Dallas

Jewish Federation schockiert

Schutzsuchende und Polizisten in Dallas Foto: dpa

Bei einer Anti-Rassismus-Demonstration im texanischen Dallas haben Heckenschützen in der vergangenen Nacht zehn Polizisten angeschossen. Drei davon wurden so schwer verletzt, dass sie mittlerweile gestorben sind, zwei würden zurzeit operiert, bei dreien sei der Zustand kritisch, twitterte die Polizei in Dallas.

Trauer Die Jewish Federation of Greater Dallas hat sich vor wenigen Stunden auf ihrer Facebook-Seite zu den Attacken geäußert: »Wir sind schockiert und entsetzt über die Angriffe auf die Polizei von Dallas. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Verwundeten und den Familien, die den sinnlosen Tod ihrer geliebten Menschen betrauern.«

Die lokalen Ordnungskräfte, hieß es in dem Post, seien vor Ort gewesen, um die Sicherheit der friedlichen Demonstration zu garantieren. »Die Gewaltspirale, die unser Land überschwemmt, ist sinnlos und verwerflich. Mögen sich die Vernünftigen in unserem Land durchsetzen.«

demonstrationen In den vergangenen zwei Tagen waren Philando Castile und Alton Sterling durch Schüsse von Polizisten in den Bundesstaaten Minnesota und Louisiana getötet worden. Die Videos darüber breiten sich viral in den sozialen Medien aus. In zahlreichen Städten in den USA wurde infolgedessen zu Anti-Rassismus-Demonstrationen aufgerufen. kat

Hollywood

Der unaufgeregte Glam der Zoë Kravitz

Die Tochter berühmter Eltern hat sich eine eigene Karriere aufgebaut – und ist stolz auf ihre afroamerikanischen und jüdischen Wurzeln

von Nicole Dreyfus  17.05.2026

Belgien

Uni-Rektorin: »Haben bereits viele Partnerschaften verloren«

Die Besetzer verlangen einen vollständigen Boykott Israels und wollen weitermachen - obwohl die Uni-Leitung ihnen nun erneut entgegenkam

von Michael Thaidigsmann  15.05.2026

Jewrovision 2026

Die Nervosität steigt …

Schon bald gehen die Scheinwerfer an und 600 jüdische Jugendliche aus ganz Deutschland werden ihre Showacts zum Besten geben

von Nicole Dreyfus  15.05.2026

Genf

Ronald Lauder warnt vor Entfremdung zwischen Israel und der Diaspora

»Wir müssen bestehende Risse reparieren, bevor es zu spät ist«, sagt der Präsident des Jüdischen Weltkongresses

 15.05.2026

Nachruf

Mann mit Prinzipien

Ein halbes Jahrhundert lang stand »Abe« Foxman im Dienst der Anti-Defamation League, die Hälfte davon als ihr Chef. Nun ist der Schoa-Überlebende im Alter von 86 Jahren gestorben

von Michael Thaidigsmann  14.05.2026

Washington D.C.

Mehr als eine Million Dollar für Schutz jüdischer Einrichtungen in Los Angeles

Das Geld fließt ins Community Security Initiative Program. Das Projekt arbeitet mit jüdischen Einrichtungen zusammen und koordiniert Kontakte zu Sicherheits- und Rettungsbehörden

 12.05.2026

Jubilar

Architektur als Zeichen der Hoffnung - Daniel Libeskind wird 80

Das Jüdische Museum Berlin, der Masterplan für Ground Zero in New York: Für den Amerikaner ist Bauen Teil der Erinnerungskultur

von Sigrid Hoff  12.05.2026

Meinung

Wer definiert das Judentum?

Die Theologische Fakultät der Universität Freiburg im Üechtland verleiht dem messianischen Rabbiner Mark S. Kinzer die Ehrendoktorwürde. Das belastet das jüdische Verhältnis zu einem katholischen Partner

von Zsolt Balkanyi-Guery  12.05.2026

Essay

Warum ich Zionist bin

Heute ist Zionismus für viele ein Schimpfwort und gleichbedeutend mit Rassismus. Da muss eine Verwechslung vorliegen. Antizionismus ist Rassismus. Der Zionismus ist die selbstverständlichste Antwort auf zweitausend Jahre Verfolgung, Vertreibung und Völkermord

von Mathias Döpfner  12.05.2026