Hurrikan Harvey

Houston in Not

Vor allem Vororte im Südwesten der Stadt stehen unter Wasser. Foto: dpa

Der Hurrikan Harvey hat das Leben in der texanischen Millionenstadt Houston nahezu lahmgelegt. Der stärkste Wirbelsturm seit zwölf Jahren erreichte am Freitagabend Texas und brachte enorme Niederschläge mit sich. Vor allem Vororte im Südwesten der Stadt stehen unter Wasser. Ein Ende des Regens ist nicht in Sicht.

Auch die jüdische Gemeinschaft ist von dem Hurrikan betroffen. Die meisten Gemeindezentren bleiben seit Freitag vorsorglich geschlossen.

Rettung Wie die Jewish Federation of Houston auf ihrer Facebookseite schrieb, versorge man die von den Fluten eingeschlossenen Menschen mit Wasser, Nahrung und Medikamenten und bemühe sich, ihre Rettung zu organisieren. Viele Familien warten auf Boote oder Hubschrauber, die sie aus dem Katastrophengebiet in Sicherheit bringen.

Auch die örtliche Niederlassung von Chabad in der texanischen Stadt Corpus Christi rund 150 Kilmeter südlich von Texas versucht zu helfen. »Wir unterstützen unsere Nachbarn und Freunde, die stark betroffen sind«, erklärte Rabbi Naftali Shmukler auf Facebook. »Wir arbeiten mit Freiwilligen zusammen, die Wasser und Generatoren für die Bewohner in den am stärksten betroffenen Gebieten von Padre Island in Corpus Christi, Port Aransas und Rockport bringen.«

Viele jüdische Organisationen, darunter die Jewish Federations of North America, errichteten Hilfsfonds und rufen zu Spenden auf: www.bit.ly/2xEyWvy. ja

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