin Meloni als Politikerin mit gutem Draht zu US-Präsident Trump. Nun attackiert er sie scharf. Der Schlagabtausch könnte für Meloni jedoch von Nutzen sein

von Robert Messer  15.04.2026