Italien

Jüdisches Museum und Kolosseum planen Kooperation

Kolosseum in Rom Foto: Thinkstock

Das italienische Jüdische Nationalmuseum in Ferrara und der Archäologische Park des Kolosseum in Rom wollen in Forschung und Ausstellungen zusammenarbeiten. Im Brennpunkt steht die jüdische Geschichte ab der Zerstörung Jerusalems durch römische Truppen.

Ein entsprechendes Abkommen soll am Montag im antiken Senatsgebäude des Forum Romanum unterzeichnet werden, wie das italienische Kulturministerium in Rom mitteilte.

Symbolische Anknüpfungspunkte für die Kooperation sind nach Angaben des Archäologischen Parks der Titusbogen, Friedenstempel und das Kolosseum, die mit Mitteln aus der Jerusalemer Kriegsbeute und unter Einsatz jüdischer Zwangsarbeiter errichtet wurden.

Ein entsprechendes Abkommen soll am Montag im antiken Senatsgebäude des Forum Romanum unterzeichnet werden.

Der Titusbogen erinnert mit einem Relief des römischen Triumphzuges an den Sieg über die jüdischen Aufständischen. Bekannt ist die Darstellung durch die Menora.

Die erst vor kurzem freigelegte Kultaula des Friedenstempels an der Via dei Fori Imperiali ist der letzte bekannte Aufstellungsort des legendären goldenen Leuchters. Die Menora wurde dort zusammen mit anderen Schätzen als Zeichen der Unterwerfung Jerusalems gezeigt. Sie gilt heute als verschollen.  kna

Frankreich

Schrecken der Milliardäre

Der jüdische Ökonom Gabriel Zucman fordert eine stärkere Besteuerung der Superreichen. Beim Geldadel stoßen seine Ideen jedoch auf heftigen Widerstand

von Christine Longin  19.08.2026

Debatte

Zentralrat der Juden übt scharfe Kritik an Itamar Ben-Gvir

Israels rechtsextremer Minister Ben-Gvir wirbt unverhohlen für Tötungen im Gazastreifen. Das sorgt international für Entsetzen - auch beim jüdischen Dachverband in Deutschland

 18.08.2026 Aktualisiert

Portugal

Staatsanwaltschaft soll Antisemitismus-Vorwürfe an Universität Coimbra untersuchen

Auch auf dem Campus im Coimbra wird offenbar antisemitische Propaganda verbreitet. Ein jüdischer Student soll Todesdrohungen erhalten haben

 18.08.2026

USA

Die berühmteste Nähmaschine der Welt

Vor 175 Jahren ließ Isaac M. Singer seine »Sewing Machine« patentieren – und löste damit in der Textilindustrie und in Privathaushalten eine Revolution aus

von Sarah Thalia Pines  17.08.2026

Bern

Verantwortung lässt sich nicht neutralisieren

Die Schweiz debattiert anlässlich einer Volksabstimmung über ihre Neutralität. Ein Kommentar von JA-Schweiz-Korrespondentin Nicole Dreyfus

von Nicole Dreyfus  16.08.2026

Los Angeles

Rekord-Deal in der NBA: Iger und Kushner kaufen die LA Lakers

Die beiden jüdischen Geschäftsmänner Bob Iger und Joshua Kushner übernehmen das Basketball-Team für 12,5 Milliarden US-Dollar

 16.08.2026

Österreich

Vermisste Israelinnen in Wien: Polizei stellt Suche ein

Europol hat die Ermittlungen im Fall der in Wien vermissten Israelinnen übernommen. Auch der Mossad soll vor Ort sein. Es wird davon ausgegangen, dass Mutter und Tochter nicht mehr in der Stadt sind

 14.08.2026

Antisemitismus

»Schade, dass Hitler den Job nicht vollendet hat«

Ein Mann aus Irland äußerte sich bei einer Begegnung mit jüdischen Touristen in einem französischen Supermarkt antisemitisch und drohte dem Paar gar mit Erschießung.

 14.08.2026

Wien

Vermisste Israelinnen: Gerüchte sorgen für Aktiensturz

Im Fall der vermissten Mutter und Tochter in Österreich haben Gerüchte in den sozialen Medien zu einem Kurssturz bei der israelischen Bank geführt, bei der eine der Frauen arbeitet

 13.08.2026