Zusammenarbeit

Preis für jüdisch-muslimischen Dialog

Ausgezeichnet: der amerikanische Rabbiner Marc Schneier Foto: dpa

Zusammenarbeit

Preis für jüdisch-muslimischen Dialog

Angesichts von wachsendem Antisemitismus und Islamophobie sei Austausch wichtiger denn je

 21.08.2019 16:40 Uhr

Für ihr Engagement im muslimisch-jüdischen Dialog sind der Vorsitzende der »Stiftung für ethnische Verständigung« (FFEU), US-Rabbiner Marc Schneier, und der Generalsekretär der Islamischen Weltliga und ehemalige saudische Justizminister, Mohammed bin Abdul Karim Al-Issa, mit dem »Kinder-Abrahams-Preis« der »Florenz Schule für fortgeschrittene Studien zum interreligiösen und interkulturellen Dialog« (FSD) ausgezeichnet worden.

Die Preisverleihung fand am Dienstag im Rahmen des 40. Treffens für Freundschaft zwischen den Völkern statt, wie die FFEU in einem Facebook-Beitrag mitteilte.

europa Angesichts von wachsendem Antisemitismus und wachsender Islamophobie in Europa sei es wichtiger denn je, dass Muslime und Juden zusammenkommen, so Schneier laut Bericht des Senders »Arutz Scheva«. »Wegen unserer Partner in der islamischen Welt ist es uns gelungen, so einen enormen Einfluss in Europa und weltweit zu haben«, so der Rabbiner wörtlich.

Der Preis wird laut Bericht an spirituelle Führungspersönlichkeiten verliehen, die ihr Leben der Förderung von Verständnis und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen religiösen Gruppen und Bürgern verschiedener Glaubensrichtungen widmen.  kna

Jahrhundertzeugin

Wie eine Sintiza die Nazizeit überlebte und ihre Heiterkeit rettete

Frieda Daniels ist Hochseilartistin. Sie floh als Sintiza vor der Vernichtung durch die Nationalsozialisten. Als 93-jährige Zeitzeugin war sie nun in Heidelberg zu Gast. Eine außergewöhnliche Lebensgeschichte

von Stefanie Ball  15.07.2026

Antisemitismus

Messi beliebtes Ziel von Verschwörungsmythen

Eine NGO, die in den sozialen Medien antisemitische Inhalte aufspürt, berichtet, dass Argentiniens Starspieler Lionel Messi immer wieder Ziel von judenfeindlichen Verschwörungsmythen ist

 15.07.2026

New York

Ronald Lauder sucht Nachfolger

Der WJC-Präsident, Unternehmer und Philanthrop wirbt außerdem dafür, dass sich eine neue Generation wohlhabender Juden stärker für jüdisches Leben engagiert – durch Investitionen in Bildung

 15.07.2026

David Baddiel

»Inzwischen kann man Messi in den Griff bekommen«

Der britische Autor über das Halbfinale England vs Argentinien, seinen legendären Fußball-Song »Three Lions« und warum er immer noch glaubt, dass England gegen Argentinien gewinnen wird

von Katrin Richter  15.07.2026

Argentinien

Der jüdische Teil von Messi

Während im Internet Gerüchte über Lionel Messis Herkunft und Sympathien rumoren, erzählt der Sohn eines verstorbenen argentinischen Fußballfans eine besonders schöne Geschichte

von Sophie Albers Ben Chamo  15.07.2026 Aktualisiert

Schweiz

Die gegen den Hass sprüht

Inna E. fühlt sich dem jüdischen Volk verbunden und macht gegen anti-israelische Graffitis mobil. Wenn die Behörden nicht reagieren, auch mit Farbe

von Peter Bollag  14.07.2026

Monaco

Zweitjüdischste Nation der Welt

Die kleine jüdische Gemeinschaft im Stadtstaat wächst. Immer mehr Jüdinnen und Juden entscheiden sich für das luxuriöse und sichere Fürstentum

von Mark Feldon  13.07.2026

New York

Jüdischer Vertreter kritisiert Bürgermeister Mamdani für Stadtkarte

Anlässlich der Fußballweltmeisterschaft in den USA hat New York eine Karte zu unterschiedlichen migrantischen Prägungen seiner Stadtteile herausgegeben. Juden wurden dabei offenbar nicht berücksichtigt

 12.07.2026

Maccabia

Zwischen Medaillen und Menschlichkeit

Für die Schweizer Delegation ist klar, das Spiel ist wichtig, aber neue Freundschaften sind wichtiger

von Nicole Dreyfus  10.07.2026