Griechenland

Israelisches Paar in Athen angegriffen

Die Einkaufstraße Ermou im Zentrum von Athen Foto: picture alliance / Schoening

Zwei arabischsprachige Männer haben in der Nacht zum Samstag nahe der beliebten Ermou-Straße im Zentrum von Athen ein israelisches Paar mit einem Messer angegriffen. Wie israelische Medien berichteten, hatten die Frau und der Mann (40) gerade ein Restaurant verlassen und waren in eine Seitenstraße eingebogen. Beide sollen zum Zeitpunkt des Angriffs Halsketten mit einem Davidstern getragen haben.

Der Mann und die Frau wurden leicht am Kopf und am Bein verletzt

Medienberichten zufolge waren die beiden Israelis auf dem Rückweg in ihr Hotel. Die Frau sei leicht verletzt worden, der Mann habe leichte Verletzungen am Kopf erlitten und Stichverletzungen am Bein. Sie wurden in einem Krankenhaus versorgt, konnten es jedoch bald wieder verlassen.

Uzi, ein Israeli, der im Restaurant neben den beiden gesessen hatte, sagte dem israelischen Nachrichtensender N12: »Wir folgten dem Paar aus dem Restaurant und hörten, dass sie laut Hebräisch sprachen. Arabisch sprechende Passanten hörten die beiden und gingen auf sie zu. Ich hörte, wie sie Hallo sagten, und dann begannen sie, sie anzugreifen und mit einem Messer auf sie einzustechen.«

Er sei noch eine Viertelstunde am Tatort geblieben, während Polizeibeamte versuchten, die fliehenden Angreifer zu fassen, so der Augenzeuge.

Das israelische Außenministerium teilte Medienberichten zufolge mit, einer der Angreifer stamme aus Gaza und habe zuvor an »pro-palästinensischen« Demonstrationen teilgenommen. Er konnte gefasst und festgenommen wurde. Der andere Angreifer sei entkommen. ja

Großbritannien

Frauen haben Besseres verdient

Die Journalistin Marina Gerner beklagt in ihrem Buch fehlende Innovationen im Bereich Frauengesundheit – und eckt nicht nur mit dem Titel an

von Amie Liebowitz  28.11.2025

Kultur

André Heller fühlte sich jahrzehntelang fremd

Der Wiener André Heller ist bekannt für Projekte wie »Flic Flac«, »Begnadete Körper« und poetische Feuerwerke. Auch als Sänger feierte er Erfolge, trotzdem konnte er sich selbst lange nicht leiden

von Barbara Just  28.11.2025

Niederlande

Demonstranten stören Vorlesung in Gedenken an Nazi-Gegner

An der Universität Leiden erzwangen antiisraelische Studenten die Verlegung einer Gedächtnisvorlesung zum Andenken an einen Professor, der während der Nazi-Zeit gegen die Judenverfolgung protestiert hatte

von Michael Thaidigsmann  28.11.2025

Großbritannien

Verdächtiger nach Anschlag auf Synagoge in Manchester festgenommen

Der Angriff auf die Synagoge am Vorabend des höchsten jüdischen Feiertags Jom Kippur sorgte international für Bestürzung. Jetzt wurde ein weiterer Tatverdächtiger festgenommen

von Burkhard Jürgens  27.11.2025

Bereit fürs ICZ-Präsidium: Noëmi van Gelder, Arthur Braunschweig und Edi Rosenstein (v.l.n.r.)

Interview

»Meinungsvielfalt gilt es auszuhalten« 

Am 8. Dezember wählt die Gemeindeversammlung der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich ein neues Präsidium. Ein Gespräch mit den Kandidaten über Herausforderungen an die Gemeinde, Grabenkämpfe und Visionen

von Nicole Dreyfus  27.11.2025

Schweiz

Antisemitismus auch in der queeren Szene benennen

Viele Jüdinnen und Juden fühlen sich teils unsicher, wenn in der queeren Szene über Israel gesprochen wird. Der Verein Keschet will das ändern

von Nicole Dreyfus  27.11.2025

Das Ausmalbuch "From the river to the sea" in einer Buchhandlung in Zürich.

Meinung

Mit Kufiya und Waffen

Ein Kinderbuch mit Folgen

von Zsolt Balkanyi-Guery  27.11.2025

USA

Personifizierter Hass

Menschen wie Nick Fuentes waren lange ein Nischenphänomen. Nun drängen sie in den Mainstream - und sind gefährlicher denn je

von Sophie Albers Ben Chamo  26.11.2025

Meinung

Die polnische Krankheit

Der Streit um einen Tweet der israelischen Schoa-Gedenkstätte Yad Vashem zeigt, dass Polen noch immer unfähig ist, sich ehrlich mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen

von Jan Grabowski  26.11.2025