Ukraine

Notfallhilfe für Juden

Nach einem Bombenangriff in der Region um Donezk Foto: dpa

Als Notfallhilfe für Juden in den umkämpften Zonen der Ost-Ukraine stellt die Organisation International Fellowship of Christians and Jews (IFCJ) zusätzlich knapp 600.000 Euro zur Verfügung.

Das berichtete die jüdische Nachrichtenagentur Jewish Telegraphic Agency (JTA) am Montag. Das Geld soll dem Bericht zufolge Juden aus Städten wie Donezk, Lugansk und Mariupol zur Verfügung stehen und für Medikamente, Suppenküchen, Unterkünfte und Sicherheitsmaßnahmen sorgen.

Angriff Der Chabad-Schaliach in Mariupol, Mendel Cohen, sagte der Nachrichtenagentur, in der Stadt lebten etwa 7000 Juden. Seit dem Raketenangriff auf den Markt der Stadt am 24. Januar, bei dem 30 Menschen getötet und Hunderte verletzt wurden, haben jedoch viele Juden Mariupol verlassen.

Schätzungen zufolge hat die jüdische Gemeinde etwa 15 Prozent ihrer Mitglieder verloren. Die Organisation IFCJ unterstützt jüdische Gemeinden auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion jährlich mit etwa 20 Millionen Euro. ja

USA

Kol Nidre nur online

Nachdem Hurrikan »Ian« im Südwesten Floridas wütete, passten etliche Gemeinden ihre Gottesdienste an

 06.10.2022

Österreich

Sieben Räume Liebe

Von Lilith bis Leidenschaft: Die Ausstellung »Love me Kosher« im Jüdischen Museum Wien

von Stefan Schocher  02.10.2022

Italien

»Warum jetzt schon verurteilen?«

Nach der Wahl der rechtsextremen »Fratelli d’Italia« zeigt sich die jüdische Gemeinde abwartend

von Daniel Mosseri  01.10.2022

Mexiko

»Jüdische Taliban« fliehen aus Haft

Rund 20 minderjährige Mitglieder der Lev-Tahor-Sekte türmen aus staatlicher Unterbringung im Süden des Landes

 30.09.2022

Nach Haftentlassung

Putin-Kritiker verlässt Russland

Der jüdische Oppositionelle Leonid Gosman ist wieder frei und nach Israel ausgereist

 29.09.2022

Jerusalem

Wie viele Juden weltweit gibt es?

Die Jewish Agency for Israel hat ihre neue Statistik vorgestellt

 28.09.2022

Moskau

Düstere Botschaft von Putin an Russlands Juden

Rosch-Haschana-Gruß aus dem Kreml klingt wie eine Drohung – Jerusalem verurteilt Referendum in der Ostukraine

von Sabine Brandes  28.09.2022

Interview

»Kanonenfutter für Putin«

Der israelische Historiker Samuel Barnai über die Folgen von Putins Teilmobilisierung und der Scheinreferenden in den besetzten ukrainischen Gebieten

von Michael Thaidigsmann  28.09.2022

Italien

»Parallelen zu den 30er-Jahren«

Vor den Wahlen äußern sich Juden in Südtirol besorgt und wütend über die postfaschistische Partei »Fratelli d’Italia«

von Blanka Weber  25.09.2022