USA

Orthodoxer Jeschiwa-Student erschossen, Motiv noch unklar

Die Tat ereignete sich in Denver, Colorado. Foto: imago images/ZUMA Wire

Es war eine Tat, die alle schockierte: In Denver, im US-Bundesstaat Colorado, wurde in der Nacht zum Mittwoch ein 19-jähriger Student der orthodoxen Jeschiwa »Toras Chaim« vor dem Schulgebäude ermordet. Ob die tödlichen Schüsse einen antisemitischen Hintergrund hatten, ist bislang noch nicht geklärt.

Ein Sprecher der Polizei von Denver sagte der Nachrichtenagentur JTA, man schließe zwar diese Möglichkeit nicht aus, es sehe zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht nach einem solchen Motiv aus.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Kurz zuvor war es zu zwei versuchten Autodiebstählen und bewaffneten Raubüberfällen in der Nähe der Toraschule gekommen, teilten die Ermittler auf einer Pressekonferenz mit. Mehrere Personen hätten sich kurz vor Mitternacht dem Studenten genähert, als dieser gerade dabei war, die Jeschiwa zu verlassen, und feuerten auf ihn. Das Opfer erlag noch in der Nacht im Krankenhaus seinen Schussverletzungen.

RAUBÜBERFÄLLE Später sollen, nimmt die Polizei an, dieselben Verdächtigen in ein Geschäft in eingebrochen sein und einen SUV gestohlen haben. Die Polizei forderte die Öffentlichkeit auf, Hinweise zu geben bei der Suche nach drei Fahrzeugen, die bei den Vorfällen benutzt wurden.

Das Opfer, Shmuel S., stammte aus einem Vorort von Cleveland, Ohio. Die Jeschiwa in Denver ist ein Außenposten der gleichnamigen Jeschiwa in Lakewood, New Jersey. Dort soll das Opfer am Freitagfrüh beigesetzt werden. mth

Vereinte Nationen

Welche Chancen hat Rebeca Grynspan?

Erstmals könnte eine Frau neue UN-Generalsekretärin werden. Mit im Rennen ist Rebeca Grynspan aus Costa Rica. Sollte sie gewählt werden, wäre sie auch die erste jüdische Person im Amt

von Michael Thaidigsmann  22.04.2026

London

Weitere Festnahmen nach Anschlägen auf jüdische Gemeinde

Binnen weniger Wochen werden mehrere jüdische Einrichtungen in London zum Ziel von Brandanschlägen. Nun meldet die Anti-Terror-Einheit der Polizei erneut Festnahmen

 21.04.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Kamele an der Limmat oder wie Zürich mit Tradition umgeht

von Nicole Dreyfus  20.04.2026

Besuch

Milei ist in Israel, um die Botschaft in Jerusalem zu eröffnen

Der argentinische Präsident gilt als enger Verbündeter des jüdischen Staates, es ist sein dritter Besuch binnen zwei Jahren

 19.04.2026

Großbritannien

Weitere Synagoge in London angegriffen

Die Angriffe auf die jüdische Gemeinschaft in Großbritannien reißen nicht ab. Ein angeblicher Drohnenangriff auf die israelische Botschaft hat sich als Falschmeldung herausgestellt

 19.04.2026

Frankreich

Französisches Gericht: Antisemitismus kein Motiv für die Vergiftung jüdischer Familie durch Nanny

Ein Gericht in Versailles sieht Antisemitismus nicht als Motiv des Versuchs einer Nanny, ihre Arbeitgeber und deren Kinder zu vergiften

 19.04.2026

Spanien

Madrid ist raus

Premier Pedro Sánchez geriert sich und seine Anti-Israel-Politik seit dem 7. Oktober 2023 als vorbildlich. Das hat nun Folgen

von Michael Ludwig  19.04.2026

Iran

Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig

Keine 24 Stunden nach der Zusage des Iran, die Straße von Hormus zu öffnen, wurde sie wieder zurückgenommen.

 19.04.2026

Frankreich

43 Jahre nach Anschlag auf jüdisches Lokal: Verdächtiger Palästinenser ausgeliefert

Der Anschlag auf das »Chez Jo Goldenberg« in der französischen Hauptstadt am 9. August 1982 erschütterte das Land und seine jüdische Gemeinschaft schwer

 17.04.2026