Dallas

Jewish Federation schockiert

Schutzsuchende und Polizisten in Dallas Foto: dpa

Bei einer Anti-Rassismus-Demonstration im texanischen Dallas haben Heckenschützen in der vergangenen Nacht zehn Polizisten angeschossen. Drei davon wurden so schwer verletzt, dass sie mittlerweile gestorben sind, zwei würden zurzeit operiert, bei dreien sei der Zustand kritisch, twitterte die Polizei in Dallas.

Trauer Die Jewish Federation of Greater Dallas hat sich vor wenigen Stunden auf ihrer Facebook-Seite zu den Attacken geäußert: »Wir sind schockiert und entsetzt über die Angriffe auf die Polizei von Dallas. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Verwundeten und den Familien, die den sinnlosen Tod ihrer geliebten Menschen betrauern.«

Die lokalen Ordnungskräfte, hieß es in dem Post, seien vor Ort gewesen, um die Sicherheit der friedlichen Demonstration zu garantieren. »Die Gewaltspirale, die unser Land überschwemmt, ist sinnlos und verwerflich. Mögen sich die Vernünftigen in unserem Land durchsetzen.«

demonstrationen In den vergangenen zwei Tagen waren Philando Castile und Alton Sterling durch Schüsse von Polizisten in den Bundesstaaten Minnesota und Louisiana getötet worden. Die Videos darüber breiten sich viral in den sozialen Medien aus. In zahlreichen Städten in den USA wurde infolgedessen zu Anti-Rassismus-Demonstrationen aufgerufen. kat

Treffen

Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan - mit Cap und Kapuze

Der Musiker und Songwriter Bob Dylan ist 1997 zum ersten Mal einem Papst begegnet - damals in Bologna, bei einem Jugendtreffen. Nun kam er in den Vatikan und sprach dort mit einem Landsmann

von Ludwig Ring-Eifel  05.11.2026

Meister der Melancholie

Leonard Cohen: »Jikan der Stille« lebte seine Religion - und auch eine andere

Seine Lieder sind geheimnisvoll, oft düster - und doch von beklemmender Schönheit. Leonard Cohen war nie zu greifen, mit niemandem zu vergleichen. Vor zehn Jahren ist er gestorben

von Alexander Brüggemann  05.11.2026

Internetbetrug

Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau warnt vor Fake-Webseite

Wer die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besuchen will, muss bei der Buchung aufpassen. Denn aktuell gibt es eine gefakte Webseite, teilte die Gedenkstätte mit

von Christiane Laudage  04.11.2026

Brasilien

Kein Freund Israels

Nach dem überraschenden Wahlsieg des linken Präsidenten Lula gibt sich die jüdische Gemeinde des Landes dennoch zuversichtlich

von Andreas Knobloch  04.11.2026

USA

Jüdische MAGA-Aktivistin an der Uni mit Tod bedroht

Die jüdische Studentin und Trump-Unterstützerin Liz Benichou wurde auf dem Campus der University of Michigan attackiert und zu Boden gestoßen

von Nicole Dreyfus  04.11.2026

USA

»Viele jüdische Wähler haben mit zugehaltener Nase abgestimmt«

Der jüdische Rechtsanwalt und Historiker Michael Traison über den Erdrutschsieg der Demokraten bei den Midterms und die möglichen Folgen für Amerikas Beziehungen zu Israel

von Michael Thaidigsmann  04.11.2026

USA

Die innere Sicherheit

Wie jüdische Gemeinden ihren Alltag gegen wachsenden Antisemitismus verteidigen – und sich zunehmend selbst schützen müssen. Ein Ortsbesuch in Washington, D.C. und Miami

von Katrin Richter  02.11.2026

Sprachen

Neues Spanisch-Wörterbuch: »Jüdisch« bleibt ein Synonym für »geizig«

Die Real Academia Española weigert sich, einen argentinischen Richterspruch umzusetzen - auch in der Neuausgabe ihres Kompendiums der spanischen Sprache findet sich ein Beispiel für Alltagsantisemitismus

von Michael Thaidigsmann  02.11.2026

Polizisten und Demonstranten vor der US-Botschaft in London

Proteste

Erneut Hunderte Festnahmen bei Gaza-Demo in London

Seit dem Verbot von Palestine Action sind in Großbritannien Tausende Menschen festgenommen worden. Auch bei einer Kundgebung in London griff die Polizei ein

 01.11.2026