USA

Monica Lewinsky ist neues Gesicht eines Modelabels

Monica Lewinsky Foto: picture alliance / CraSH/imageSPACE/MediaPunch

USA

Monica Lewinsky ist neues Gesicht eines Modelabels

Die Kampagne ist zugleich ein Aufruf an amerikanische Frauen, an Wahlen teilzunehmen

 27.02.2024 15:45 Uhr

Die inzwischen 50-jährige Monica Lewinsky ist nun als Model für eine neue Werbekampagne der Damenbekleidungsmarke Reformation tätig. Auf neuen Bildern war sie in diversen Outfits zu sehen - darunter ein tiefrotes Frühlingskleid und eine Business-Kombination.

Die Kampagne ist zugleich ein Aufruf an amerikanische Frauen, wählen zu gehen. Zu diesem Zweck ging Reformation eine Partnerschaft mit der Plattform vote.com ein. Auch aufgrund ihrer Zeit im Weißen Haus wurde Lewinsky als richtige Wahl angesehen. Erfahrung als Model konnte sie bereits zuvor sammeln.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Handtaschen und Aktivismus

Von 1995 bis 1997, als sie als Praktikantin im Weißen Haus tätig war, hatte sie eine Sex-Affäre mit Präsident Bill Clinton. Ihre frühere Kollegin Linda Tripp, die sie eingeweiht hatte, brachte den Skandal an die Öffentlichkeit. Die Republikaner nutzten die Affäre für ein Amtsenthebungsverfahren, scheiterten jedoch.

Später war Monica Lewinsky als TV-Persönlichkeit aktiv. Auch stellte sie Design-Handtaschen vor, bevor sie in London ein Psychologiestudium aufnahm. Basierend auf ihren Erfahrungen mit dem »Clinton-Lewinsky-Skandal« wurde sie zudem zu einer Aktivistin gegen Online-Mobbing.

Ihr Vater Bernard Lewinsky ist der Sohn deutscher Juden, die vor den Nazis nach El Salvador flohen, um später in die USA einzuwandern. Monica Lewinskys Mutter Marcia stammt von litauischen und russischen Juden ab. im

Internetbetrug

Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau warnt vor Fake-Webseite

Wer die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besuchen will, muss bei der Buchung aufpassen. Denn aktuell gibt es eine gefakte Webseite, teilte die Gedenkstätte mit

von Christiane Laudage  04.11.2026

Brasilien

Kein Freund Israels

Nach dem überraschenden Wahlsieg des linken Präsidenten Lula gibt sich die jüdische Gemeinde des Landes dennoch zuversichtlich

von Andreas Knobloch  04.11.2026

USA

Jüdische MAGA-Aktivistin an der Uni mit Tod bedroht

Die jüdische Studentin und Trump-Unterstützerin Liz Benichou wurde auf dem Campus der University of Michigan attackiert und zu Boden gestoßen

von Nicole Dreyfus  04.11.2026

USA

»Viele jüdische Wähler haben mit zugehaltener Nase abgestimmt«

Der jüdische Rechtsanwalt und Historiker Michael Traison über den Erdrutschsieg der Demokraten bei den Midterms und die möglichen Folgen für Amerikas Beziehungen zu Israel

von Michael Thaidigsmann  04.11.2026

USA

Die innere Sicherheit

Wie jüdische Gemeinden ihren Alltag gegen wachsenden Antisemitismus verteidigen – und sich zunehmend selbst schützen müssen. Ein Ortsbesuch in Washington, D.C. und Miami

von Katrin Richter  02.11.2026

Sprachen

Neues Spanisch-Wörterbuch: »Jüdisch« bleibt ein Synonym für »geizig«

Die Real Academia Española weigert sich, einen argentinischen Richterspruch umzusetzen - auch in der Neuausgabe ihres Kompendiums der spanischen Sprache findet sich ein Beispiel für Alltagsantisemitismus

von Michael Thaidigsmann  02.11.2026

Polizisten und Demonstranten vor der US-Botschaft in London

Proteste

Erneut Hunderte Festnahmen bei Gaza-Demo in London

Seit dem Verbot von Palestine Action sind in Großbritannien Tausende Menschen festgenommen worden. Auch bei einer Kundgebung in London griff die Polizei ein

 01.11.2026

Italien

Mann in Mailand wegen Anschlagsplänen auf Synagoge festgenommen

Im Großraum Mailand stellt die Polizei einen 22 Jahre alten Mann, der Anschläge auf eine Synagoge und eine islamische Einrichtung geplant haben soll. Die Hintergründe sind noch unklar

 29.10.2026

»A young woman in a dress and a man in a plaid shirt sit at a small outdoor restaurant table at night, smiling and talking, with food and drinks on the table and city lights in the background.«

Hollywood

Nach dem Happy End ist davor

In der dritten Staffel der Erfolgsserie »Nobody Wants This« machen Joanne und ihr »Hot Rabbi« den Neben-Romanzen Platz. Und dann wird auch noch konvertiert. Spoiler Alert

von Sophie Albers Ben Chamo  29.10.2026