Grossbritannien

Mann der guten Taten

Labour-Chef Keir Starmer Foto: imago images/PA Images

Für viele jüdische Gemeinden weltweit ist der November auch in diesem Jahr ein Monat der guten Taten. Dies markiert besonders der Mitzvah Day.

In London beteiligte sich am Sonntag laut britischen Medienberichten auch der neue Labour-Chef Keir Starmer an dem Projekt. Er half in der South Hampstead Synagogue bei der Annahme von gespendeten Lebensmitteln und Kosmetikartikeln, die an drei örtliche Wohltätigkeitsvereine verteilt werden.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

»Ich wünschte, diese Spenden wären nicht nötig«, sagte Starmer, »aber es erfüllt mich mit Hoffnung, wenn ich sehe, wie großzügig und belastbar sich unsere Gemeinde angesichts der Herausforderungen der vergangenen Monate gezeigt hat.«

Der Mitzvah Day sei eine »wunderbare Gelegenheit, dass Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit zusammenarbeiten«. Dies bereichere die Nachbarschaft.

Antisemitismus Nur zweieinhalb Wochen zuvor hatte Starmer einen, wie er damals sagte, »Tag der Schande« erlebt. Ein Untersuchungsbericht der staatlichen Gleichheits- und Menschenrechtskommission (EHRC) sprach davon, dass Labour in den vergangenen Jahren unter Starmers Vorgänger Jeremy Corbyn jüdische Mitglieder und Juden schikaniert und diskriminiert habe.

Starmer reagierte sofort und forderte, es solle »Null Toleranz« für Antisemiten geben. Vorgänger Corbyn flog daraufhin aus der Labour-Fraktion im Parlament hinaus, und bis Anfang der Woche ruhte seine Parteimitgliedschaft. ja

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Irland

Ausgerechnet eine Antisemitismuskonferenz fällt dem Judenhass zum Opfer

In Dublin fand eine Tagung von Antisemitismusbeauftragten und jüdischen Vertretern statt. Ein Hotel verweigerte die Unterbringung. Für Irlands Gemeindevorsitzenden zeigt das, wie Antisemitismus sich immer wieder neu manifestiert

von Maurice Cohen  14.10.2026

USA

Süß und gut zu werfen

»Sunkist Fruit Gems« gehören in vielen Gemeinden zum Feiern. Ihr angekündigtes Aus sorgte für Aufregung – nun kommen sie zurück

von Sophie Albers Ben Chamo  13.10.2026

»Imanuels Interpreten« (26)

Paul Simon: Der Brückenbauer

Seit den 60er Jahren schreibt und spielt der New Yorker Künstler Musik, deren Texte durchweg stark sind. Mehrere Generationen haben zugehört. Heute wird das jüdische Talent 85 Jahre alt

von Imanuel Marcus  13.10.2026

Katharina von Schnurbein

»Ich habe das Gefühl, den richtigen Weg gegangen zu sein«

Die EU-Antisemitismusbeauftragte Katharina von Schnurbein wechselt von Brüssel nach Berlin. Sie folgt dort Felix Klein nach. Ein Porträt

von Michael Thaidigsmann  14.10.2026 Aktualisiert

Porträt

Geboren in Auschwitz

Angela Orosz-Richt kam im Dezember 1944 in einer Baracke des deutschen Vernichtungslagers zur Welt. Im Januar wird sie bei der Gedenkstunde im Deutschen Bundestag sprechen. Unserem Autor hat sie ihr bewegtes Leben geschildert

von Michael Thaidigsmann  09.10.2026

Österreich

»Die schönste Synagoge der Welt«

Nach aufwendiger Renovierung wurde der Wiener Stadttempel feierlich wiedereröffnet

von Stefan Schocher  08.10.2026

Miami

Tage wie Zwiebeln, Tage wie Honig

Zwei Überlebende des Nova Festivals haben drei Jahre nach dem 7. Oktober 2023 über den Tag gesprochen, der alles veränderte

von Katrin Richter  08.10.2026

7. Oktober

London: Maskierte Aktivisten protestieren gegen jüdischen Dachverband

Antiisraelische Aktivisten haben den Jahrestag des 7. Oktober 2023 zum Anlass genommen, das Board of Deputies of British Jews verbal anzugreifen. Es gab mehrere Festnahmen

 07.10.2026

Top 50

Die einflussreichsten Juden

Wie in jedem Jahr hat die »Jerusalem Post« ihr Ranking veröffentlicht – mit mehr Frauen und Gruppenplätzen

von Michael Thaidigsmann  07.10.2026