Griechenland

Israelisches Paar in Athen angegriffen

Die Einkaufstraße Ermou im Zentrum von Athen Foto: picture alliance / Schoening

Zwei arabischsprachige Männer haben in der Nacht zum Samstag nahe der beliebten Ermou-Straße im Zentrum von Athen ein israelisches Paar mit einem Messer angegriffen. Wie israelische Medien berichteten, hatten die Frau und der Mann (40) gerade ein Restaurant verlassen und waren in eine Seitenstraße eingebogen. Beide sollen zum Zeitpunkt des Angriffs Halsketten mit einem Davidstern getragen haben.

Der Mann und die Frau wurden leicht am Kopf und am Bein verletzt

Medienberichten zufolge waren die beiden Israelis auf dem Rückweg in ihr Hotel. Die Frau sei leicht verletzt worden, der Mann habe leichte Verletzungen am Kopf erlitten und Stichverletzungen am Bein. Sie wurden in einem Krankenhaus versorgt, konnten es jedoch bald wieder verlassen.

Uzi, ein Israeli, der im Restaurant neben den beiden gesessen hatte, sagte dem israelischen Nachrichtensender N12: »Wir folgten dem Paar aus dem Restaurant und hörten, dass sie laut Hebräisch sprachen. Arabisch sprechende Passanten hörten die beiden und gingen auf sie zu. Ich hörte, wie sie Hallo sagten, und dann begannen sie, sie anzugreifen und mit einem Messer auf sie einzustechen.«

Er sei noch eine Viertelstunde am Tatort geblieben, während Polizeibeamte versuchten, die fliehenden Angreifer zu fassen, so der Augenzeuge.

Das israelische Außenministerium teilte Medienberichten zufolge mit, einer der Angreifer stamme aus Gaza und habe zuvor an »pro-palästinensischen« Demonstrationen teilgenommen. Er konnte gefasst und festgenommen wurde. Der andere Angreifer sei entkommen. ja

Polen

Rechtsradikaler Politiker schockiert mit israelischer Hakenkreuzfahne

Am Holocaustgedenktag warf Konrad Berkowicz Israel im Sejm vor, das neue Dritte Reich zu sein

 14.04.2026

Warschau

Absage an Antisemitismus: Polnische Bischöfe besuchen Synagogen

Vor 40 Jahren umarmte Papst Johannes Paul II. in Roms Hauptsynagoge den dortigen Oberrabbiner. In Polen erinnern nun Bischöfe an diesen Meilenstein in den katholisch-jüdischen Beziehungen. Es gibt aber auch Misstöne

von Oliver Hinz  14.04.2026

Nordmazedonien

Brandanschlag auf Synagoge in Skopje

Zwei bislang unbekannte Täter verschafften sich Zugang zum Eingangsbereich des Gotteshauses und versuchten, ihn in Brand zu setzen

von Nicole Dreyfus  14.04.2026

Meinung

Israel, Ungarn und die Abwahl Viktor Orbáns

Mit dem langjährigen Ministerpräsidenten hatte der jüdische Staat einen Verbündeten in der EU. Dennoch könnte dessen Abwahl eine Chance sein, das ungarisch-israelische Verhältnis auf eine nachhaltigere Grundlage zu stellen

von Domokos Szabó  14.04.2026

Ungarn

Netanjahu gratuliert Wahlsieger Magyar – und lobt Orban

Israels Premier: »Orban ist ein wahrer Freund Israels, der fest an der Seite Israels stand angesichts ungerechter internationaler Verleumdungen«

 13.04.2026

Nachruf

Ein Leben, das amtlich nicht vorgesehen war

Mit Robert Kreutner ist einer der letzten Menschen, der 1938 vom St. Galler Polizeihauptmann Paul Grüninger gerettet wurde, gestorben

von Stefan Keller  13.04.2026

Budapest

Nach Wahlsieg: Magyar äußert sich erstmals zu Israel

Ungarns designierter Ministerpräsident will künftig wieder mit dem Internationalen Strafgerichtshof kooperieren. Auch zu möglichen EU-Sanktionen gegen Israel bezog Péter Magyar Stellung

 13.04.2026

Meinung

Hoffentlich wird Viktor Orbán abgewählt

Am 12. April stehen in Ungarn Wahlen an. Unter seinem langjährigen Ministerpräsidenten ist das Land zu einem russischen U-Boot in der Europäischen Union geworden

von Joshua Schultheis  12.04.2026 Aktualisiert

Washington

Warum jetzt? Melania Trumps rätselhafter Epstein-Auftritt

Melania Trump tritt kaum allein vor die Presse. Doch jetzt spricht sie über ein Thema, das ihr Ehemann so gern umschiffen wollte: den Epstein-Skandal

 10.04.2026