IsraAid

Hilfe im Mittelmeer

Gefährliche Überfahrt Foto: dpa

Mitglieder der israelischen Hilfsorganisation IsraAID haben am Sonntag im Mittelmeer ein Boot mit Flüchtlingen gerettet. Wie Jerusalemer Medien berichteten, konnten viele der Insassen nicht schwimmen.

»Das Boot kam bis fast an die griechische Küste, als plötzlich der Motor explodierte und es umkippte«, erklärte IsraAID-Gründer Shachar Zahavi. »Einige Frauen, Kinder und Babys konnten nicht schwimmen. Unsere Mitarbeiter sprangen sofort ins Wasser und retteten sie vor dem Ertrinken.«

passagiere Den Helfern gelang es, alle Passagiere sicher ans Ufer zu bringen. Dort kümmerte sich ein medizinisches Team von IsraAID um die Gestrandeten, andere Mitarbeiter versorgten sie mit Essen und Wasser.

Die Organisation IsraAid wurde 2001 gegründet. Unter ihrem Dach leisten israelische und jüdische Gruppen humanitäre Hilfe in Katastrophengebieten weltweit, so zum Beispiel nach dem Erdbeben 2010 in Haiti oder nach dem Tsunami 2004 in Sri Lanka. ja

Belgien

Uni-Rektorin: »Haben bereits viele Partnerschaften verloren«

Die Besetzer verlangen einen vollständigen Boykott Israels und wollen weitermachen - obwohl die Uni-Leitung ihnen nun erneut entgegenkam

von Michael Thaidigsmann  15.05.2026

Jewrovision 2026

Die Nervosität steigt …

Schon bald gehen die Scheinwerfer an und 600 jüdische Jugendliche aus ganz Deutschland werden ihre Showacts zum Besten geben

von Nicole Dreyfus  15.05.2026

Genf

Ronald Lauder warnt vor Entfremdung zwischen Israel und der Diaspora

»Wir müssen bestehende Risse reparieren, bevor es zu spät ist«, sagt der Präsident des Jüdischen Weltkongresses

 15.05.2026

Nachruf

Mann mit Prinzipien

Ein halbes Jahrhundert lang stand »Abe« Foxman im Dienst der Anti-Defamation League, die Hälfte davon als ihr Chef. Nun ist der Schoa-Überlebende im Alter von 86 Jahren gestorben

von Michael Thaidigsmann  14.05.2026

Washington D.C.

Mehr als eine Million Dollar für Schutz jüdischer Einrichtungen in Los Angeles

Das Geld fließt ins Community Security Initiative Program. Das Projekt arbeitet mit jüdischen Einrichtungen zusammen und koordiniert Kontakte zu Sicherheits- und Rettungsbehörden

 12.05.2026

Jubilar

Architektur als Zeichen der Hoffnung - Daniel Libeskind wird 80

Das Jüdische Museum Berlin, der Masterplan für Ground Zero in New York: Für den Amerikaner ist Bauen Teil der Erinnerungskultur

von Sigrid Hoff  12.05.2026

Meinung

Wer definiert das Judentum?

Die Theologische Fakultät der Universität Freiburg im Üechtland verleiht dem messianischen Rabbiner Mark S. Kinzer die Ehrendoktorwürde. Das belastet das jüdische Verhältnis zu einem katholischen Partner

von Zsolt Balkanyi-Guery  12.05.2026

Essay

Warum ich Zionist bin

Heute ist Zionismus für viele ein Schimpfwort und gleichbedeutend mit Rassismus. Da muss eine Verwechslung vorliegen. Antizionismus ist Rassismus. Der Zionismus ist die selbstverständlichste Antwort auf zweitausend Jahre Verfolgung, Vertreibung und Völkermord

von Mathias Döpfner  12.05.2026

Runder Geburtstag

Meister der Linien: Architekt Daniel Libeskind wird 80

Er hat weltberühmte Gebäude entworfen – aber noch nie eines für sich selbst. Für den Architekten ist das gar kein Widerspruch, denn ihn interessiert ja etwas anderes

von Julia Kilian  11.05.2026