Zusammenarbeit

Preis für jüdisch-muslimischen Dialog

Ausgezeichnet: der amerikanische Rabbiner Marc Schneier Foto: dpa

Zusammenarbeit

Preis für jüdisch-muslimischen Dialog

Angesichts von wachsendem Antisemitismus und Islamophobie sei Austausch wichtiger denn je

 21.08.2019 16:40 Uhr

Für ihr Engagement im muslimisch-jüdischen Dialog sind der Vorsitzende der »Stiftung für ethnische Verständigung« (FFEU), US-Rabbiner Marc Schneier, und der Generalsekretär der Islamischen Weltliga und ehemalige saudische Justizminister, Mohammed bin Abdul Karim Al-Issa, mit dem »Kinder-Abrahams-Preis« der »Florenz Schule für fortgeschrittene Studien zum interreligiösen und interkulturellen Dialog« (FSD) ausgezeichnet worden.

Die Preisverleihung fand am Dienstag im Rahmen des 40. Treffens für Freundschaft zwischen den Völkern statt, wie die FFEU in einem Facebook-Beitrag mitteilte.

europa Angesichts von wachsendem Antisemitismus und wachsender Islamophobie in Europa sei es wichtiger denn je, dass Muslime und Juden zusammenkommen, so Schneier laut Bericht des Senders »Arutz Scheva«. »Wegen unserer Partner in der islamischen Welt ist es uns gelungen, so einen enormen Einfluss in Europa und weltweit zu haben«, so der Rabbiner wörtlich.

Der Preis wird laut Bericht an spirituelle Führungspersönlichkeiten verliehen, die ihr Leben der Förderung von Verständnis und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen religiösen Gruppen und Bürgern verschiedener Glaubensrichtungen widmen.  kna

Adam Edelman und Menachem Chen traten am Montag im Zweierbob für Israel an den Olympischen Winterspielen an.

Meinung

Eklat im Schweizer öffentlich-rechtlichen: Das RTS und der Israelhass

Der eigentliche Skandal ist die Rechtfertigung des öffentlich-rechtlichen Senders. Eine Rundfunkanstalt sollte ihre publizistischen Leitlinien immer einhalten und auch bei Israel keine Ausnahme machen.

von Nicole Dreyfus  17.02.2026

Antisemitismus

In Andorra wird zum Karneval eine Israel-Puppe hingerichtet

In dem kleinen Fürstentum in den Pyrenäen wurde beim Karneval einer Puppe mit Davidstern der Prozess gemacht - die jüdische Gemeinschaft ist empört

 17.02.2026

Der israelische Bobfahrer Adam Edelman nimmt die Hasstiraden gegen seine Person gelassen und will sich auf den Wettkampf konzentieren.

Olympische Winterspiele

Sender verteidigt »Genozid«-Kommentar, nimmt ihn aber offline

Die politischen Einordnungen eines Schweizer TV-Kommentators bei der Abfahrt des israelischen Bobfahrers Adam Edelman sorgen für Debatten. Der Sender verteidigt sich, der Sportler sieht es gelassen

 17.02.2026

Brüssel

Streit um Beschneider: US-Botschafter nennt Belgien »antisemitisch«

In mehreren X-Posts griff Bill White die belgische Regierung scharf an, die wiederum sich die Einmischung verbat. Hintergrund ist ein Strafverfahren gegen drei Mohelim in Antwerpen

von Michael Thaidigsmann  17.02.2026

Boston

Dokumentarfilm-Pionier Frederick Wiseman gestorben

»Dokumentarfilme sind wie Theaterstücke, Romane oder Gedichte – sie haben keine messbare soziale Nützlichkeit«, sagte der Verstorbene einst. Er wurde 96 Jahre alt

 17.02.2026

Österreich

Wiener Oberrabbiner wandert nach Israel aus

Sechs Jahre leitete der gebürtige Schweizer Engelmayer mit einer internationalen Berufsbiografie die jüdische Gemeinde in Wien. Jetzt siedelt er mit seiner Familie nach Israel über

von Burkhard Jürgens  16.02.2026 Aktualisiert

Trauer

»Teheran«-Produzentin Dana Eden stirbt mit 52 Jahren

Sie wurde tot in ihrem Hotelzimmer in Athen aufgefunden

 16.02.2026

Bosnien-Herzegowina

Jüdischer Protest gegen rechtsextrexmen Sänger Thompson

Vergangenes Jahr hatte der kroatische Sänger Thompson mit einem Megakonzert in Zagreb einen Zuschauerrekord gebrochen. Bekannt ist er für rechtsnationalistische Auftritte. Jetzt provoziert er erneut

von Markus Schönherr  16.02.2026

»Imanuels Interpreten« (18)

Clive Davis: Der Produzent

Ohne die lebende Legende wäre die Welt um viele umwerfende Songs ärmer. Von Chicago über Whitney Houston bis hin zu Santana: Alle arbeiteten mit ihm

von Imanuel Marcus  16.02.2026