Zusammenarbeit

Preis für jüdisch-muslimischen Dialog

Angesichts von wachsendem Antisemitismus und Islamophobie sei Austausch wichtiger denn je

 21.08.2019 16:40 Uhr

Ausgezeichnet: der amerikanische Rabbiner Marc Schneier Foto: dpa

Angesichts von wachsendem Antisemitismus und Islamophobie sei Austausch wichtiger denn je

 21.08.2019 16:40 Uhr

Für ihr Engagement im muslimisch-jüdischen Dialog sind der Vorsitzende der »Stiftung für ethnische Verständigung« (FFEU), US-Rabbiner Marc Schneier, und der Generalsekretär der Islamischen Weltliga und ehemalige saudische Justizminister, Mohammed bin Abdul Karim Al-Issa, mit dem »Kinder-Abrahams-Preis« der »Florenz Schule für fortgeschrittene Studien zum interreligiösen und interkulturellen Dialog« (FSD) ausgezeichnet worden.

Die Preisverleihung fand am Dienstag im Rahmen des 40. Treffens für Freundschaft zwischen den Völkern statt, wie die FFEU in einem Facebook-Beitrag mitteilte.

europa Angesichts von wachsendem Antisemitismus und wachsender Islamophobie in Europa sei es wichtiger denn je, dass Muslime und Juden zusammenkommen, so Schneier laut Bericht des Senders »Arutz Scheva«. »Wegen unserer Partner in der islamischen Welt ist es uns gelungen, so einen enormen Einfluss in Europa und weltweit zu haben«, so der Rabbiner wörtlich.

Der Preis wird laut Bericht an spirituelle Führungspersönlichkeiten verliehen, die ihr Leben der Förderung von Verständnis und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen religiösen Gruppen und Bürgern verschiedener Glaubensrichtungen widmen.  kna

Auschwitz-Birkenau

Rücktritt aus Protest gegen »Politisierung«

Die Berufung der ehemaligen Ministerpräsidentin Beata Szydło in den Beirat der Gedenkstätte stößt auf Ablehnung

 15.04.2021

Niederlande

Eine private Genisa

Die Altphilologin Channa Kistemaker sammelt und untersucht Siddurim

von Pieter Lamberts  15.04.2021

Griechenland

»Wir leben in Auschwitz«

Holocaust-Verharmlosung und subtiler Antisemitismus sind im Medienalltag präsent

von Wassilis Aswestopoulos  15.04.2021

Bernie Madoff

Finanzbetrüger im Gefängnis gestorben

Bernie Madoff hat mit einem der größten Wall-Street-Skandale Geschichte geschrieben. Nun ist er im Alter von 82 Jahren gestorben

von Hannes Breustedt  15.04.2021 Aktualisiert

Budapest

Singen für ein besseres Ungarn

Der sehbehinderte Liedermacher Tomi Juhász kämpft für eine inklusivere Gesellschaft

von Silviu Mihai  14.04.2021

Nachruf

Immer mit offenem Visier: Isi Leibler gestorben

Der Australier war eine Schlüsselfigur bei der Kampagne für die sowjetischen Juden – er ging keinem Konflikt aus dem Weg

von Michael Thaidigsmann  14.04.2021

Frankreich

Ady Steg mit 96 Jahren gestorben

Er kämpfte im Widerstand gegen die deutschen Besatzer und wurde später eine der bekanntesten jüdischen Persönlichkeiten des Landes

von Michael Thaidigsmann  12.04.2021

Paris

Antisemitische Schmierereien an Elite-Uni Sciences Po

Universitätsleitung verurteile die Hassbotschaften als niederträchtige und feige Tat

 12.04.2021

Großbritannien

»Ende einer Ära«

Jüdische Stimmen zum Tod von Prinz Philip

von Michael Thaidigsmann  09.04.2021