Italien

Hilfe nach dem Erdbeben

Bei dem Erdbeben mit einer Stärke von 6,2 auf der nach oben offenen Richterskala kamen am Mittwoch mehr als 240 Menschen ums Leben. Foto: dpa

Nach dem schweren Erdbeben am Mittwochmorgen in Zentralitalien hat die jüdische Gemeinschaft in Rom ein Zentrum für Blutspender eingerichtet. Noemi Di Segni, Präsident der Union italienischer jüdischer Gemeinden (UCEI), sagte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Jewish Telegraphic Agency (JTA), die Juden Italiens seien solidarisch mit den Opfern der Katastrophe und wollten konkrete und sofortige Hilfe leisten, um der Notsituation zu begegnen.

Das Zentrum für Blutspenden wurde gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde Roms, einer jüdischen medizinischen Vereinigung und einer Organisation jüdischer Blutspender ins Leben gerufen.

RichterSkala Bei dem Erdbeben mit einer Stärke von 6,2 auf der nach oben offenen Richterskala kamen am Mittwoch fast 250 Menschen ums Leben. Der Erdstoß war auch in der gut 160 Kilometer entfernten Hauptstadt Rom deutlich zu spüren. Die Zahl der Opfer könnte noch weiter ansteigen. Von schweren Schäden waren vor allem die Orte Accumoli, Amatrice, Posta, Pescara del Tronto und Arquata del Tronto betroffen. Tausende von Menschen wurden obdachlos. In der Region gibt es keine jüdischen Gemeinden.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu kondolierte am Mittwoch und wünschte den Verletzten eine schnelle Genesung. Er bot Italien außerdem Hilfe aus Israel bei der Suche nach Verschütteten an.

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